Frankreich beendet die Operation „Barkhane“
Frankreichs Präsident Macron will einen Großteil der französischen Soldaten aus Mali abziehen. Er kündigte einen detaillierten Zeitplan an. Die Form der Präsenz sei nicht mehr „dem Geschehen angemessen“.
Frankreichs Präsident Macron will einen Großteil der französischen Soldaten aus Mali abziehen. Er kündigte einen detaillierten Zeitplan an. Die Form der Präsenz sei nicht mehr „dem Geschehen angemessen“.
Nach einer Neunlingsgeburt in Marokko vor wenigen Wochen soll nun in Südafrika eine Frau Zehnlinge zur Welt gebracht haben. Doch auch Tage später können die Behörden die Nachricht weder bestätigen noch dementieren.
Die französischen Soldaten bekommen die Sicherheitslage in der Sahel-Region nicht in den Griff. Die Terroristen haben viele Komplizen in der Bevölkerung. Droht ein Scheitern wie in Afghanistan?
Einst als Wirtschaftsgemeinschaft gegründet, versucht sich der westafrikanische Staatenbund ECOWAS jetzt auch in Demokratieförderung. Jüngstes Beispiel: Mali, dessen Mitgliedschaft suspendiert wurde.
Bewaffnete Angreifer haben in Burkina Faso das schlimmste Massaker seit Jahren verübt. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, verurteilte den Angriff aufs Schärfste.
Mali verliert einen wichtigen Verbündeten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Nach dem Militärputsch hat Frankreich die gemeinsamen Militäraktionen ausgesetzt. Präsident Macron erwägt einen Truppenabzug.
Die Lage in Mali ist nicht gut, die Bundeswehr soll trotzdem bleiben. Wieder zeigt sich, dass Probleme in Entwicklungsländern nur schwer militärisch zu lösen sind.
Nach dem Militärputsch in Mali hat die Afrikanische Union das westafrikanische Land suspendiert und mit Sanktionen gedroht. In Deutschland fordern Politiker von SPD und Linken Konsequenzen für den Bundeswehreinsatz in Mali.
Die Bundeswehr ist in Mali an einem UN-Stabilisierungseinsatz sowie an einer EU-Ausbildungsmission beteiligt. Laut Kanzlerin Merkel soll sich das nach dem Putsch im Krisenland nicht ändern – auch aufgrund der geplanten Wahlen.
Nach dem zweiten Putsch in Mali und Macrons Drohung kommt die Bundesregierung in Erklärungsnot: Was will sie dort erreichen, und hat sie eine Strategie?
Frankreichs Präsident warnt vor einer islamistischen Regierung in dem Krisenstaat. Sollte sich Mali in diese Richtung entwickeln, werde er Frankreichs Truppen abziehen.
Das Verfassungsgericht hat Assimi Goïta die Amtsgeschäfte übertragen. Nach dem Militärputsch im vergangenen August stürzte das Militär in dieser Woche die Übergangsregierung.
In Mali haben Übergangspräsident Bah Ndaw und Regierungschef Moctar Ouane ihren Rücktritt bekannt gegeben. Zuvor waren sie von Offizieren festgenommen und in eine Militärbasis gebracht worden.
In Mali setzen ranghohe Militärs Präsident Bah Ndaw und den Chef der Übergangsregierung fest, weil sie mit einer Kabinettsumbildung nicht zufrieden waren. Die internationalen Reaktionen sind deutlich.
Bei einem Afrika-Gipfel in der französischen Hauptstadt ging es um Strategien, die Wirtschaftskrise in afrikanischen Ländern abzufedern. Auch in Berlin befürchtet man, dies könne neue Flüchtlingsströme nach Europa auslösen.
Fünf Mädchen und vier Jungs: Eine Frau aus Mali soll in Marokko Neunlinge zur Welt gebracht haben – nach Angaben der Behörden sind sie alle gesund.
Mahamat Idriss Déby folgt im Tschad seinem getöteten Vater als Präsident nach. Dessen Partner in Europa haben hohe Erwartungen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron ist zur Trauerfeier für den getöteten tschadischen Diktator Idriss Déby gereist. Nach dem Tod des engen Verbündeten fürchtet Frankreich wachsende Instabilität in der Sahel-Zone.
19 Menschen sollen bei einem französischen Bombenangriff umgekommen sein, heißt es in einem UN-Bericht. Paris weist das mit scharfen Worten zurück. Die befragten Zeugen seien unglaubwürdig.
Die Atlantikroute in Richtung Kanaren gilt als gefährlichster Weg nach Europa. Jetzt sorgt ein ertrunkenes zweijähriges Mädchen aus Mali in Spanien für Erschütterung.
Die Bundesregierung lehnt den Wunsch aus Paris nach einer Beteiligung an der militärischen Anti-Terrormission in der Sahel-Zone ab. Berlin setzt dort lieber auf mehr zivile Projekte.
In Frankreich sinkt die Zustimmung für den Militäreinsatz im Sahel. Die Regierung in Paris dringt daher auf eine gerechtere Lastenteilung. Doch Deutschland hält sich zurück.
Malis Übergangspräsident spricht von einem Schock: Oppositionsführer Soumaila Cissé ist verstorben. Ihm wurden für die nächste Wahl gute Chancen nachgesagt.
Drei Monate nach dem Militärputsch in Mali nimmt die EU die Ausbildung von Militärs in Westafrika wieder auf. Die Bundeswehr stellt das zweitgrößte Truppenkontingent und soll ein Gegengewicht zum Einfluss Frankreichs bilden.
Malis Militärjunta macht einen früheren Verteidigungsminister zum Chef einer Übergangsregierung. Damit will sie den Konflikt mit der Westafrikanischen Staatengemeinschaft entschärfen. Einer weiteren Forderung kamen die Putschisten aber nicht nach.
Ursprünglich wollten die Militärs die Macht in Mali erst nach drei Jahren wieder an eine zivile Regierung abgeben. Jetzt soll alles etwas schneller gehen.
Die Regierungen der Nachbarländer Malis stecken in einem Dilemma: Sie drängen die Putschisten zum Rückzug, doch die Protestbewegung unterstützt sie – zumindest noch. Auch für europäische Länder wie Frankreich ist die Lage verfahren.
Das Militär kündigte nun die Bildung eines Übergangskomitees an, um Neuwahlen abzuhalten. Präsident Ibrahim Boubacar Keïta soll weiterhin überwacht werden.
Die EU-Verteidigungsminister beraten nach dem Umsturz in Mali über die dortigen Einsätze. Nach Informationen der F.A.Z. wurden zwei Putschisten in Deutschland ausgebildet. Dies stand jedoch in keinem Verhältnis zur EU-Ausbildungsmission.
Nach dem Umsturz in Mali vermittelt die westafrikanische Staatengemeinschaft. Die Putschisten sind bereit, eine Zivilregierung einzusetzen – aber erst in drei Jahren.
International wird der Umsturz gegen Präsident Keïta verurteilt. Im Land selbst erhalten die Militärs Unterstützung von der Protestbewegung. Um zu verhindern, dass Mali ins Chaos abgleitet, benötigen sie aber auch Hilfe von außen.
Deutsch-französische Spitzentreffen in der Sommerresidenz des französischen Präsidenten haben Seltenheitswert. Doch beim Treffen von Macron und Merkel ging es um weit mehr als Symbolik
Mali galt lange als Musterdemokratie Afrikas. Das ist längst Geschichte. Die Meuterei vom Dienstag erinnert an den Putsch von 2012. Einblicke in ein Land, das schon vor Jahren im Chaos versank.
In Mali hat sich das Militär an die Macht geputscht. Meuternde Soldaten setzten Präsident Ibrahim Boubacar Keita und den Regierungschef auf einem Militärstützpunkt fest. Keita verkündete seinen Rücktritt, die Putschisten versprachen Neuwahlen.
Nachdem es in einem Militärstützpunkt zu einem Aufstand gekommen war, setzten Soldaten den Präsidenten fest. Nun hat der seinen Rücktritt angekündigt, um Blutvergießen zu vermeiden.
Am Dienstagmorgen haben mehrere Soldaten einen Militärstützpunkt nahe der Hauptstadt Bamako unter ihre Kontrolle gebracht. Nun sollen ranghohe Politiker und Militärs festgesetzt worden sein.