Wie Berlin Deutsche aus der Krisenregion holen will
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Issam Abdallah wurde am Freitag an der libanesisch-israelischen Grenze getötet. Gemeinsam mit Kollegen hatte er über die Kämpfe im Grenzgebiet berichtet. Augenzeugen zufolge kam der Beschuss aus Israel.
Seit Tagen liefert sich die Hizbullah an der Grenze Scharmützel mit der israelischen Armee. Doch was ihre Führung genau im Schilde führt, ist unklar. Ein Treffen mit einem Veteranen.
Mohammed Deif hat den Angriff der Hamas auf Israel geplant. Doch der alleinige Kriegsherr ist er nicht. Wer sind die Islamisten, die in Gaza, Doha und Beirut sitzen?
Die Schiitenorganisation Hizbullah hat Israel mit lenkbaren Panzerabwehrraketen angegriffen. Sie bezeichnete das als Vergeltung. Die Scharmützel tragen das Risiko einer starken Eskalation.
Neben dem großen Entsetzen und Mitgefühl auf das barbarische Abschlachten unschuldiger Zivilisten nahe des Gazastreifens beobachtet Feuilleton-Herausgeber Jürgen Kaube auch andere Reaktionen in Deutschland. Zu Gast außerdem: Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Nikolas Busse.
Das Land trauert und muss zugleich auf zwei Fronten blicken. Im Gazastreifen werden seit Tagen Luftangriffe geflogen. Auch an der Grenze mit Libanon wird die Lage zunehmend unruhig.
Amin Maalouf, der in Paris lebende libanesische Autor und Vermittler zwischen Orient und Okzident, über alte Feinde und neue Gefahren im Nahen Osten.
Die Sorge vor einer weiteren Eskalation an der israelisch-libanesischen Grenze steigt. Die USA warnen die Hizbullah vor dem Kriegseintritt. Qatar versucht einen Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas zu vermitteln.
Ziel müsse laut dem Ministerpräsidenten die „Vernichtung“ der sich in Israel befindenden „Terroristen“ und ein „massiver“ Angriff auf die Hamas sein. Die Nationalregierung solle „ohne Vorbedingungen“ zusammenfinden.
Irans Revolutionswächter sollen der Hamas bei der Planung ihres Angriffs auf Israel geholfen haben. Was folgt daraus für den Krieg?
Auch die Hizbullah feuert Raketen ab, Iran feiert den Angriff der Hamas auf Israel überschwänglich. Droht ein Flächenbrand?
Die Hizbullah beschießt aus dem Süden des Libanons israelische Stellungen in der Region der Sheeba-Farmen, Israel antwortet mit Artilleriefeuer. Doch eine weitere Eskalation scheinen beide Seiten vorerst vermeiden zu wollen.
Unter der Führung Irans sind die Feinde Israels zuletzt enger zusammengerückt. Die Hizbullah war über den Angriff der Hamas offenbar besser informiert als der israelische Geheimdienst – und feiert ihn nun überschwänglich.
Der Libanon ist in Not. Trotzdem blüht in Beirut das Geschäft mit der Mode. Junge Designer nutzen sie, um schwierige Erlebnisse zu verarbeiten.
Ein Konzertsaal für ein Land ohne Orchester und eine Gesandtschaft hinter Mauern: Wie die USA und China in Libanon architektonische Machtzeichen setzen.
In Berlin erzählt die Ausstellung „Voices without borders“ von den Lebens- und Werkverflechtungen der Künstlerinnen Etel Adnan und Simone Fattal. Ein Glück!
Zwei libanesische Komiker wagen es, sich in einem Film über fast alles lustig zu machen. Dafür setzt es Morddrohungen.
Ursprünglich sollte der Hollywood-Blockbuster ab dem 31. August gezeigt werden. Doch der Film wirbt der Regierung zufolge für Homosexualität und ein falsches Ehebild.
Imad Mughniyeh war einer der meistgesuchten Terroristen. „Ghosts of Beirut“ erzählt die Geschichte seiner Jagd und stellt eine grundlegende Frage über den Tod.
An der israelisch-libanesischen Grenze kommt es immer öfter zu Provokationen der Hizbullah. Bislang reagiert Israel verhalten – auch wegen der Krise im Land. Zu Besuch in einem Kibbuz im Grenzgebiet.
Seit Samstagabend kommt es in dem Lager zu Gefechten. Mindestens elf Menschen sterben. Unter den 40 Verletzten befinden sich laut UN- auch Mitarbeiter des Hilfswerks UNWRA. Die Organisation stellte ihre Arbeit vorübergehend ein.
Kultur als Strohhalm eines zerstörten Libanon: Die Aïshti Foundation in Beirut zeigt zeitgenössische Kunst und bietet damit Ablenkung auf hohem Niveau.
Eine abermalige Koran-Verbrennung in Stockholm hat zu heftigen Spannungen zwischen Schweden und mehreren muslimisch geprägten Ländern geführt. Das Land verlegt nun seine Botschaft im Irak nach Stockholm.
Seine Flucht in einer Kiste ist legendär. Aus dem Exil heraus versucht der einstige Star der Autoindustrie nun, seinen Ruf zu reparieren und fordert eine Milliarde Dollar von Nissan.
Nach der Explosion im Hafen von Beirut vor fast drei Jahren verließen viele Kreative die Stadt. Einer, der nicht gehen wollte, ist Möbeldesigner Georges Mohasseb mit seinem erfolgreichen „Studio Manda“.
Weil es in Europa zu viele Rinder gibt und in Libyen und Libanon zu wenige, verschifft man sie übers Meer. Eine Win-win-Situation. Leider nur für die Menschen. Denn die Tiere erleben oft die Hölle.
Hamad 45 saß im Gefängnis, weil er auf einen Cousin von Arafat Abou-Chaker geschossen hatte. Mittlerweile wurde er abgeschoben – und spricht jetzt darüber, wie es zu dem Konflikt mit Bushidos damaligem Manager kam.
Im Jahr 2018 war Ghosn selbst in Tokio angeklagt worden, dann floh er in den Libanon: Nun will der ehemalige Nissan-Chef seinerseits den Autokonzern verklagen. Er wirft Nissan unter anderem Rufschädigung vor.
Gegen Libanons Zentralbankchef Riad Salamé wird in mehreren Ländern wegen Geldwäsche ermittelt. Nun hat die deutsche Justiz einen Haftbefehl gegen ihn erlassen. Doch in seiner Heimat wird Salamé von höchster Stelle geschützt.
Die Schriftstellerin Chaza Charafeddine hat im südlibanesischen Tyros ein Fotoarchiv eröffnet. Doch zwischen den historischen Aufnahmen und der Gegenwart liegen Welten. Ein Besuch.
Die libanesische Hizbullah und die palästinensische Hamas feiern am Jerusalem-Tag ihre neue Einigkeit und Unberechenbarkeit. Iran zieht die Fäden.
Trotz Ostern spitzt sich die Lage weiter zu: Auseinandersetzungen auf dem Tempelberg, Raketen aus dem Libanon und Gazastreifen Richtung Israel und aus Israel in die benachbarten Gebiete. Auch die regierungskritischen Proteste in Israel gehen weiter.
Die israelische Armee reagiert mit Luftangriffen auf Raketenbeschuss aus Libanon und dem Gazastreifen. Die Vereinten Nationen warnen vor einer „ernsten Eskalation“.
Feinde Israels wie die Hizbullah und die Hamas arbeiten immer enger zusammen. Das verschafft vor allem Iran zusätzlichen Spielraum.