Oberhaus gibt Parlament mehr Kontrolle über Brexit-Prozess
Die britische Regierung bestimmt ein offizielles Datum für die Europawahlen, Donald Tusk macht einen Vorschlag und May besucht Merkel. Die Brexit-Entwicklungen im Überblick.
Die britische Regierung bestimmt ein offizielles Datum für die Europawahlen, Donald Tusk macht einen Vorschlag und May besucht Merkel. Die Brexit-Entwicklungen im Überblick.
Die Demokratische Partei in Amerika zerbröselt – sie droht, ein Magnet für extreme Positionen zu werden. Sie fragen sich, was dann aus der Partei wird? Ein Blick auf die britische Labour-Partei mit Anführer Jeremy Corbyn weist den Weg. Ein Gastbeitrag.
Wondering about the future of the Democratic Party? Just look at Britain’s Labour.
Bis spätestens kommenden Mittwoch soll das britische Parlament wieder über das Brexit-Abkommen von Premierministerin Theresa May abstimmen. Für einen Erfolg muss sie aber nicht nur die Verbündeten von der nordirischen DUP überzeugen.
Die Regierung in London kündigt Finanzhilfen für arme Städte nach dem EU-Austritt an. Will sich die Premierministerin so die Zustimmung kritischer Abgeordneter für ihren Deal erkaufen?
„Ich glaube, Großbritannien wird die EU entweder gar nicht verlassen oder irgendwann wiederkommen“, sagt der Bundestagspräsident. In Großbritannien sieht sich Premierministerin May jedoch Forderungen und Kritik ausgesetzt.
Immer mehr Gespräche, alte Vorwürfe, neue Kompromissvorschläge: Der Brexit steckt fest. Explosiver geht es bei Donald Trump zu – in doppelter Hinsicht. Alles, was heute wichtig wird im FAZ.NET-Sprinter.
In ihrer Rede vor dem Unterhaus hat die britische Premierministerin den Abgeordneten angeboten, den Brexit-Termin zu verschieben. Damit will Theresa May offenbar eine Revolte in ihrer Partei verhindern.
Im Brexit-Streit steht Theresa May vor einem Dilemma. Die Lima-Gruppe sucht derweil nach einer Lösung für die Krise in Venezuela. Dagegen wirkt Deutschlands Problemfall eher harmlos. Das Wichtigste im FAZ.NET-Sprinter.
Die Diskussion und die Verschiebung des Brexits erfasst immer mehr Abgeordnete im britischen Unterhaus. Premierministerin May sprach sich dagegen aus, lässt aber mit einer Formulierung Zweifel daran aufkommen. Und dann wechselt auch noch Labour-Chef Corbyn seinen Kurs.
Die britische Labour-Partei hat sich nun doch auf die Forderung nach einem neuen Brexit-Referendum festgelegt. Parteichef Corbyn will damit einen „schädlichen Tory-Brexit“ verhindern. Premierministerin May gerät damit weiter unter Druck.
Er ist bereits der neunte Abgeordnete, der die Labour-Partei verlässt: Als Grund nennt Ian Austin die unter Druck geratene Politik des Parteichefs Jeremy Corbyn. Er wirft der Partei „Extremismus und Antisemitismus“ vor.
Das lange Brexit-Hickhack könnte bald ein Ende haben. Das hofft zumindest der britische Finanzminister. Oppositionsführer Corbyn warnt bei seinem Berlin-Besuch indes vor den Gefahren eines Brexits ohne Abkommen.
Warum die EU und Großbritannien beste Freunde bleiben müssen und das britische Volk vom Brexit nicht zu befürchten haben muss: der britische Außenminister Jeremy Hunt im F.A.Z.-Interview.
Am Montag waren es sieben Abgeordnete, die Jeremy Corbyns Labour-Partei den Rücken kehrten, gestern kam noch eine dazu. Kann die neue Fraktion auch Konservative auf ihre Seite ziehen?
Sieben Labour-Abgeordnete kehren der Partei den Rücken. Sie beklagen wachsenden Antisemitismus. Den altlinken Ideologen an der Spitze ficht so etwas nicht an.
Eine Gruppe von Labour-Politikern will die Partei verlassen. Als Grund geben sie den Führungsstil des Vorsitzenden Jeremy Corbyn an. Besonders hart trifft die Partei die Entscheidung von Chuka Umunna.
Wie eine Affäre aus dem Jahr 1924 die britische Politik bis heute nicht loslässt. Ein Beitrag zum Zeitalter wilder Verschwörungstheorien.
Der Sozialist Jeremy Corbyn bereitet sich auf die Regierungsübernahme in Großbritannien vor. Davor haben die Unternehmer noch mehr Angst als vor einem chaotischen Brexit.
Es sollte ein Versuch sein, die Verhandlungen mit Brüssel einfacher zu gestalten: Doch die fünf Forderungen, die Labour-Chef Corbyn an seine Unterstützung für Theresa May knüpfte, sorgen in Brüssel weiter für Fragezeichen.
Der Labour-Vorsitzende bietet an, den Brexit-Kurs der konservativen Premierministerin zu unterstützen. Seine Forderungen veröffentlicht er in einem Brief.
In der Arbeiterstadt Wolverhampton haben 60 Prozent für den Austritt votiert und das obwohl dieser voraussichtlich unzählige Jobs in Großbritannien vernichten wird. Wie ist die Stimmung in der Hochburg der Labour Party heute?
Die Labour-Abgeordnete Yvette Cooper will einen ungeregelten Brexit doch noch verhindern. Sie bekommt für ihren Antrag parteiübergreifend Unterstützung – aber nicht von Premierministerin May.
Das britische Pfund zeigt sich im Januar stärker. Die Märkte wollen einen Brexit Ende März nicht akzeptieren und klammern sich an Hoffnungen.
An diesem Montag muss Theresa May dem Parlament einen „Plan B“ für ihr abgelehntes Brexit-Abkommen vorlegen. In der Labour-Partei fordern viele ein zweites Referendum. Doch der Vorschlag ist umstritten. Eine Analyse.
Nach der Chaos-Woche in London steht die britische Regierung jetzt endgültig im Regen. Doch politisch sind viele Akteure Lichtjahre voneinander entfernt. Wie lange noch?
Der britische Parlamentspräsident John Bercow ist Speaker im Unterhaus. Er hat viele Gegner – fast ausschließlich aus seiner eigenen Partei.
Nachdem Premierministerin Theresa May die Abstimmung über ihren Brexit-Deal deutlich verloren hatte, stellte Oppositionsführer Jeremy Corbyn von der Labour-Partei unmittelbar nach der Abstimmung einen Misstrauensantrag gegen sie.
Premierministerin Theresa May hat die Abstimmung überraschend deutlich verloren, die Labour-Partei hat als Reaktion darauf einen Misstrauensantrag eingebracht. Und nun? Antworten auf die vier wichtigsten Fragen zur Zukunft des Vereinigten Königreichs.
Heute entscheidet das britische Unterhaus über das Austrittsabkommen aus der EU. Mit einem Sieg von Premierministerin May rechnet wohl niemand mehr. Es geht allein darum, wie hoch sie verliert.
Von einem „Coup“ gegen Theresa May bis zum „weichen Brexit“ scheint vor der wegweisenden Entscheidung im britischen Unterhaus alles möglich. Ironischerweise könnte eine Abstimmungsniederlage ausgerechnet May nützen.
Vor achtzig Jahren floh ein jüdischer Junge nach England. Er wurde britischer als die Briten – und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück. Doch dort blühte der Antisemitismus. So als wäre nichts geschehen.
Nachdem bekannt geworden war, dass Theresa May sich einer innerparteilichen Vertrauensabstimmung stellen muss, hat sie angekündigt, zu kämpfen. Ihr bleibt Zeit bis Mittwochabend.
Die EU-Staaten haben dem Brexit-Abkommen zugestimmt. Jetzt rückt in London der entscheidende Tag näher. Am 11. Dezember soll das Parlament entscheiden – und könnte den Deal ablehnen. Die vier wahrscheinlichsten Szenarien im Falle eines Neins.
Die Nicht-Unterstützung der Tories bei Abstimmungen im Parlament sei eine Warnung an Theresa May, den Brexit-Vertrag nachzuverhandeln, heißt es aus der nordirischen Partei. Die Tory-Rebellen rühren sich jedoch erst einmal nicht.
Scotland Yard ermittelt gegen Mitglieder der Labour Party. Ihnen drohen strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts auf „antisemitische Hassverbrechen“. Ein Problem mit Hassparolen gegen Juden gibt es in der Partei schon länger.