Das britische Oberhaus verbannt den Erbadel
Die Labour Party macht ein Wahlversprechen wahr und setzt die 90 Erbadeligen ab. Doch nicht alle müssen gehen.
Die Dominanz von Labour und Konservativen ist am Ende: In den anstehenden Kommunal- und Regionalwahlen können gleich fünf Parteien auf zweistellige Ergebnisse hoffen.
Die Labour Party macht ein Wahlversprechen wahr und setzt die 90 Erbadeligen ab. Doch nicht alle müssen gehen.
Investoren fürchten einen Linksruck nach einem Labour-Wahldesaster. Denn sollte Starmer stürzen, kämen möglicherweise Nachfolger, die deutlich mehr Schulden aufnehmen wollen.
Nach dem Messerangriff in London schwankt die Regierung zwischen Ohnmacht und Aktionismus. Die Situation bringt die Labour-Partei in eine schwierige Situation.
Die Grünen triumphieren bei einer Nachwahl in Manchester und setzen die regierende Labour-Partei auch von links unter Druck – kein gutes Zeichen für die Kommunalwahlen im Mai.
Das Mehrheitswahlrecht macht es den britischen Grünen schwer. Eine Nachwahl macht der Partei nun Hoffnung. Sie profitiert ausgerechnet von Nigel Farages Erfolg.
Am Montag hatte die britische Polizei den früheren Minister Peter Mandelson zeitweise festgenommen. Hintergrund ist die angebliche Weitergabe vertraulicher Informationen an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Der britische Premierminister hat Fehler gemacht und eingestanden. Das Publikum wirft ihm allerdings eher vor, dass er kein politischer Entertainer ist.
Im Skandal um Jeffrey Epstein steigt der Druck auf den britischen Premierminister: Stabschef McSweeney tritt zurück und in den eigenen Reihen schwindet sein Rückhalt.
Der britische Premierminister rechnet mit seinem früheren Mitstreiter Peter Mandelson ab. Trotzdem gibt es in der Labour-Partei weiter Kritik an Starmers Umgang mit den Epstein-Akten.
Wegen seiner Verbindungen zu dem toten Sexualstraftäter wurde der britische Politiker Peter Mandelson bereits von seinem Botschafter-Posten in den USA abberufen. Jetzt will er seiner Regierungspartei „weitere Peinlichkeiten“ ersparen.
Die Labour-Führung begründete das Veto gegen eine Unterhauskandidatur von Manchesters Bürgermeister mit Sachzwängen. Erfolgreiche Regionalpolitiker haben es in Großbritannien weiter schwer.
Der britische Premierminister stellt weitere Schritte in Richtung EU in Aussicht. Seine Labour-Partei weiß Starmer dabei hinter sich. Die Tories werfen ihm Betrug am Brexit vor.
Es gibt einen großen Gewinner in der Übernahmeschlacht um den „Telegraph“. Der Eigentümer der „Daily Mail“ wird nun noch mächtiger. Die Labour-Partei stöhnt.
Eine knappe Mehrheit der Mitglieder verweigert dem früheren Labour-Chef eine eindeutige Führungsrolle. Das ist nicht der einzige Konflikt in der jungen Partei.
Die britische Regierung kündigt neue einschränkende Maßnahmen für Asylbewerber an. Die Innenministerin der Labour-Partei droht auch den Herkunftsländern von Straftätern.
In einer Mitgliederabstimmung setzte sich Lucy Powell gegen Kabinettsmitglied Bridget Phillipson durch. Sie gilt als Stimme des linken Flügels ihrer Partei – und als scharfe Kritikerin des Premiers.
Am Wochenende rennen wieder die Pferde in Ascot. Doch der Galoppsport in England zürnt: Nach Plänen der Labour-Partei sollen die Wettsteuern drastisch steigen – um eine halbe Million Kinder aus der Armut befreien.
Auch zu ihrem 100. Geburtstag polarisiert Margaret Thatcher. Die Vorkämpferin einer marktwirtschaftlichen Wende hat Großbritannien tief geprägt.
Der Labour-Chef will seine Partei zum Kampf gegen die Rechtspopulisten anstacheln – um damit seine eigene angeknackste Position zu sichern.
Keir Starmer wirkt schwach, unentschlossen und erpressbar. Immer mehr Briten und auch die Wirtschaft neigen zu dem Urteil: Dieser Premier kann es nicht.
Nigel Farages Partei Reform UK steht in den britischen Meinungsumfragen auf Platz eins. Der Rechtspopulist will nach dem Brexit noch einmal über das Establishment triumphieren.
Die britische Reform-Partei feiert ihren Höhenflug. Unternehmenschefs bleiben noch auf Abstand – doch die Wirtschaft streckt erste Fühler aus.
Jeremy Corbyn wurde von Großbritanniens jetzigem Premierminister Keir Starmer von der Spitze der Labour Party verdrängt. Jetzt bringt er seine frühere Partei in Bedrängnis.
Labour will die Partei der Inneren Sicherheit sein. Innenministerin Cooper kündigt neue Fahndungsmethoden an. Auch die ethnische Herkunft von Verdächtigten soll künftig öfter veröffentlicht werden.
Nun will auch die britische Regierung Palästina als Staat anerkennen. Der innenpolitische und innerparteiliche Druck auf Keir Starmer war immens.
Frankreich und Saudi-Arabien wollen die Zwei-Staaten-Lösung durch eine UN-Konferenz stärken. Israel nennt das Treffen „ein lächerliches Vorhaben“.
Die Reform des britischen Premierministers wird nur in entkernter Form von seiner Partei getragen. Es werden sogar Mehrausgaben befürchtet.
Auf den rassistischen Mob in Nordirland reagiert die britische Regierung mit Entschlossenheit. Gleichzeitig legt sie eine härtere Gangart in der Migrationspolitik ein. Der Rechtspopulist Farage schweigt bislang.
Mehrere Immobilien des britischen Premierministers sind zum Ziel von Brandsätzen geworden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. War Starmers Kehrtwende in der Einwanderungpolitik das Motiv?
Nigel Farage triumphiert über die regierende Labour-Partei. Mit nur sechs Stimmen Vorsprung nimmt seine Partei der Regierungsfraktion einen Sitz in Westminster ab. Er sieht sich nun als die „hauptsächliche Opposition“.
Labour erhöht im Land die Steuern und sorgt für mehr Regulierung. In Umfragen sind Beliebtswerte von Premier Keir Starmer schon tief gefallen.
Die Labour-Politikerin Louise Haigh hatte behauptet, ihr Diensthandy sei geraubt worden – das stellte sich als falsch heraus. Ihre alte Verurteilung wegen Betrugs holte sie nun ein.
Beim Weltkriegsgedenken am Wochenende ist die Princess of Wales an der Seite ihres Mannes Prinz William und auf dem Balkon eines Regierungsgebäudes aufgetreten. Königin Camilla konnte nicht teilnehmen.
Regierungen auf der ganzen Welt warten gespannt auf das Wahlergebnis in den USA. Manche drücken dem Republikaner Trump die Daumen.
Die neue Finanzministerin Rachel Reeves will die britische Wirtschaft aus einem „schwarzen Loch“ holen. Dazu kündigte sie heute die größten Steuererhöhungen seit dreißig Jahren an. Diese gelten aber nicht für jeden gleichermaßen.
Das erste Budget der neuen Finanzministerin mit 40 Milliarden Pfund Mehrbelastung entspricht der größten Steuererhöhung in der Geschichte. Es liefert wenig Grund zur Freude.