Der Kurdistan-Report
Lebendige Siedlungsgeschichte, weitläufiges Staatsgebiet und vielfältige Abstammungen - so berichtet die Frankfurter Zeitung am 11. April 1915 über Kurdistan.
Lebendige Siedlungsgeschichte, weitläufiges Staatsgebiet und vielfältige Abstammungen - so berichtet die Frankfurter Zeitung am 11. April 1915 über Kurdistan.
Autobahn-Blockaden und Selbstverbrennungen - In den 90er Jahren machte die Arbeiterpartei Kurdistans PKK mit drastischen Aktionen in Deutschland auf sich aufmerksam. Nun bittet man dafür um Entschuldigung.
Die Islamisten der Nusra-Front haben im Nordwesten Syriens 300 Kurden verschleppt. Die Männer und Kinder seien an einem Kontrollpunkt bei Aleppo in die Gewalt der Dschihadisten geraten.
Hat die Terrormiliz „Islamischer Staat“ im Irak ein Attentat mit Chlorgas verübt? Der kurdischen Autonomieregierung liegen nach eigenen Angaben Beweise dafür vor.
Im Nordosten Syriens versucht der Islamische Staat (IS), eine von Kurden kontrollierte Region an der Grenze zur Türkei zu erobern. Auf beiden Seiten gab es Dutzende Todesopfer.
Eine junge Deutsche ist im Kampf gegen die islamistische Terrormiliz IS bei Gefechten um die syrische Stadt Tall Tamr getötet worden. Wer ist Ivana Hoffman, die sich einer linksstehenden kurdischen Guerrillatruppe anschloss?
Ende Januar vertrieben kurdische Einheiten die IS-Terrormiliz aus der nordsyrischen Stadt Kobane. Jetzt können sie im Nordosten des Landes eine wichtige Versorgungsroute in den Irak abschneiden.
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ leidet unter akuter Finanznot. Um dem abzuhelfen, handeln die islamistischen Extremisten mit den Leichen gefallener Kurden, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“.
Handfeste Debatten über ein Gesetzespaket zur inneren Sicherheit in der Türkei haben schon mehrere Verletzte gefordert. Die Opposition wirft der Regierung vor, einen Polizeistaat zu schaffen.
Kurdische Kämpfer haben nicht nur Kobane befreit, sondern drängen nun die Terrormiliz „Islamischer Staat“ auch aus dem Umfeld der Stadt zurück. Rumänien bestreitet derweil Anschuldigungen, Munition an die Islamisten verkauft zu haben.
Die monatelang hart umkämpfte syrische Grenzstadt Kobane steht kurz vor der kompletten Rückeroberung durch kurdische Aktivisten. Für beide Kriegsparteien steht bei der Schlacht viel auf dem Spiel.
Panzer, Raketen und Gewehre sollen die Milizionäre des „Islamischen Staats“ bereits zurückgelassen haben, doch noch dauern die Kämpfe um Kobane an. Vier Monate nach Beginn der Belagerung steht die Stadt aber offenbar kurz vor der Befreiung.
Die Lage im syrischen Bürgerkrieg wird immer unübersichtlicher. Im Nordosten des Landes sind Kämpfe zwischen Regierungstruppen und kurdischen Einheiten ausgebrochen. Nützt das der Terrormiliz „Islamischer Staat“?
Während die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen Bagdad und Arbil besucht, beklagt der irakische Ministerpräsident Al Abadi, die internationale Koalition unterstütze den Kampf gegen die IS-Terrormiliz „sehr langsam“.
Deutschland hat den Kurden bereits Waffen für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ geliefert. Jetzt wollen die Kämpfer mehr. Die Ministerin prüft noch, die Peschmerga loben derweil die deutschen Systeme.
In der kurdischen Enklave Afrin leben 700.000 Flüchtlinge, denen es an allem mangelt. Im Osten hält die Türkei ihre Grenze dicht. Aus allen anderen Richtungen drängt jedoch der „Islamische Staat“.
Der Islamische Staat auf dem Rückzug: Im Nordirak steht die strategisch wichtige Stadt Sindschar offenbar vor der Rückeroberung durch kurdische Kämpfer. Die Waffenlieferungen und auch die amerikanischen Luftangriffe scheinen zu wirken.
Den kurdischen Milizen ist nach eigenen Angaben ein wichtiger militärischer Erfolg im Kampf gegen den IS gelungen: Mit internationaler Hilfe haben Kämpfer das strategisch bedeutende Sindschar-Gebirge erreicht.
Berlin betritt mit dem Beschluss, militärische Ausbilder in den Nordirak zu schicken, unsicheres Terrain. Doch man muss den Kurden im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ helfen, so gut es nur geht.
Der Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist noch lange nicht vorbei. Ohne weitere Bodentruppen kann er nicht gewonnen werden. Aber woher sollen diese Truppen kommen? Eine Analyse.
Bisher hat sich Deutschland vor allem mit Waffenlieferungen an die Kurden am Kampf gegen die Terrormiliz IS beteiligt. Jetzt will die Regierung etwa hundert Soldaten für einen Ausbildungseinsatz in den Nordirak senden. Der Bundestag soll schon bald über ein Mandat entscheiden.
Rund 2000 Personen sind am Samstag in Frankfurt auf die Straße gegangen, um gegen das Verbot der kurdischen Arbeiterpartei PKK zu demonstrieren. Die Polizei bereitet sich auf weitere Demos vor.
Syrische Kurden kämpfen für ihr Land und ihre Werte. Oft nehmen sie radikale Islamisten fest. Manche der Gefangenen warnen inzwischen selbst vor dem IS.
Seit mehr als zwei Monaten versucht der „Islamische Staat“, die Kurden-Enklave nahe der türkischen Grenze einzunehmen. Längst ist Kobane für Ankara zum Faustpfand im Ringen um eine veränderte Syrien-Strategie geworden.
Einst war die Gegend um Reyhanli unberührt von den Ereignissen der Welt. Heute werden an der türkisch-syrischen Grenze Drogen und Waffen geschmuggelt - und neuerdings sogar Menschen.
Der Kampf gegen die Terrormiliz IS zieht merkwürdige Leute an. Zwei Amerikaner haben sich in Syrien einer kurdischen Einheit angeschlossen. Sie wollen kämpfen, bis der IS besiegt ist.
In Schermukh liefern sich syrisch-kurdische Kämpfer fast täglich Gefechte mit dem IS. Sie verteidigen ihre Dörfer und heiligen Stätten vor dem Furor der Dschihadisten - mit nach wie vor ungewissem Ausgang.
Mit Hilfe kurdischer Kämpfer retteten sich 150.000 Yeziden vor den Dschihadisten über den Tigris. Viele andere schafften es nicht mehr – ihre Töchter wurden versklavt.
Mehrere Tote: Vor Istanbul ist ein Flüchtlingsschiff gekentert. Das erinnert die Türken daran, dass vor ihrer Haustür Krieg herrscht. Die Auswirkungen für das Innere des Landes sind nicht mehr zu leugnen.
Die Bundeskanzlerin kann sich vorstellen, die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak auszuweiten. Bagdads Armee könnte von deutschen Soldaten geschult werden. Unterdessen haben die kurdischen Peschmerga-Kämpfer nach eigenen Angaben Kobane erreicht.
In Kobane sind die ersten Peschmerga-Kämpfer angekommen, um die Kurdenstadt gegen die IS-Miliz zu verteidigen. Schon bei ihrer Anreise standen sie unter Beschuss. Ihr Gegner erhält immer weiteren Zulauf ausländischer Kämpfer-
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Deutsche Soldaten fliegen heute ins Krisengebiet und prüfen, wie sie den Kampf gegen den IS weiter unterstützen können. Die Terrorgruppe hat derweil entführte Schüler freigelassen. Aber nicht Kinder ihrer Gegner.
Mehrere Dutzend Rebellen der Freien Syrischen Armee haben Kobane erreicht, wo sie die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen wollen. Auch etwa 150 Peschmerga-Kämpfer sind auf dem Weg in die Stadt.
Die kurdischen Verteidiger Kobanes haben mit schweren Waffen und flankiert von internationalen Luftangriffen weiter Boden in der Stadt zurückerobert. Ein strategisch wichtiger Hügel am Rand der Stadt ist wieder in ihrer Hand.
Die kurdischen Verteidiger der belagerten Stadt Kobane können auf Hilfe hoffen. 1300 Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ sind dem türkischen Präsidenten Erdogan zufolge bereit, sie zu unterstützen.