Fischen in vergifteten Brunnen
Barack Obama gibt sich nach der Wahlniederlage gegenüber den Republikanern versöhnlich. Anders will er allerdings nichts machen. Großer Streit droht beim Thema Einwanderung.
Barack Obama gibt sich nach der Wahlniederlage gegenüber den Republikanern versöhnlich. Anders will er allerdings nichts machen. Großer Streit droht beim Thema Einwanderung.
In Sack und Asche geht Präsident Obama nach der Demütigung der Demokraten bei der Kongresswahl nicht. Dem vagen Kooperationsangebot an die Republikaner hat er sogleich den Fehdehandschuh hinterhergeworfen.
Barack Obama ist nach dem Wahl-Desaster der Demokraten ein geschwächter, einsamer Präsident. Nun kommt es nun darauf an, was die Republikaner mit den neuen Mehrheitsverhältnissen anfangen.
Nach der Niederlage in den Kongresswahlen kündigt der amerikanische Präsident Obama an, mit den Republikanern zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig zieht er dem politischen Gegner klare Grenzen.
Warum die Republikaner sich jetzt beweisen müssen und Hillary Clinton heute nicht nur rotsieht. Eine Analyse der amerikanischen Kongress- und Gouverneurswahlen in fünf Thesen.
Die Demokraten haben in der Wahlnacht nicht nur die Mehrheit im Senat an die Republikaner verloren, sondern auch einige Gouverneurssitze. Beide Seiten rufen aber noch in der Nacht zur Zusammenarbeit auf.
Die amerikanischen Demokraten haben ihre Mehrheit im Senat verloren - und Präsident Obama wird aus eigener Kraft kaum noch etwas erreichen können. Der große Hoffnungsträger ist zur sprichwörtlich lahmen Ente geworden.
Die Partei von Barack Obama muss eine deutliche Niederlage verkraften. Bei den Republikanern wird unterdessen gefeiert. Verfolgen Sie die Ereignisse der Kongresswahlen live bei FAZ.NET.
Die Vereinigten Staaten erholen sich. Doch dem unpopulären Präsidenten und seinen Demokraten bringt das vor den Kongress-Wahlen nur wenig. Ein Sieg der Republikaner hätte gravierende Folgen.
Amerikas Geldhäuser haben beinahe 170 Millionen Dollar für die Kongresswahlen gespendet. Der größte Teil davon ging an Republikaner. Das Ziel: Eine zu strenge Regulierung der Finanzbranche verhindern.
Die laufenden Kongresswahlen werden es Barack Obama nicht leichter machen. Das will indes Wirtschaftsminister Gabriel für die deutsche Wirtschaft tun. Schauen wir mal.
Nur zu Beginn seiner Amtszeit genoss Barack Obama das Privileg, mit einem demokratischen Kongress zu regieren. Seitdem muss er überparteiliche Kompromisse suchen. Schon jetzt sind seine Wähler nicht zufrieden mit ihm. Und es könnte noch schwieriger werden.
Die Republikaner werden wohl mehr Grund zum Feiern haben als die Demokraten. Doch das Rennen um die Mehrheit im Senat ist längst noch nicht gelaufen. FAZ.NET beantwortet die wichtigsten Fragen zu den amerikanischen Kongresswahlen.
Der Aktienindex S&P 500 ist auf ein neues Rekordhoch geklettert. Am Dienstag wählen die Amerikaner einen neuen Kongress. Wird die Aktienhausse weitergehen?
Louisianas Senatorin ist eine konservative Demokratin mit einigem Einfluss. Weil Mary Landrieu aber zu Obamas Partei gehört, wenden sich die Wähler von ihr ab. Ihre letzte Hoffnung für die Kongresswahl sind die Schwarzen.
Vor den Kongresswahlen in Amerika werfen Demokraten den Republikanern vor, beim Zuschnitt der Wahlkreise Minderheiten zu diskriminieren – um sich im Repräsentantenhaus bequeme Mehrheiten zu verschaffen.
Die amerikanischen Kongresswahlen sind ein Wettstreit der Datenbanken. Das lässt sich am besten in Iowa beobachten, wo der Wahlkampf stets nach den neuesten Regeln der Kunst geführt wird.
Vor den Kongresswahlen in Amerika bestimmt plötzlich das Ebola-Virus die politische Debatte. Die Republikaner werfen Präsident Obama vor, zu zaghaft gegen die Seuche zu agieren. Der reagiert mit der Ernennung eines Sonderbeauftragten.
Die Demokraten rügen die Republikaner, weil sie reichen Spendern wie den Gebrüdern Koch hörig seien. Doch vor der Kongresswahl Anfang November hält Obamas Partei im Wettlauf um das Geld gut mit.
Der amerikanische Präsident Barack Obama beugt sich dem Druck aus der eigenen Partei und will nun erst nach den Kongresswahlen Dekrete erlassen, die Millionen von illegalen Einwanderern vor einer Abschiebung bewahren könnten.
Amerikanische Unternehmen zahlen hohe Gewinnsteuern. Einige flüchten deswegen nach Irland oder England. Es wird Zeit für eine Steuerreform.
Ein halbes Jahr vor der Kongresswahl nutzen die Republikaner ihre Mehrheit, um Barack Obama weiter zu schwächen. Das Ziel: die Diffamierung des Präsidenten als Irreführer der Öffentlichkeit.
„Putin-Versteher“ sind nicht automatisch Befürworter der russischen Politik im Krim-Konflikt. Und geht es nicht auch um „Obama-Versteher“, wenn man die Ukraine-Krise richtig beurteilt?
Die Schere zwischen Reichen und Armen in den Vereinigten Staaten wird immer größer. Das weiß doch jeder. Oder? Tatsächlich verringert sich der Abstand zwischen den höchsten und den niedrigsten Löhnen.
Vor den Kongresswahlen sind führende Republikaner zunehmend besorgt, mit der Diskriminierung von Homosexuellen in Verbindung gebracht zu werden. In Arizona scheiterte ein Gesetz, das es Geschäftsleuten erlaubt hätte, homosexuelle Kunden abzuweisen.
In seiner Rede zur Lage der Nation kam Barack Obama faktisch ohne Neuigkeiten aus. Immerhin ist jetzt klar, auf welchem Feld er die Republikaner bei den Kongresswahlen stellen wird.
Erstmals seit 1989 ist mit Bill de Blasio wieder ein Demokrat zum Bürgermeister von New York gewählt worden. Die Stadt rückt nach links. Vor allem Wirtschaftssorgen treiben die Wähler um.
New York Stadt rückt nach links. In Virginia gewinnt ein Demokrat die Gouverneurswahl, in New Jersey wird ein Republikaner wiedergewählt. Die Wähler treiben vor allem Wirtschaftssorgen um.
Nachdem sich der Rauch der Haushaltskrise verzogen hat, bleibt die Bewertung. Die Lage Amerikas hat sich etwas verbessert und die Krise war vielleicht etwas überbewertet.
Langsam erholt sich die amerikanische Wirtschaft. Wenn sich die europäische Schuldenkrise mit Zypern wieder verschärfen sollte, träfe das Amerika an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus.
Amerikas Republikaner müssen die Niederlage bei der Präsidentenwahl verarbeiten. Ginge es nach ihren Gouverneuren, würden sie Minderheiten mit einbeziehen, statt sich von ihnen abzugrenzen.
An der Wall Street schwindet nach Barack Obamas Wiederwahl die Hoffnung auf eine schwächere Regulierung. Dazu sitzt bald eine scharfe Bankenkritikerin im Senat.
John Boehner war der erste Sieger des Wahlabends. Kaum waren die Wahllokale geschlossen, wurde verkündet, was jeder wusste: Die Republikaner haben die Mehrheit ...
Die Republikaner haben ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt, die Demokraten im Senat. Im Parlament ist wieder ein Kennedy, in den Senat ziehen die erste bekennende homosexuelle sowie die erste asiatisch-stämmige Politikerin ein.
Aber Ohio hat nicht nur den Bergbau, Zehntausenden gibt die Autoindustrie Arbeit. Die, sagt der Präsident, habe er gerettet. Wird das genügen, um im wichtigsten „Schlachtfeldstaat“ zu siegen?
Kommenden Dienstag wählen die Amerikaner auch ihr Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats. Die Hoffnung, dass die Republikaner auch in diesem eine Mehrheit erreichen, bleibt wohl unerfüllt.