Leserbriefe vom 17. Dezember 2022
EU-Corona-Fonds +++ Jacob Taubes +++ grünes Selbstverständnis +++ „Letzte Generation“ +++ Grundschulempfehlungen der SWK
EU-Corona-Fonds +++ Jacob Taubes +++ grünes Selbstverständnis +++ „Letzte Generation“ +++ Grundschulempfehlungen der SWK
Wird entgegen der Vereinbarung kein Haus errichtet, kann der ursprüngliche Verkäufer handeln. Sich ein solches Rückkaufrecht vorzubehalten verstoße nicht gegen die angemessene Vertragsgestaltung, urteilt der Bundesgerichtshof.
Bei einem illegalen Rennen hatte der Mann im Februar 2016 einen anderen Wagen gerammt, der Fahrer starb. Gegen eine Verurteilung wegen Mordes legte der Raser eine Verfassungsbeschwerde ein – allerdings erfolglos.
Schrumpfende Gemeinden, weniger Gläubige. Das führt zu Problemen und leer stehenden Gotteshäusern. Gesucht sind Alternativen.
Die Witwe von Helmut Kohl hat keinen Anspruch auf eine dem Altkanzler kurz vor dessen Tod zugesprochene Entschädigung von einer Million Euro. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
Der Mord an einem Mädchen weckt in Illerkichberg alte Erinnerungen. Vor drei Jahren vergewaltigten fünf Flüchtlinge eine Vierzehnjährige. Einer der Haupttäter lebt bis heute in der Gegend.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband berichtet von einem weiteren Erfolg vor Gericht gegen die Negativzinsen der Banken. Zeichnet sich womöglich ab, dass dieses Phänomen in vielen Fällen rechtswidrig war?
Zivilgesellschaftliches Engagement sollte nicht von staatlicher Förderung abhängen. Es ist zweifelhaft, wenn der Bund sogar einseitige Vereine sponsert.
Die Gebührenkommission KEF fragt ARD und ZDF nach ihrem „Finanzbedarf“. Was bedeutet das für den Rundfunkbeitrag ab 2025? 350 Millionen Euro liegen auf der hohen Kante – 45 Millionen allein beim RBB.
Seit Jahren möchte Konstantin Kuhle von der Bundesregierung eine Auskunft zum Verfassungsschutz bekommen. Nun war er in Karlsruhe erfolgreich.
Hat die Deutsche Bank den Aktionären bei der der Übernahme der Postbank zu wenig Geld gezahlt? Der Bundesgerichtshof wagt in dieser Frage auch zwölf Jahre danach noch kein Urteil. Für die Bank bleibt sie nun weiterhin eine teure Unsicherheit.
Das Bundesverfassungsgericht hat sich mit dem Thema schon befasst. Jetzt ist der Bundestag an der Reihe. Ein Sammelband liefert wertvolle Denkanstöße.
Der internationale Standortwettbewerb wird immer härter, auch Baden-Württemberg muss kämpfen. Die Voraussetzungen sind nicht mehr in allen Gebieten so gut wie früher.
Hanau unternimmt viel, um die Geschäftswelt der Innenstadt zu bewahren. Ein schneller Erfolg ist jetzt die zügige Ladenvermietung über ein Pilotprojekt.
In Karlsruhe werden drei neue Verfassungsrichter gebraucht. Dieses Mal ist es am Bundestag, sie zu bestimmen. Dort haben sich die Fraktionen nun geeinigt.
Mehrere FDP-Abgeordnete hatten wegen eines Gesetzes zur Änderung des Rettungsfonds Verfassungsbeschwerde erhoben. Nun haben die Verfassungsrichter diese für unzulässig erklärt.
Den Sicherheitsbehörden ist ein eindrucksvoller Schlag gegen die „Reichsbürger“ gelungen. Viele Medienvertreter waren vorher eingeweiht – was zum Problem werden kann. Für die Journalisten und den Erfolg der Aktion.
Immer wieder gerät die Arbeit des Untersuchungsausschusses des Hessischen Landtags zum Attentat von Hanau ins Stocken. Nun ziehen die Mitglieder gegen die Bundesanwaltschaft vor Gericht.
Für die Verfechter der Schuldenbremse ist der Karlsruher Beschluss gegen den Eilantrag der Unionsfraktion unbefriedigend. Er lässt der Ampelkoalition ihr zweifelhaftes Manöver erst einmal „durchgehen“.
mas. Berlin Die Unionsfraktionsfraktion denkt nicht daran, ihre Klage in Karlsruhe gegen den zweiten Nachtragshaushalt 2021 zurückzuziehen.
Unter einem Himmel aus Gendersternchen tritt die Linke ratlos auf der Stelle. Nur langsam wird ihr klar, dass kulturelle Reinheitsgebote keine Lösung sind, dafür ist die Lage zu ernst. Ein Gastbeitrag.
Nicht nur die im Bund regierende Ampel liebt das Spiel mit kreditfinanzierten Nebenhaushalten. Auch in den Ländern greift diese Methode um sich. Diese Fluchtversuche müssen gestoppt werden.
Das Bundesverfassungsgericht hat den Eilantrag der Unionsfraktion abgelehnt. Aber das Verschieben von Milliarden-Kreditermächtigung in Klimafonds wird noch grundsätzlich geprüft.
Mit einem großen Schlag gehen die Sicherheitsbehörden gegen die „Reichsbürger“-Szene vor. Eine terroristische Vereinigung wollte angeblich in den Bundestag eindringen und Abgeordnete als Gefangene nehmen.
Eine Gruppe aus der „Reichsbürger“-Szene plante offenbar den Umsturz der demokratischen Ordnung Deutschlands. Rädelsführer soll ein Prinz aus Frankfurt sein – mit Hang zur Esoterik und Geldproblemen.
In regelmäßigen Treffen sollen Dutzende sogenannte „Reichsbürger“ einen Staatsstreich vorbereitet haben. Bei einer Razzia wurden 25 Verdächtige festgenommen. 13 von ihnen befinden sich schon in Untersuchungshaft.
Ein Netzwerk von „Reichsbürgern“ und „Querdenkern“ soll einen Staatsstreich geplant haben – darunter ein KSK-Soldat, frühere Soldaten und Polizisten, auch Ärzte und eine frühere AfD-Abgeordnete. Bei einer Razzia wurden 25 Beschuldigte festgenommen.
Der Europäische Gerichtshof feiert Jubiläum, aber das Bundesverfassungsgericht wird weiterhin dringend gebraucht. Denn Europa soll kein Staat werden.
Die Infektionswelle bei Kindern überfordert Kliniken und Praxen. Gesundheitsminister Lauterbach will kurzfristig gegensteuern – und erntet mit seinen Ideen Kritik. Viel zu lange sei an der Pädiatrie gespart worden, heißt es.
Das Bundesverfassungsgericht hält seine eigenen Bedenken gegen den Hilfsfonds am Ende nicht für durchschlagend. Richter Müller übt Kritik in einem Sondervotum.
Deutschlands milliardenschwere Beteiligung am EU-Corona-Aufbaufonds verstößt nicht gegen die Verfassung. Die Karlsruher Richter wiesen zwei Verfassungsbeschwerden ab.
Bis zu 15 Jahren Haft drohen dem Anwalt im Cum-ex-Skandal. Wie glaubwürdig war sein Teilgeständnis? Am Dienstag kommt es zu den Schlussanträgen. Nächste Woche fällt dann in Bonn ein wegweisendes Urteil.
Obwohl weiterhin auch nach Baden-Württemberg viele Flüchtlinge kommen, könnte die Landeserstaufnahmestelle in Ellwangen bald Geschichte sein. Helfer rätseln über die Gründe.
Marienkäfer-Titelfoto +++ Ariel Dorfman zu Salvador Allende +++ Wofür kämpft die Ukraine? +++ Sterbehilfeumfrage
Der Rapper sei mit der Indizierung nicht in seiner Kunstfreiheit verletzt, erklärte das Gericht. „Sonny Black“ darf seit 2015 nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Es enthält diskriminierende und gewaltverherrlichende Passagen.
Vor mehr als zehn Jahren ging die Drogeriemarktkette spektakulär pleite. Ein Urteil des Bundesgerichtshofes stärkt den Insolvenzverwalter nun im Streit mit Herstellern, die sich illegal abgesprochen hatten.