Übertreibungen, acht Wochen später
Ende Januar hätte wohl niemand geglaubt, dass wir heute in unseren Wohnungen sitzen. Insofern lohnte sich bei „Maybrit Illner“ das Nachdenken über die Frage, warum wir das eigentlich tun.
Ende Januar hätte wohl niemand geglaubt, dass wir heute in unseren Wohnungen sitzen. Insofern lohnte sich bei „Maybrit Illner“ das Nachdenken über die Frage, warum wir das eigentlich tun.
Ein Ende des „Shutdowns“ ist nicht absehbar: Bei Sandra Maischberger diskutieren Mediziner, ob das Coronavirus als Gefahr für Junge verharmlost wurde und ob die Zahl der Infizierten eigentlich mehr als sieben Mal so hoch sein könnte.
Der FDP-Abgeordnete Hagen Reinhold zeigte nach einer Österreich-Reise Symptome und wurde daraufhin positiv auf das Coronavirus getestet. Seine Mitarbeiter sind inzwischen in Quarantäne. Für den Bundestag gelten nun Vorsichtmaßnahmen.
In Deutschland erhöht sich die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus auf 170. Berlin meldet zwei neue Fälle, darunter eine Lehrkraft. Kliniken, Praxisärzte und Labors wappnen sich für eine weiter steigende Zahl von Krankheitsfällen.
In ganz Europa erkranken jedes Jahr 3400 Menschen an gefährlichem Hautkrebs, weil sie Sonnenstudios besucht haben, erklärt die Deutsche Krebshilfe. Die Betreiber wollen das nicht auf sich sitzen lassen.
Das Verhältnis des Staates zu seinen Bürgern bleibt freiheitlich, die Widerspruchslösung ist vom Tisch. Das Parlament hat Organspendern die Verfügungshoheit über ihre körperliche Unversehrtheit gesichert.
Die Widerspruchslösung ist im Bundestag gescheitert. Fachleute sehen ohnehin ein ganz anderes Problem bei der Organspende: In den Krankenhäusern werden viele mögliche Spender nicht erkannt.
Angesichts Tausender todkranker Menschen auf den Wartelisten sollen in Deutschland dauerhaft mehr Organe gespendet werden. Der Bundestag hat nun gegen einen radikalen Neustart gestimmt.
Soll in Zukunft jeder automatisch zum Organspender werden, wenn er zu Lebzeiten nicht widersprochen hat? Über diesen Reformvorschlag streiten zur Stunde die Parlamentarier in Berlin.
Es fehle eine unbürokratische Regelung, wie man zum Organ-Spender werde, sagte der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach im Bundestag.
Politik und Wissenschaft versuchen immer wieder, Menschen in die richtige Richtung zu drängen: zum Sport, zum Sparen – und nun auch zum Organspenden. Allerdings funktioniert das gar nicht so gut.
Saskia Esken setzt sich ein großes Ziel: In einem Jahr soll die Partei in Umfragen wieder bei 30 Prozent liegen. Aber wie? Viele Parteilinke wollen unbedingt über einen Ausstieg aus der Koalition abstimmen.
SPD-Kandidaten reisen durch das Land und diskutieren mit der Basis. Die Genossen sollen wieder zu sich kommen. Ob das klappt? Unterwegs mit einer suchenden Partei.
Globuli haben keine nachweisbare Wirksamkeit. Wie kommt es, dass sie trotzdem als Arzneimittel zugelassen sind? Die Spuren führen zurück ins Jahr 1976.
Der Bundestag will ein Gesetz beschließen, mit dem die Zahl der Organspender erhöht werden soll. Im Parlament stehen sich die Befürworter einer Widerspruchslösung und einer erweiterten Entscheidungslösung gegenüber. Ein Gastbeitrag.
Die Kandidatentour der SPD ist in Hamburg angekommen – der Heimat des Favoriten Olaf Scholz. Aber ist es deshalb auch ein leichtes Heimspiel?
Der Wettstreit um die SPD-Spitze ist in die heiße Phase eingetreten: Zum ersten Mal trafen sich die 17 Kandidaten für den Parteivorsitz vor einem prall gefüllten Publikum. Für eine Überraschung sorgte das Bewerberduo Lange/Ahrens.
Die SPD stürmt vorwärts. Mit ungefähr Dutzenden Kandidaten für den Vorsitz und irre ausgeklügeltem Verfahren, so rätselhaft wie unser Text – machen Sie sich auf Fehlersuche.
Zehn Tage vor zwei Landtagswahlen im Osten kehrt Maybrit Illner mit ihrer Talkshow aus den Ferien zurück. Dabei stiftet sie einen fruchtbaren Streit – mit überraschendem Ergebnis.
Der 66 Jahre alte Politiker gehört dem konservativen Seeheimer Kreis in der SPD an. Er geht offenbar zunächst ohne weibliche Ko-Kandidatin ins Rennen.
Mit Olaf Scholz will das erste politische Schwergewicht für die Parteispitze kandidieren. Mit ihm geht es für die SPD erst recht um die existenzielle Frage: experimentelle Erneuerung oder weiter so?
Nach mehreren SPD-Politikern fordert nun auch der Chef des Instituts der Deutschen Wirtschaft ein Abrücken von der schwarzen Null. Er wirbt für eine „Flexibilisierung“ der Schuldenbremse, um Großinvestitionen in drei wichtigen Bereichen zu ermöglichen.
Für Investitionen in Klima und Bildung wollen einige Kandidaten für den SPD-Vorsitz die Schuldenbremse aufheben. Haushaltspolitiker aus Union und SPD widersprechen. Finanzminister Scholz erwägt wohl ein Ende der schwarzen Null.
Nutzer von Elektrorollern können weiterhin mit bis zu 0,5 Promille Alkohol im Blut fahren. Ein Minister wirft Andreas Scheuer mit Blick auf die Unfallzahlen vor, sich zu wenig zu kümmern. Ein Verleiher bietet jetzt kostenlose Schulungen an.
Die SPD will eine ganz große Kandidaten-Kirmes veranstalten, um neue Parteivorsitzende zu finden. Nur kommt die Sache noch nicht richtig in Schwung.
Die Sozialdemokraten brauchen einen neuen Vorsitzenden – oder zwei. Bis zum 1. September können sich Kandidaten melden. Die Entscheidung spielt auch eine Rolle für die Zukunft der Bundesregierung.
Vieles habe man in der großen Koalition erreicht. Dennoch sprechen sich die beiden Kandidaten für die SPD-Spitze für einen Ausstieg aus dem Bündnis mit CDU und CSU aus. Allein entscheiden wollen sie aber nicht.
Die Bertelsmann-Stiftung empfiehlt, mehr als jedes zweite Krankenhaus in Deutschland zu schließen. SPD-Politiker Lauterbach und Verbände wie Bundesärztekammer und Deutsche Krankenhausgesellschaft halten nicht viel von dem Vorschlag.
Der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Bundestagsabgeordnete Nina Scheer wollen die SPD zusammen führen – mit einer eigenen Themenagenda. Auch zur großen Koalition haben sie eine klare Meinung.
Eigentlich sollten die Masern hierzulande bis 2020 ausgerottet werden. Wegen einer drohenden Masernwelle will die große Koalition nun offenbar Eltern zum Handeln zwingen. Auch die FDP unterstützt das Vorhaben. Nicht-Impfen sei „verantwortungslos“.
Es gibt nicht genug Organspender. Warum die jetzt von Jens Spahn und Karl Lauterbach vorgeschlagene Widerspruchslösung der richtige Schritt ist – ein Gastbeitrag.
Der SPD-Gesundheitspolitiker warnt vor einer Aussetzung der Grenzwerte für Feinstaub, die von Ärzten angezweifelt wurden. Auch die EU-Kommission hält die Kritik für unberechtigt.
Der SPD-Gesundheitspolitiker hat Profi Franck Ribéry ein falsches Verhältnis zu Geld vorgeworfen. Das passe jedoch zum FC Bayern und dem Vereinspräsidenten Uli Hoeneß. Der Verein reagierte unterdessen auf Ribérys Entgleisung.
Widerspruch oder Zustimmung? Zur Regelung der Organspende gibt es konkurrierende Konzepte. Die von Jens Spahn und Karl Lauterbach favorisierte Lösung hat dabei für bestimmte Menschen einen großen Nachteil.
Der Streit um die Homöopathie ist heftig wie nie. Die Kritik an den Globuli beherrscht die Debatte, Homöopathen raunen von einer Verschwörung. Nur die Patienten bleiben unbeeindruckt – und kaufen wieder mehr Kügelchen. Woran liegt’s?
Nach dem Debakel in Hessen fordern erste SPD-Politiker drastische Veränderungen in der großen Koalition. Wenn sich nicht „grundlegend“ etwas verändere, könne die SPD nicht in der Koalition bleiben, sagte der Bundestagsabgeordnete Lauterbach FAZ.NET.