Behörden beklagen Überlastung
Viele Gesundheitsämter scheitern an der Nachverfolgung von Corona-Infektionen. Tausende Mitarbeiter werden gebraucht. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach plädiert für einen anderen Weg.
Viele Gesundheitsämter scheitern an der Nachverfolgung von Corona-Infektionen. Tausende Mitarbeiter werden gebraucht. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach plädiert für einen anderen Weg.
Steigende Infektionszahlen trotz Sommerhitze – Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und der Vizepräsident des Robert-Koch-Instiuts Prof. Lars Schaade informieren über die aktuelle Corona-Lage. Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier im Livestream.
Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) kritisiert die von der Bundesregierung geplanten neuen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Er verlangt so viel „normales Leben“ wie möglich. Karl Lauterbach (SPD) fordert hingegen Kontrollen in Privatwohnungen.
Die jetzigen Einschränkungen reichten nicht aus, um einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen zu verhindern, sagt Karl Lauterbach laut einem Bericht. Er fordert mehr Homeoffice und eine Aufteilung von Schulklassen. Auch der Außenhandelsverband warnt vor einem neuen Lockdown.
Massive Kritik an der Corona-Warn-App: Bisher sei die Anwendung praktisch wirkungslos, sagt der CSU-Vorsitzende Markus Söder. Politiker mehrerer Parteien fordern eine Aufrüstung der App mit zusätzlichen Funktionen.
Für an einem Montag bekannt gegebene Zahlen sind 4325 neue Corona-Fälle ein sehr hoher Wert. Vor einer Woche waren es unter 2500 gewesen. Viele Gesundheitsämter geraten an ihre Grenzen.
Shutdowns erscheinen wieder möglich, Merkels dramatischer Appell findet nicht nur Unterstützer: Corona bestimmt auch am Wochenende die Tagespolitik.
Die Infektionszahlen nehmen seit Wochen zu. Könnte es zu einem zweiten Lockdown kommen? Wir haben uns in der Politik umgehört.
Auch „20.000 Infektionen am Tag sollten uns im Grunde keine Angst machen“, sagt Streeck. Man müsse nun zu einer „achtsamen Normalität“ finden. Unterdessen fordert SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach eine andere Organisation des Unterrichts an Schulen.
Der Supercup in Budapest wird zum Politikum, doch die Uefa bleibt bei ihrem umstrittenen Plan. Nun wird eine Bitte an den FC Bayern laut – und für mitreisende Anhänger werden erste Konsequenzen bekannt.
Die da oben, die da unten: Während die Bayern-Führung im Stadion auf Abstand und Maske verzichtet, verhalten sich die Fans am ersten Bundesliga-Spieltag geradezu vorbildlich.
Laut Bayern Münchens Vorstandsmitglied Oliver Kahn haben die Funktionäre auf der VIP-Tribüne nichts falsch gemacht beim Spiel gegen Schalke 04. Doch die Rechtslage scheint eindeutig. Karl-Heinz Rummenigge gelobt Besserung.
Gesundheitspolitiker sind sich einig, dass die Quarantänezeit verkürzt werden soll. Oder war es doch die Isolationszeit von nachweislich Infizierten? In der jüngsten Debatte ist einiges durcheinander geraten.
RB Leipzig will zum Start der Fußball-Bundesliga nach Absprache mit den örtlichen Gesundheitsbehörden etwas mehr Normalität im Stadion wagen. Unter strengen Bedingungen ist die Teil-Rückkehr der Fans möglich.
Der Politik könnten die Pläne der Bundesliga, bald wieder Zuschauer in die Stadien zu lassen, sehr gelegen kommen. Und den Bürgern auch. Doch warum sollte die Gesellschaft dieses Risiko eingehen?
Wie wenig ergiebig die Debatte über die Pandemie-Bekämpfung in unserer Gesellschaft ist, spiegelt sich in der Diskussion bei Sandra Maischberger wider. Das liegt aber keineswegs nur an Berliner Demonstranten.
Wer jetzt aus dem Urlaub zurückkehrt, weckt den Corona-Argwohn seiner Nachbarn. Streit ist programmiert. Aber es gibt einen Ausweg.
Das Robert-Koch-Institut zeigt sich alarmiert: Immer mehr Menschen stecken sich mit Corona an. Einige Länder wollen Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten mehrfach testen.
Bundesgesundheitsminister Spahn ist durch die Party-Bilder von Mallorca beunruhigt und mahnt zur Vorsicht. Auf mehreren balearischen Inseln muss künftig jeder ab sechs Jahren im Freien fast immer Nase und Mund bedecken – sonst setzt es ein Bußgeld.
Privatversicherte warten weniger als zwölf Werktage auf einen Facharzttermin, Kassenpatienten hingegen 25. Ärztevertreter sehen darin kein Problem.
In Frank Plasbergs letzter Sendung vor der Sommerpause geht es um das Coronavirus in den Schlachthöfen von Clemens Tönnies. Der wirkt zur Zeit recht ratlos – was sich von seinen Kritikern nicht behaupten lässt: Die haben immer Antworten parat.
Wegen des Corona-Ausbruchs im Raum Gütersloh steigt der bundesweite R-Wert. Einen Lockdown wollte Ministerpräsident Armin Laschet bislang vermeiden – doch das könnte sich nun ändern.
Der SPD-Gesundheitsexperte plädiert in der Corona-Krise für einen restriktiven Kurs und wird dafür angefeindet. Im Interview spricht er darüber, warum Deutschland nicht gut genug vorbereitet war – und was er selbst übersehen hat.
Karl Lauterbach hat in der SPD kein Amt und keine Verantwortung. Trotzdem ist er in der Corona-Krise das Gesicht seiner Partei. Wie macht er das?
„Take a Chill-Pill“ hatte Til Schweiger an die Adresse Christian Drostens und Karl Lauterbachs via Instagram geschrieben, nachdem diese Drohpakete erhalten hatten. Nun rudert der Schauspieler zurück und entschuldigt sich.
Im Streit um den richtigen Umgang mit dem Virus schrecken manche nicht vor Morddrohungen zurück. Der SPD-Politiker Karl Lauterbach warnt, so sollen missliebige Stimmen aus dem Diskurs verschwinden.
Der SPD-Politiker und der bekannte Virologe bekommen in der Coronakrise Drohungen zugeschickt. Lauterbach beklagt, dass sich die Hetze im Netz massiv verstärkt habe.
Die Verantwortlichen in Thüringen sollten ihre Lockerungspläne überdenken, bittet Bayerns Ministerpräsident. Auch, weil die Länder aneinander grenzen. Die Bundesregierung will Maskenpflicht und Kontaktbeschränkungen derweil offenbar beibehalten.
Müssen wir die Sorgen der besorgten Bürger ernst nehmen? In der Talkshow von Anne Will geht es um Analogien zur Flüchtlingsdebatte – wo es doch eigentlich um ganz anderes gehen sollte.
Mit deutlichen Worten kritisiert SPD-Politiker Karl Lauterbach das Hygienekonzept der Fußball-Bundesliga. Dabei äußert sich der Gesundheitsexperte auch zum früheren deutschen Nationaltorwart.
Müssen in Schweden Menschen sterben, weil die Straßencafés geöffnet bleiben? Bei Sandra Maischberger ist von einer unverantwortlichen Politik die Rede. In Wirklichkeit haben sich die Schweden aber kaum anders verhalten als wir.
Masken hin, Hygienekonzept her: Geht es nach SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach, fällt normaler Unterricht „für mindestens“ ein Jahr aus. An die Eltern denkt er dabei nicht.
Kaum startet die Bundesliga mit Corona-Tests, gibt es positive Befunde in Köln. Dort sieht man das aber nicht als Rückschlag im Kampf um den Neustart der Spiele. Doch harsche Kritik an den Plänen des Fußballs kommen prompt.
Nach der ersten Woche gelockerter Corona-Maßnahmen entbrennt bei Anne Will eine leidenschaftliche Diskussion, in der so mancher Gast keine glückliche Figur abgibt.
Einige Geschäfte öffnen wieder, Kitas und Schulen bleiben jedoch geschlossen. Bei „Hart aber fair“ geht es um die Folgen einer Dauer-Quarantäne. Nach der Sendung muss man sich weniger Sorgen um Eltern am Limit als vielmehr um das Saarland machen.
Die Angst vor den Folgen der Corona-Krise im deutschen Fußball nimmt zu. DFB-Präsident Keller rechnet mit Pleiten im Amateur- wie Profibereich und richtet einen Appell an die Politik. Die Botschaft ist eindeutig.