Nächtliche Ruhestörung
Niemandem steht die Amtskette des Oberbürgermeisters so gut wie Peter Feldmann. Schon als Juso-Sprecher hat er gerne Kettchen gezeigt.
Niemandem steht die Amtskette des Oberbürgermeisters so gut wie Peter Feldmann. Schon als Juso-Sprecher hat er gerne Kettchen gezeigt.
Nach dem SPD-Parteitag bleibt ungewiss, ob es zu einer Neuauflage der großen Koalition kommt. Rote Linien soll es bei den Gesprächen mit der Union nicht geben. Doch die Sozialdemokraten legen trotzdem hohe Hürden. Ein Überblick über ihre Kernforderungen.
Große Koalition – oder doch nicht? Die Sozialdemokraten befinden sich in einem Dilemma, das sie selbst zu verantworten haben. Für ihr eklatantes Führungsversagen zahlt die Parteispitze nun einen hohen Preis. Ein Kommentar.
Die SPD hat sich auf ihrem Parteitag für Gespräche mit der Union über eine Regierungsbildung ausgesprochen – und Martin Schulz wieder zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Trotzdem lässt der Seitenhieb aus Bayern nicht lange auf sich warten.
Der SPD-Vorsitzende will ein föderales Europa schaffen, mit einem europäischen Verfassungsvertrag. Doch für seine Pläne erntet er vor allem eines: Kritik – und zwar parteiübergreifend.
In der SPD haben alle Angst vor einer großen Koalition. In Berlin träumen die Sozialdemokraten von einem Kenia-Bündnis oder der Tolerierung einer Minderheitsregierung. Unterstützung bekommen sie dabei vom heimlichen Star des Parteitags.
Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert führt die Gegner der großen Koalition in der SPD an. Im FAZ.NET-Interview spricht er über Koalitionsgespräche und seine Erwartungen an den Bundesparteitag der SPD.
Nach der Wahl hat sich die SPD gegen eine große Koalition gewehrt wie nie zuvor. Jetzt muss sie sie wohl doch wieder eingehen – was macht diese Kehrtwende mit den Genossen? Eindrücke von einer ratlosen Parteibasis.
Die SPD-Spitze warnt die Parteibasis davor, eine große Koalition am Parteitag kategorisch auszuschließen. Martin Schulz rechnet mit langen Debatten.
Die Jusos wollen „ergebnisoffene Gespräche“ mit der Union – aber nur, wenn dabei keine große Koalition herauskommt. Doch das ist nicht aufrichtig. Ein Kommentar.
Niedersachsens Ministerpräsident fordert seine Partei auf, Koalitionsgesprächen mit CDU und CSU zuzustimmen. Andere SPD-Politiker warnen: Die Mehrheit sei gegen eine große Koalition.
Nach dem Spitzengespräch beim Bundespräsidenten will der SPD-Parteinachwuchs Widerstand gegen eine Wiederauflage der großen Koalition leisten. Die SPD-Führung berät unterdessen über das weitere Vorgehen.
Vor dem Treffen der Parteispitzen von Union und SPD mehren sich Stimmen von Sozialdemokraten, die sich gegen eine große Koalition aussprechen. Als Grund nennen vieles das Ja des Landwirtschaftsministers zu Glyphosat.
Am Abend trifft SPD-Chef Schulz bei Bundespräsident Steinmeier auf die Spitzen der Union. An das Gespräch mit Merkel und Seehofer hat der SPD-Parteinachwuchs klare Erwartungen – und verweist auf einen gültigen Beschluss.
Zwei Monate nach der Wahl verspürt die SPD schon wieder Lust auf eine Regierungsbeteiligung. Der Wähler selbst hat nichts mehr zu melden.
Groko ja bitte, aber nicht um jeden Preis – so tönt es von Horst Seehofer bis zur Jungen Union. Doch bei der SPD wächst der Forderungskatalog für eine Zustimmung.
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles versucht, die Jusos für eine mögliche Neuauflage der großen Koalition zu gewinnen. Doch die Stimmung gegen eine neue Regierungsbeteiligung kann auch sie nicht rumreißen.
Beim Bundeskongresses der Jusos in Saarbrücken bekräftigen die Jungsozialisten ihren Widerstand gegen eine Neuauflage der großen Koalition. Dann spricht Martin Schulz – und muss sich vor den jungen Genossen verteidigen.
Fehlt Angela Merkel die Autorität oder die Energie? Im FAZ.NET-Gespräch erklärt der Bundestagsabgeordnete der SPD, Karl Lauterbach, warum er von der Kanzlerin jetzt klare Signale erwartet – und „Kenia“ eine Option ist.
SPD-Chef Martin Schulz will seine Partei basisdemokratischer machen – und den Parteivorsitzenden ab 2019 per Urwahl bestimmen lassen. Doch das sei nicht zulässig, findet sein Stellvertreter Olaf Scholz.
Jetzt hat auch SPD-Chef Martin Schulz ein eigenes Papier zur Zukunft der Sozialdemokraten vorgelegt. Er stellt Fragen und möchte die Mitglieder beteiligen – auch mit einer Urwahl des Parteivorsitzenden. Aber das erst später.
Gut einen Monat nach der Schlappe bei der Bundestagswahl suchen die Sozialdemokraten den richtigen Weg in die Zukunft. SPD-Chef Schulz übt dazu den Schulterschluss mit seinem mächtigen Stellvertreter.
Nach dem SPD-Desaster bei der Bundestagswahl stellt sich Parteichef Schulz in regionalen Dialogforen der Basis. Doch über die Neuausrichtung der Partei gibt es vorab schon Streit.
Jede Fraktion im Bundestag bekommt einen Sitz im Bundestagspräsidium, auch die AfD. Aber die anderen Parteien lehnen den Kandidaten ab – Streit steht bevor. Heute zeigt sich die Tonalität der nächsten vier Jahre.
Die SPD akzeptiert die Personalpolitik ihres Vorsitzenden nur mit Zähneknirschen. Für Martin Schulz wird der Weg bis zum Bundesparteitag im Dezember steinig.
Die Junge Alternative soll Verbindungen zu rechtsextremistischen Gruppen haben. Die hessische Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl fordert, die Jugendorganisation der AfD genau zu beobachten.
Michael Frenzel, Chef des SPD-Wirtschaftsforums, warnt vor einem Sozialstaat mit zu starker Anziehungskraft auf Migranten. Um einen Linksruck der Partei abzuwenden, hofft er ausgerechnet auf Andrea Nahles.
Die Gruppe der Wahlberechtigten über 50 ist bei dieser Bundestagswahl am stärksten vertreten. Welche Folgen hat das? Fallen die Themen der Jüngeren unter den Tisch?
Wer den Wahlkampf verfolgt, könnte meinen, Deutschland habe keine wichtigen Probleme. Unsere Reporterin ist quer durch die Republik gefahren und hat die Leute gefragt: „Stimmt das?“
Politikverdrossenheit? Von wegen. Studenten erzählen, warum sie den Hörsaal mit der Fußgängerzone tauschen – und was die Kommilitonen dazu sagen.
Für die SPD ist er ein Hoffnungsträger, für das breite Publikum dagegen noch ein weitgehend Unbekannter. Doch Oliver Strank will bei der Bundestagswahl etwas reißen.
Es läuft nicht rund für den Kanzlerkandidaten der SPD. Hier kommt eine Aufmunterung für Martin Schulz.
Einige Grüne kritisieren das Verbot der Internetseite linksunten.indymedia, die seit Jahren Gewalt verherrlicht. Spitzenkandidat Özdemir distanziert sich nun von seiner eigenen Parteijugend – ganz vorsichtig.
SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz präsentiert sich in Frankfurt als Mann, der anpacken will.
Verletzte Polizisten, eingeschlagene Scheiben, brennende Autos und mittendrin der Schwarze Block. Was die vermummten Aktivisten wollen und wie sie dabei vorgehen, erklärt Protestforscher Simon Teune.