Die Gefahr der Verzwergung
Auch für die SPD selbst wäre die Fortsetzung der Koalition mit CDU und CSU das kleinere Übel.
Auch für die SPD selbst wäre die Fortsetzung der Koalition mit CDU und CSU das kleinere Übel.
Kurz dem entscheidenden Sonderparteitag wendet sich Martin Schulz in einem Brief an die SPD-Mitglieder und wirbt eindringlich für die große Koalition. Auch andere Spitzen-Genossen aus Bund und Ländern rühren die Werbetrommel – in den Umfragen sackt die SPD aber weiter ab.
Die Groko-Debatte bei Maybrit Illner offenbart eine dramatische Lage: Die SPD-Führung wirkt kopflos. Den Jusos sind die Folgen ihres Neins egal. Ratschläge der Union tragen nicht dazu bei, die Lage zu stabilisieren.
Groko oder nicht? Die SPD hadert vor ihrem Sonderparteitag mit der Frage, ob sie in Koalitionsverhandlungen mit der Union treten soll. Parteichef Martin Schulz holt sich Verstärkung von den Gewerkschaften, die Jusos sind zuversichtlich, dass sich die Sozialdemokraten gegen ein Bündnis mit CDU und CSU aussprechen werden.
Die Jusos hantierten bei ihrer Fundamentalopposition gegen die Groko mit falschen Fakten, zürnt Fraktionschefin Andrea Nahles. Jetzt wehrt sich Juso-Chef Kühnert: Die Zahlen seien korrekt.
Die Mehrheit der SPD-Linken im Bundestag hat sich für Koalitionsverhandlungen mit der Union ausgesprochen. Das Forum Demokratische Linke 21 will aber weiter gegen eine Groko kämpfen – unabhängig vom Votum des Sonderparteitags.
Der Ton innerhalb der SPD wird rauer. Fraktionschefin Nahles attackiert die Jusos und warnt die Mitglieder vor Illusionen. Auch der CDU-Wirtschaftsrat wendet sich an die Sozialdemokraten: Geht in die Opposition.
Noch vor wenigen Wochen plädierte Michael Groschek für den Gang in die Opposition, jetzt wirbt der SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen für die Fortsetzung der großen Koalition. Warum, erklärt er im F.A.Z.-Gespräch.
Als einzige in der SPD greift Andrea Nahles den Stier bei den Hörnern – und verteidigt das Verhandlungsergebnis mit der Union offensiv. Doch einen sozialdemokratischen Kracher sucht man im Sondierungspapier tatsächlich vergebens.
Heiko Maas wirbt weiter eindringlich für eine Regierungsbeteiligung der SPD. Doch nicht nur innerhalb der Partei wächst der Widerstand gegen eine Neuauflage der großen Koalition. Eine neue Umfrage birgt verheerende Zahlen für die Sozialdemokraten.
Die Selbstzerfleischung der SPD bereitet beim Zusehen seelische Qualen. Warum man es mit den Sozialdemokraten trotzdem wie Horst Seehofer halten sollte und welchen Preis Andrea Nahles verdient hat – das steht im FAZ.NET-Countdown.
Die SPD in Sachsen-Anhalt, in Berlin und auch die Jusos lehnen eine neue Groko ab. Schulz will nun die Genossen in NRW überzeugen, um dann die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen durchsetzen zu können.
Wie kann die Führung der SPD die Mitglieder von einer großen Koalition überzeugen? Schulz, Nahles und Co. kämpfen in der Herzkammer der Sozialdemokratie – Ausgang ungewiss.
Der Juso-Chef Kevin Kühnert stemmt sich gegen eine neue große Koalition und geht auf Werbetour. Damit gerät die SPD weiter unter Druck. Und ganz besonders ihr Vorsitzender.
Regieren oder Neuwahlen? SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles wettert gegen die Groko-Gegner in ihrer Partei. Ihr Amtskollege aus der Union macht es ihr dabei nicht leichter.
Nach einer sehr zähen Woche steht den armen Sozialdemokraten eine noch zähere bevor. Dass aber auch anderswo nicht alles Gold ist, was glänzt, steht im FAZ.NET-Countdown.
Führende SPD-Politiker wollen in möglichen Koalitionsverhandlungen mit der Union noch einmal nachverhandeln. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner weist die Forderungen zurück – und nicht nur sie.
Eine Woche bleibt Martin Schulz, seine Genossen von der Groko zu überzeugen. Doch was passiert, wenn ihm das nicht gelingt? Drei Szenarien.
Je näher der SPD-Parteitag rückt, desto weniger zufrieden sind nun auch einige Parteigrößen mit der gerade erst ausgehandelten Groko-Grundlage. Die CSU gibt sich genervt.
Die Jusos sind immer besonders stark, wenn sie gegen etwas sind. Dieses Mal legt sich ihr Vorsitzender mit der SPD-Parteispitze an. Denn eines will Kevin Kühnert unbedingt verhindern.
Bei der ersten Abstimmung an der SPD-Basis über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union haben die Gegner obsiegt. Das Werben der SPD-Führung um Zustimmung wird eindringlicher.
Ob es wieder zu einer großen Koalition kommt, hängt vor allem von der SPD ab. Der Landesverband Sachsen-Anhalt hat SPD-Chef Schulz nun einen heftigen Dämpfer verpasst – und mit knapper Mehrheit gegen die große Koalition gestimmt.
Beim Landesparteitag der SPD Sachsen-Anhalt machen die Jusos mobil gegen eine neue große Koalition. Und der ehemalige Parteichef Sigmar Gabriel kritisiert eine Entscheidung der SPD-Spitze.
Die Parteispitze der SPD ist zuversichtlich, dass die Sondierungsergebnisse die Parteibasis überzeugen werden – trotz einer geplanten Gegenkampagne des Juso-Vorsitzenden.
Familiennachzug, paritätische Kassenbeiträge, kein höherer Spitzensteuersatz: Union und SPD haben sich bei den Sondierungen nach 24 Stunden geeinigt. Die drei Vorsitzenden zeigen sich hoch erfreut – aber gilt das auch für die SPD-Basis?
Selbst nach fast 22 Stunden Verhandlung zeichnet sich noch keine Einigung zwischen Union und SPD ab. Es geht noch um vier Knackpunkte. Und mancher Teilnehmer muss sich zwischendurch kurz sammeln.
Der erste Tag der Sondierungen für eine neue Groko lief offenbar positiv. Der Generalsekretär der Sozialdemokraten äußert sich über Details der Gespräche mit CDU und CSU.
Juso-Chef Kevin Kühnert ist kein Befürworter einer Neuauflage der Groko. Den Zustand des SPD-Parteivorstands kritisiert er scharf – und auch gegenüber Martin Schulz ist er eindeutig.
Ab Sonntag wird in Berlin wieder hinter verschlossenen Türen verhandelt, diesmal von Union und SPD. Schneller als bei Jamaika sollen Ergebnisse herauskommen. Aber nicht jeder ist zuversichtlich.
An Weihnachten hatte der „Welt“-Chefredakteur mit einem Tweet für Wirbel gesorgt, in dem er die Christmette mit einem Abend bei den Jusos verglich. Jetzt hat er seine Kritik an politischen Predigten wiederholt.
Die Gerichte werden nach der Bluttat in Kandel klären müssen, wie alt der Täter wirklich ist. Wie funktioniert das eigentlich? Und warum wird die Frage nicht viel früher von Medizinern geklärt – wie zum Beispiel in Österreich?
Nach einem Einbruch durch betrunkene Jusos in seine Büros: Der RCDS an der Goethe-Universität in Frankfurt klagt über Anfeindungen von links.
Die Feiertage sind vorbei – und Sie wissen nicht, was in der Zeit passiert ist? Kein Problem. Der FAZ.NET-Countdown bringt Sie auf Stand. Mit dabei: Jesus, verunglückte Fahrzeuge und die Verlobte des britischen Prinzen.
Zwei Mitglieder der Frankfurter Juso-Hochschulgruppe sind in das Büro des RCDS im Bockenheimer Studierendenhaus eingebrochen. Die Täter bedauerten ihr Handeln „zutiefst“.
„Wie ein Abend bei den Jusos beziehungsweise der Grünen Jugend“: Mit seiner Christmetten-Kritik stößt der „WeltN24“-Chefredakteur im Internet auf viel Zuspruch und harte Kritik. Grüne-Jugend-Sprecherin Ricarda Lang erklärt bei FAZ.NET, warum das mehr über ihn sagt als über die Kirche oder ihre Partei.
Die Partei einer kleinen Revolution unterziehen und gleichzeitig regieren? Weder das eine noch das andere scheint bei der SPD momentan zu funktionieren. In Österreich ist man da schon weiter.