Spahn bekommt Gegenwind aus seiner eigenen Partei
Jens Spahns Vorstoß für eine Widerspruchslösung bei der Organspende spaltet die Union: Die gesundheitspolitische Sprecherin widerspricht dem Minister. Der wiederholt bekanntes.
Jens Spahns Vorstoß für eine Widerspruchslösung bei der Organspende spaltet die Union: Die gesundheitspolitische Sprecherin widerspricht dem Minister. Der wiederholt bekanntes.
Jens Spahn macht mit seinem Vorstoß zur Organspende den gerade erst vorgelegten Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums zur Makulatur. Was heißt das für die Zukunft freier Entscheidungen?
Der Gesetzentwurf von Jens Spahn setzt an den richtigen Stellen an. Doch wenn man aus einer freien Entscheidung Zwang macht, sieht man irgendwann den Todkranken nicht mehr als Patient – sondern als Spender.
Gesundheitsminister Spahn will die Widerspruchslösung bei der Organspende zum Normalfall machen. Die SPD reagiert erfreut – scharfe Kritik kommt hingegen von Theologen und Bischöfen.
Jeden Tag sterben im Schnitt drei Menschen, weil sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ bekommen. Wie ist das Verfahren in Deutschland, welche Alternativen gibt es – und welche Organe kann man überhaupt (nicht) spenden?
Dies stelle zwar einen Eingriff des Staates in die Freiheit des Einzelnen dar, räumt der Bundesgesundheitsminister ein. Doch nur so könne die Organspende zum Normalfall werden.
Im Jahr 2017 erreichte die Zahl der Organspenden einen Tiefpunkt. Gesundheitsminister Spahn sieht das Problem nicht bei der Bereitschaft. Seine geplante Reform soll offenbar in den Kliniken ansetzen.
Jens Spahn, der Gesundheitsminister von der CDU, will uns Bürger jetzt manipulieren und zum Organspenden zwingen. Das sollten wir nicht hinnehmen.
Gesundheitsminister Spahn hat sich viel vorgenommen in der Pflege. Nun hat er eine Entscheidung getroffen für vier Klinikbereiche – in einer besonderen Weise.
Patienten, die in Deutschland auf ein Organ warten, haben es zurzeit besonders schwer. Noch nie wurden so wenige Organe gespendet. Ärzte schlagen schon länger Alarm, jetzt reagiert die Politik und wirft sogar die Einführung der Widerspruchslösung in den Ring.
Jens Spahn ist Gesundheitsminister – und will eines Tages Kanzler werden. Dafür wandelt er sich derzeit vom Marktliberalen zum mitfühlenden Konservativen. Eine Betrachtung.
Mit konkreten Vorgaben für die Anzahl der Pflegekräfte will der Gesundheitsminister eine bessere Krankenversorgung erreichen. Für die Notfallversorgung sollen die Kliniken zusätzliche Mittel erhalten.
Viele Kassenversicherte ärgert, dass sie kaum noch Arzttermine bekommen. Gesundheitsminister Jens Spahn will das ändern. Das wird teuer.
Der Gesundheitsminister will den Gewinn von Pflegeunternehmen deckeln. So nonchalant hat schon lange kein Politiker mehr die Marktwirtschaft abgeschafft.
Die Gesellschaft altert, der Pflegebedarf steigt. Darüber, wie viel die Versorgung der Pflegebedürftigen künftig kosten darf und wer sie bezahlen soll, gehen die Meinungen auseinander.
Wer Pflegekraft wird, soll mehr Geld verdienen, sagt Gesundheitsminister Spahn. Und das ist lange nicht das einzige, was sich seiner Ansicht nach in diesem Bereich ändern muss.
Jens Spahn macht Tempo: Bald soll jeder Versicherte mit einem PIN-Verfahren seine Krankheitsdaten abrufen können. Bloß die Ärzte sind skeptisch.
Bessere Betreuung und dafür weniger Profit – das wünscht sich Franziska Giffey von den Betreibern von Altenpflegeheimen. Einer Idee des Gesundheitsministers Jens Spahn kann sie wenig abgewinnen.
Vom Asylstreit hat Daniel Günther profitiert wie kaum ein anderer. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident verteidigte die Kanzlerin – und machte sich so im ganzen Land bekannt. Das könnte ihm noch nützlich sein.
Sacharbeit klappt außerhalb des Asylstreits offenbar doch noch: Horst Seehofer und Hubertus Heil wollen sich in Kürze über das Einwanderungsgesetz verständigen. Zugleich soll die „konzertierte Aktion Pflege“ Personalmangel lindern.
Die Regierung sucht Tausende Pflegekräfte, doch kaum jemand will die Arbeit lange machen. Das liegt daran, dass gerade die ambulante Pflege ein äußerst hartes Geschäft ist. Manche machen den Job trotzdem gern.
Fachleute haben für Gesundheitsminister Jens Spahn eine große Analyse über gute Reformen für das komplizierte Gesundheitssystem gemacht. Auch Algorithmen sollen zum Einsatz kommen.
Der Bundesgesundheitsminister will Pflegekräfte aus Südosteuropa nach Deutschland holen. Es sei kaum noch möglich, in Deutschland ein Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung ohne ausländisches Personal zu betreiben.
Wer die Warteschlange zum Test der Integration macht, nimmt den Zerfall des sozialen Gleichgewichts in Kauf. Einige Anmerkungen über Fehlschlüsse in räumlicher und geistiger Enge.
Die gesetzlichen Krankenkassen haben riesige Finanzpolster aufgebaut - viel größere, als sie eigentlich müssten. Jens Spahn sieht sich mit seinen Plänen im Recht.
Im Streit zwischen CDU und CSU spielen nicht nur Merkel und Söder eine Rolle – auch Parteifreunde und Vertreter anderer Bundestagsfraktionen verfolgen ihre Interessen.
Der Streit um die Asylpolitik eskaliert. Die CDU-Abgeordneten unterstützen mehrheitlich Merkel. In der CSU ist man derweil der Meinung, endlich wieder das Heft des Handels in der Hand zu haben. Wie geht es weiter?
Den Pflegekassen geht das Geld aus, unter anderem weil die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Gesundheitsminister Spahn will das Defizit mit einer deutlichen Anhebung des Pflegebeitrags bekämpfen.
Pflegepolitik geht uns früher oder später alle an. Bei Frank Plasberg ist Gesundheitsminister Spahn der einzige Vertreter aus der Politik. Die Diskussion entwickelt aufschlussreich – trotzdem oder deswegen.
Verhütung dürfe nicht vom Einkommen abhängen, fordern die Grünen. Deshalb sollten die Krankenkassen Geringverdienern die Kosten dafür erstatten. Nach dem Willen der Partei soll der Bundestag noch vor der Sommerpause über den Vorschlag entscheiden.
Während sich die SPD um mehr Geld für ihre Partei bemüht, will Gesundheitsminister Spahn es in der Pflege großzügig ausgeben. Am Ende fragen sich die „Steuerzahler*innen“: Wer soll das stemmen?
In Deutschland soll bald jeder selbst testen können, ob er den Aids-Erreger in sich trägt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will HIV-Selbsttests frei verkäuflich machen. Das soll Hürden senken.
Die Regierung macht Arbeitnehmern und Rentnern ein milliardenschweres Geschenk. Zahlen müssen es Arbeitgeber und Versicherungen – sie kritisieren das Vorhaben scharf.
Die Aussagen des neuen amerikanischen Botschafters in Berlin schlagen weiter hohe Wellen. SPD-Politiker Martin Schulz ist fassungslos – er setzt auf eine kurze Episode. Die Linke fordert den sofortigen Rausschmiss von Richard Grenell.
Deutschland versucht seit 15 Jahren erfolglos, das Gesundheitssystem fit fürs Internet zu machen. Estland ist schon fertig.
Die große Koalition möchte Versicherte möglichst schnell entlasten, streitet aber über das „Wie“. Jetzt ändert Jens Spahn nach Informationen der F.A.Z. seine Pläne kurzfristig.