Leichter Größenwahn
Der Binnenmarkt-Bericht Enrico Lettas listet viele zutreffende Punkte auf. Der Anspruch des Italieners zeugt aber von leichtem Größenwahnsinn.
Der Binnenmarkt-Bericht Enrico Lettas listet viele zutreffende Punkte auf. Der Anspruch des Italieners zeugt aber von leichtem Größenwahnsinn.
In Bari steht der Philologe und Kommunist Luciano Canfora vor Gericht. Er hat Giorgia Meloni als „Neonazi im Herzen“ bezeichnet. Wird er wegen Verunglimpfung verurteilt?
Während Israel sich weiter bedeckt hält, sollen Sanktionen gegen Teherans Raketen- und Drohnenprogramm Iran schwächen. Auch die G-7-Außenminister schmieden Pläne.
In Frankreich und Italien steigt das Staatsdefizit wieder, obwohl die Wirtschaft wächst. Aber etwas ist anders als während der Eurokrise.
Die italienische Regierung greift jetzt auch in die Namensgebung von Autos ein. Hat sie nichts Besseres zu tun?
Alfa Romeo geht dem drohenden Streit mit Italiens Regierung aus dem Weg, mit einem neuen Namen für ein neues Modell.
Der Schauspieler soll sich für eine Burg in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Turin interessieren. Der Bürgermeister ist weniger erfreut.
Eine italienische Stadt verpachtet erstmals ein Strandbad an ein ausländisches Unternehmen. Auch wachsen in Monfalcone die Spannungen zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten aus Bangladesch.
Traudl Bünger hat über ihren rechtsradikalen Vater geschrieben, der 1962 einen mörderischen Bombenanschlag in Verona verübte: „Eisernes Schweigen“ erzählt vom Südtirol-Konflikt und der ungelösten Frage von Schuld und Sühne.
Alfa Romeo stellt mit dem Alfa Milano sein neues vollelektrisches SUV vor. Doch der Name des Autos sorgt für Aufregung. Denn hergestellt wird das Auto in Polen. Die italienische Regierung sieht „Made in Italy“ in Gefahr.
Die Mailänder Staatsanwältin Alessandra Cerreti versucht, Frauen aus dem Umfeld der Organisierten Kriminalität zu Kronzeuginnen zu machen. Ihre Arbeit diente auch als Vorlage der Serie „The Good Mothers“.
Nach langer Krankheit ist der italienische Modedesigner Roberto Cavalli im Alter von 83 Jahren verstorben. Das bestätigte seine Familie.
Die Florentiner Regisseurin Alice Rohrwacher folgt in ihrem Kinofilm „La Chimera“ Grabräubern, die etruskische Schätze aufspüren – sie tritt nicht nur ästhetisch Fellinis Erbe an.
Ein Gesetzentwurf aus Reihen der Regierungspartei Giorgia Melonis zieht heftige Kritik auf sich: Pressevertreter sollen für „Verunglimpfung“ zu Haft verurteilt und mit Berufsverbot belegt werden können.
Italiens früherer Ministerpräsident wirkt plötzlich wieder allgegenwärtig. Zu sehen ist er in den Buchhandlungen, auf Netflix – und bald auf einer Briefmarke.
Ein verschmähter Gott nimmt Rache, und ein Fremder entführt eine Königstochter: Ein neu entdeckter Saal in Pompeji enthält mythologische Prachtbilder.
Einst konnten die Warnungen vor einer Überbevölkerung der Erde nicht schrill genug ausfallen. Heute herrscht vielerorts Angst vor Überalterung der Gesellschaften. Zu Recht.
Durch Italiens Geschick sei es gelungen, die Migrationspolitik in der EU wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Aber nicht alle in der Koalition finden die Beschlüsse gut.
Auch Luxusauto-Hersteller Maserati will von PS zu kW. Da ist die Marke mit dem Dreizack konsequenter als die italienische Konkurrenz von Ferrari oder Lamborghini.
In einem Wasserkraftwerk in der Nähe von Bologna sind vier Arbeiter ums Leben gekommen. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen könnte.
Zum Ramadan-Ende bleibt eine Schule geschlossen, Studenten wollen einen vorlesungsfreien Tag, und in Monfalcone findet das Abendgebet aus Protest vor dem Rathaus statt: Italien diskutiert über den Umgang mit Muslimen.
Die italienische Regierung hat die Kosten für die großzügigen Bauzuschüsse nicht im Griff. Aus Angst vor gedämpftem Wachstum schreckt sie vor herben Einschnitten zurück – und lässt die Bürger über die öffentlichen Finanzen im Dunkeln.
Einer der Männer soll die Frau in einem Lokal kennengelernt und zunächst einvernehmlichen Sex mit ihr gehabt haben. Dann kamen seine Freunde hinzu. Alle vier wurden kurz vor ihrem Rückflug nach Italien festgenommen.
Die drei Parteien der Mitte-rechts-Koalition in Rom können mit einem starken Abschneiden bei den Europawahlen rechnen. Doch ein Partner hegt Bedenken gegen die EVP-Spitzenkandidatin.
Der Deutsche Eike Schmidt will es wissen: Der ehemalige Direktor der Uffizien kandidiert für die Bürgermeisterwahl in Florenz.
Meist macht der Ätna auf Sizilien durch gewaltige Eruptionen auf sich aufmerksam. Derzeit gibt sich Europas aktivster Vulkan aber friedfertig – und pustet harmlose Rauchkringel aus.
Der Liter Superbenzin kostet endlich 2 Euro. Gerade wollen wir jubeln, da kommt uns der Italiener in die Quere. Sogar ganz Italien, das nämlich wird zum Wachstumsmotor Europas.
In der Uffizien bewährte er sich als kompetenter Manager und zugänglicher Kunsthistoriker. Anschließend ging er zum Angriff auf die Stadtregierung über. Die Mitte-rechts-Koalition in Rom unterstützt seine Kandidatur.
Italiens Justiz ist langsam, das Volk misstraut ihr. Ob die Pläne der Regierung zur Einführung von Psychotests für angehende Staatsanwälte und Richter Abhilfe schaffen?
Inspiration aus der Zeitung: Ein ungedruckter Brief Hugo von Hofmannsthals aus dem Jahr 1928 über sein letztes Vorhaben.
In seinem fünfzigsten Film tut Woody Allen in Paris, was er immer tut, bei Alice Rohrwacher verwandelt sich Italien in eine Schimäre, Soleen Yusef lässt ihre wilde Mädchenfußballkindheit im Wedding wieder aufleben, und bei Michael Klier überqueren zwei junge Frauen die Elbe bei Dresden.
Vermeintliche Unternehmer legten gefälschte Bilanzen vor und gründeten Scheinfirmen, um an EU-Mittel zu kommen. Jetzt gab es reihenweise Verhaftungen. Darunter sind auch zwei deutsche Verdächtige.
Emanuele Orsini folgt auf Carlo Bonomi. Er will der Wirtschaft wieder eine hörbare Stimme geben.
Italien ist nicht gerade für seine pharmazeutische Industrie bekannt – zu Unrecht. Unternehmen wie Menarini aus Florenz behaupten sich auf den Weltmärkten. Davon profitiert auch Deutschland.
Eine Mailänder Lehrerin soll 2023 mit deutschen Linksextremisten vermeintliche Neonazis in Budapest lebensgefährlich verletzt haben. Sie ist seit 13 Monaten in ungarischer U-Haft. Nun schaltet sich Italiens Staatspräsident ein.
Schönheitsratgeber sind ein sehr altes Genre: Jill Burke widmet sich auf aufschlussreiche Weise der Arbeit am weiblichen Körper in der Renaissance.