Katsav im Gefängnis
Der frühere israelische Staatspräsident Katsav hat seine Haftstrafe wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angetreten. Er beteuert weiter seine Unschuld und vergleicht seine Verurteilung mit einer Hinrichtung.
Der frühere israelische Staatspräsident Katsav hat seine Haftstrafe wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung angetreten. Er beteuert weiter seine Unschuld und vergleicht seine Verurteilung mit einer Hinrichtung.
Für Playboy Rolf Eden, über den jetzt ein herrlicher Dokumentarfilm ins Kino kommt, ist Spaß das Wichtigste. Ein Gespräch mit ihm über die Rolle seines Lebens: Rolf Eden.
Zahnärztin, Autofreak, Hobbykünstlerin: Schwedens Handelsministerin Ewa Björling fällt durch ihre Vielseitigkeit auf und packt auch gerne mit an.
In Teheran haben mehrere hundert Iraner das Gelände der britischen Botschaft gestürmt. Sie rissen die britische Flagge herunter, warfen Steine und verwüsteten Büros. Auch die deutsche Schule war betroffen.
Libanesische Militante haben Israel in der Nacht mit Raketen beschossen. Es ist der erste Angriff seit zwei Jahren, die Angst vor einem Wiederaufflammen des Konflikts wächst.
Bald können gläubige Juden in Israel ruhigen Gewissens „Schweinebraten“ essen. Ein Oberrabbiner namens Metzger hat dem Import von Gänsen zugestimmt, die wie Schweine schmecken.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Rechte israelische Politiker wollen nicht nur Menschenrechtler in die Schranken weisen. Sie setzen auch zum Sturm auf das Oberste Gericht an.
Die Zeit, Iran vom Bau einer Atombombe abzuhalten, läuft nach Einschätzung von Israels Verteidigungsminister Barak bald ab.
Auf dem Sinai werden Flüchtlinge abgeschlachtet: Schon die erste Ausstrahlung einer CNN-Reportage, die unfassbare Gräuel schildert, hatte Folgen. An diesem Samstagnachmittag wird sie ein zweites Mal gezeigt.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Der frühere israelische Präsident Katsav muss wegen Vergewaltigung und sexueller Belästigung eine Haftstrafe von sieben Jahren antreten. Das Oberste Gericht in Israel bestätigte das Strafmaß am Donnerstag.
Die IAEA trägt in ihrem Bericht viele Hinweise zusammen, die vermuten lassen, dass Iran zielstrebig an Atomwaffen gearbeitet hat. Neue Erkenntnisse sind rar. Doch die Gesamtschau ergibt ein deutliches Bild.
Iran muss sich nach dem Willen der Internationalen Atomenergiebehörde unverzüglich zu Indizien äußern, die auf fortgesetzte Aktivitäten zum Bau einer Nuklearwaffe hindeuten. Die UN-Behörde verbreitete am Dienstag ihren Bericht über das iranische Atomprogramm.
Seit kurzem wird in Israel intensiv über das Thema Iran diskutiert. Manche meinen, das liege weniger an einer veränderten Bedrohung als an innenpolitischen Rivalitäten.
Vor der Veröffentlichung des Berichts über das iranische Atomprogramm hat Irans Außenminister Salehi das Papier scharf kritisiert: Es beruhe auf gefälschten Dokumenten und könne als Vorwand für einen Angriffskrieg Israels verwendet werden.
Nachdem in Israel seit Tagen über einen möglichen Angriff auf iranische Atomanlagen diskutiert wird, hat Iran Israel nun mit „apokalyptischen“ Konsequenzen gedroht. Die Zeitung „Guardian“ berichtet unterdessen, auch Großbritannien bereite sich auf einen Angriff gegen iranische Ziele vor.
Abgesehen davon, dass Israel mit der Ausweitung von Siedlungen gegen Völkerrecht verstößt, müsste der Regierung Netanjahu klar sein: Mit einem Partner, dem die Bedingungen für seine staatliche Existenz diktiert werden, kann es nie Frieden geben.
Die Ankündigung Israels, als Reaktion auf den Unesco-Beitritt der Palästinenser den Siedlungsbau zu forcieren, ist von der Bundesregierung und der EU scharf kritisiert worden. Regierungssprecher Seibert sprach von „völkerrechtswidrigen“ Aktivitäten.
Bei der Hizbullah herrscht das Führerprinzip, bei der Hamas eine Kollektivführung - was es dem BND so schwer machte, die Schalit-Verhandlungen zu Ende zu führen.
Nach der Aufnahme der Palästinenser in die Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen haben die Vereinigten Staaten ihre Zahlungen an die Unesco ausgesetzt. Washington ist einer der größten Beitragszahler.
In den beiden vergangenen Tagen sind aus dem Gazastreifen mehr als 30 Raketen auf Israel abgeschossen worden. Die israelische Luftwaffe griff Ziele im Gazastreifen an, dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
Knapp zwei Wochen nach dem Gefangenenaustausch ist neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern ausgebrochen. Israel bombardierte den Gazastreifen und wurde von dort mit Raketen beschossen.
Eine kolumbianische Prostituierte, fliegende Riesenkakerlaken und ein gemeiner Jongleur: Der Mieter in unserer 25. Geschichte hatte in Israel nichts zu Lachen.
Keine andere jüdische Gemeinschaft auf der Welt wächst so schnell wie die in Berlin. In der Hauptstadt erfahren Juden Gefühle der Fremdheit - und finden ein Stück Heimat.
Die Hamas versucht sich nach dem Gefangenenaustausch als nationale Führungskraft aller Palästinenser darzustellen. Sie lässt die Fatah von Abbas aber generös mitfeiern.
Gilad Schalits erste Schritte in die Freiheit sind unsicher. Die Prozedur seiner Freilassung ist so kompliziert wie die Verhandlungen über den Austausch.
Mubarak ist weg, in Kairo haben die Muslimbrüder an Einfluss gewonnen. Amerika brachte die Islamisten dazu, auf die Hamas einzuwirken. Vermutlich ging es um mehr als um Gilad Schalit.
Am Ende waren es die Ägypter, die den Gefangenenaustausch zustande brachten, an dem Vermittler aus der Türkei, Frankreich und Deutschland zuvor gescheitert waren.
Die komplexe Entscheidungsstruktur innerhalb der Hamas und die ägyptische Revolution brachten ihn um den Erfolg seiner Früchte: Der BND-Vermittler Gerhard Conrad bleibt „Mr. Hizbullah“.
Der israelische Soldat Gilad Schalit ist nach seiner Freilassung in seinem Heimatort im Norden Israels eingetroffen. Im Gegenzug übergab Israel 477 palästinensische Gefangene an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz.
Der Gefangenenaustausch zwischen Israel und der Hamas ist angelaufen. In den nächsten Stunden soll der 2006 entführte Soldat Gilad Schalit nach Israel zurückkehren - im Tausch gegen 1027 palästinensische Gefangene.
Nach langer Unterbrechung wollen Israelis und Palästinenser am 26. Oktober wieder indirekte Friedensgespräche führen. Das Nahost-Quartett werde getrennt mit den Verhandlungsführern sprechen, sagte der Sprecher des amerikanischen Außenministeriums.
Hat das Oberste Gericht keine Einwände, wird der israelische Soldat Gilad Schalit am Dienstag im Austausch für 1027 inhaftierte Palästinenser freikommen. 79 Prozent der Israelis befürworten dies.
Der Gefangenenaustausch mit Israel lässt viele Palästinenser nach jahrelanger Haft in die Heimat zurückkehren. Doch viele werden im Gefängnis bleiben müssen.