Verwirrende Wasserzahlen
Als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der Knesset über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern sprach, ging es hoch her. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer hochpolitisch – und selten verlässlich.
Als EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der Knesset über den Wasserverbrauch von Israelis und Palästinensern sprach, ging es hoch her. Zahlen sind im Nahost-Konflikt immer hochpolitisch – und selten verlässlich.
Die Rede des deutschen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz in der Knesset ist mit teils harschen Reaktionen bedacht worden. FAZ.NET dokumentiert sie in vollem Umfang.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz eine „selektive Wahrnehmung“ der Lage in Nahost vorgehalten. Zuvor hatten nationalreligiöse Abgeordnete Schulz’ Rede vor der Knesset mit Zwischenrufen gestört.
Der EU-Parlamentspräsident spricht in der Knesset offen das Thema Wasserverteilung an. Einige Abgeordnete lauern nur darauf, einen Skandal zu inszenieren.
Seit seinem Amtsantritt vor einem Jahr war John Kerry immer wieder in Israel und den Palästinensergebieten. Der erhoffte Erfolg blieb aus - doch die Verachtung, die dem amerikanischen Außenminister entgegenschlägt, scheint stetig größer zu werden.
Eine Lösung des Streits über eine Entschädigung wegen der Erstürmung das Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ rückt offenbar in greifbare Nähe. Der türkische Außenminister Davutoglu spricht von einem „erheblichen Fortschritt“.
Der Streit über die Wehrpflicht für ultraorthodoxe Studenten in Israel eskaliert. Hunderte Strenggläubige protestieren in Jerusalem gegen die Festnahme eines Mannes, der sich seiner Einberufung widersetzt hatte. Es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Israel tut sich schwer, die rechtmäßigen Besitzer der Vermögen und Kunstwerke von Holocaust-Opfern zu finden. Eines dieser Bilder versteigerte das Auktionshaus Sotheby’s nun für 23,7 Millionen Euro.
Während des „Super Bowl“ machte die Schauspielerin Scarlett Johansson Werbung für die Sprudelgeräte von Soda Stream. Nun ist der israelische Hersteller zwischen die Fronten einer Boykottdebatte geraten.
Im Streit mit Ankara über eine Entschädigung für die Erstürmung des Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ macht Israel laut einem Zeitungsbericht ein neues Angebot. Damals waren neun Menschen getötet worden.
In Israel wächst die Sorge angesichts zunehmender europäischer Boykotte. Die Regierung Netanjahu weiß noch nicht, wie sie damit umgehen soll.
Die Auktionen mit Impressionismus, Moderne und Surrealismus in London zeigen, wie wichtig die Provenienzen sind. Ein Blick auf das Angebot.
Noch nie wanderten so viele französische Juden nach Israel aus. Allein im vergangenen Jahr entschieden sich mehr als 3200 dafür - ein Zuwachs von mehr als 60 Prozent. Im gelobten Land haben sie nicht nur mit der neuen Sprache zu kämpfen.
Suchmaschinenbetreiber, allen voran der Internetkonzern Google, sollen ihren Gewinn mit journalistischen Anbietern teilen. Der Gesetzentwurf würde Israel zum Pionier auf diesem Gebiet machen.
Der Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu hat eine norwegische Freundin. Von der Verbindung mit einer nichtjüdischen Frau sind nicht alle in Jerusalem begeistert.
Und dass sich bitte ja niemand schuldig fühlt, wenn ihm die Katze des Rabbiners um den Kopf streicht: Eine Dresdner Begegnung mit dem französischen Autor, Comic-Zeichner und Regisseur Joann Sfar.
Im Westjordanland bieten israelische Soldaten ein Anti-Terror-Training an, Schießübungen inklusive. Ein Grenzfall des Tourismus im Selbstversuch.
Aus einem Privatarchiv sind hunderte Briefe Heinrich Himmlers aufgetaucht. Das Bundesarchiv soll die Echtheit der Schreiben laut einem Zeitungsbericht bestätigt haben.
Auf dem Weg zur Fußball-EM 2016 ist die deutsche Elf gesetzt. Gastgeber Frankreich ist für die Endrunde gesetzt, spielt aber dennoch in der Qualifikation mit. Und Russland und Georgien würden wieder gegeneinander spielen.
Irans Präsident Rohani nutzt das Weltwirtschaftsforum in Davos, um den Westen zu umwerben. Selbst eine Wiedereröffnung der amerikanischen Botschaft in Teheran schließt er nicht aus. Aber Israel hält dagegen: Iran bleibe ein „Zentrum des Terrors“.
Dem Aufeinandertreffen von Israel und Iran in Davos fehlte es an Kontakt. Es gab nur Monologe mit bekanntem Inhalt. Iran muss den Worten noch Taten folgen lassen, und Israel scheint noch in der Vergangenheit festzustecken.
Das Terrornetzwerk Al Qaida plante möglicherweise mehrere Anschläge in Israel – darunter auf die amerikanische Botschaft in Tel Aviv. Drei verdächtige Palästinenser wurden festgenommen, von denen es hieß, sie seien über das Internet angeworben worden.
Dichter, Übersetzer, Wissenschaftler: Tuvia Rübner hat sich auf vielen Gebieten verdient gemacht. Obwohl er von den Nationalsozialisten verfolgt wurde, ist er der deutschen Sprache treu geblieben. Am 30. Januar wird er neunzig.
Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht in diesem Jahr unter besonderen politischen Vorzeichen: Neben Irans Präsident Rohani werden auch Israels Präsident Peres und Premierminister Netanjahu teilnehmen. Ein Überblick über das Programm.
Kaum ist Ronaldo Weltfußballer 2013, bewirbt er sich um den Titel für 2014. Der Ball war schneller als das zulässige Höchsttempo auf der Autobahn. Noch immer wird über die Auszeichnungen der Fifa-Gala debattiert.
Die EU ist besorgt über den Bau weiterer Siedlungen in den Palästinensergebieten. Israel hat nun mehrere europäische Botschafter einbestellt: Ministerpräsident Netanjahu bezeichnet die Kritik als heuchlerisch.
Der Eintracht-Trainer reagiert auf das verschärfte Übungsprogramm von Abu Dhabi: „Ich sage nicht, dass wir zu wenig gemacht haben. Aber wir mussten jetzt im Winter einfach mehr machen.“
Wer glaubt, ein Besuch am Strand sei im Israelurlaub ein alltägliches Vergnügen, hat die Rechnung ohne die Großfamilie gemacht. Dank eines lückenlosen Programms und Mahlzeiten-Marathons scheint ein Tag am Meer unmöglich. Doch dann kommt es anders.
In Israel soll die Verwendung des Wortes „Nazi“ als Schimpfwort unter Strafe gestellt werden. Auch die „unangemessene“ Verwendung von Holocaust-Symbolen will das Parlament verbieten.
Seit Jahren hat sich die philippinische Altenpflegerin Rose Fostanes in Israel mit befristeten Anstellungen durchgeschlagen. Als absolute Außenseiterin trat sie bei der Castingshow „X-Factor“ an - und gewann die Herzen der Israelis.
Der Film „Bethlehem“ von Yuval Adler und Ali Waked zeigt die Zerstrittenheit der Palästinenser zur Zeit der zweiten Intifada. In Israel ruft das ein geteiltes Echo hervor.
Der frühere Ministerpräsident Scharon hat auf einem Hügel neben seinem Bauernhof die letzte Ruhe gefunden. Ministerpräsident Netanjahu würdigte ihn als einen „der größten Kämpfer des Volkes Israel“.
Der Sarg des früheren Ministerpräsidenten ist vor dem israelischen Parlament aufgebahrt worden. Bis zum Abend werden tausende Israelis erwartet, um Ariel Scharon die letzte Ehre zu erweisen.
Der verstorbene Ariel Scharon war ein eigenwilliger und draufgängerischer Politiker. Bevor er vor acht Jahren ins Koma fiel, überraschte er sein Land mit einem radikalen Kurswechsel in der Gaza-Frage.
Politiker des Westens haben Ariel Scharon nach seinem Tod als einen der wichtigsten Architekten Israels gewürdigt. Die radikalislamistische Hamas wünscht ihn zur Hölle. Von Sonntag an wird er in der Knesset aufgebahrt.
Vor fast genau acht Jahren fiel der israelische Likud-Politiker Ariel Scharon nach einer Hirnblutung ins Koma. Nun ist Scharon in einer Klinik in Tel Aviv gestorben. Er stand für die Siedlungsgeschichte Israels wie kein anderer.