Die Landkarte des Nahen Ostens verändern
Ein eigenständiger Kurdenstaat hat derzeit nicht viele Fürsprecher. Israel sieht die Lage anders und setzt auf die Kooperation mit nichtarabischen Gruppen.
Ein eigenständiger Kurdenstaat hat derzeit nicht viele Fürsprecher. Israel sieht die Lage anders und setzt auf die Kooperation mit nichtarabischen Gruppen.
Kein Raketenbeschuss auf Israel, kein Luftangriff auf den Gazastreifen: Die vereinbarte Waffenruhe hält bisher. Die Palästinenser feiern die Übereinkunft als einen Sieg über Israel. Für einen verlässlichen Frieden gibt es weiterhin hohe Hürden.
50 Tage lang war Krieg im Gazastreifen, jetzt ist die von Palästinensern und Ägyptern angekündigte Waffenruhe in Kraft getreten. Auch Israel stimmte der unbefristeten Feuerpause zu.
Muss man Auschwitz jetzt der Hamas überlassen? Ein Columbia-Professor nimmt Israels Gaza-Bombardement zum Anlass für eine Geschichtsklitterung neuen Stils: Er sieht Parallelen zwischen dem Holocaust und israelischen Angriffen.
Die Kämpfer des „Islamischen Staats“ sind nicht vom Himmel gefallen, sondern stehen in der Nachfolge anderer Terrorgruppen. Ihr Vormarsch zerstört die westliche Illusion, dass jeder politische oder militärische Konflikt mit Geld zu lösen wäre.
Palästinenser feuern Raketen auf Israel, das seinerseits die Angriffe auf den Gazastreifen fortsetzt. Dennoch wird über Fortschritte bei den ägyptischen Vermittlungsversuchen berichtet.
Trotz Berichten über eine neue ägyptische Friedensinitiative dauern die gegenseitigen Angriffe Israels und der Hamas an. Iran droht Israel mit Waffenlieferungen an radikale Palästinenser.
In den vergangenen 24 Stunden hat die israelische Luftwaffe mehr als 60 Ziele im Gazastreifen bombardiert. Die Hamas schlägt zurück: In mehreren Städten Israels heulen am Montagmorgen die Sirenen.
Der Beschuss Israels aus Syrien und dem Libanon zeigt eine Gefahr, die dem Land in Zukunft drohen könnte: Die Hamas im Gazastreifen könnte sich mit der Hizbullah im Libanon und Islamisten in Syrien verbünden.
Der Raketenbeschuss Israels aus den Nachbarländern nährt die Sorge um eine Ausweitung des Konflikts. Israels Armee flog zuvor massive Luftangriffe und zerbombte dabei ein Wohnhochhaus im Gazastreifen.
Die Hamas hat nach Informationen eines ihrer Funktionäre den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof in die Wege geleitet. Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen, aber auch der Palästinenser in Israel könnten in Zukunft vor Gericht gebracht werden.
Der im Exil lebende Hamas-Führer Maschaal hat die Beteiligung der Hamas am Mord an drei israelischen Talmudschülern zugegeben. In Israel stirbt ein Vierjähriger durch eine palästinensische Granate. Israel kündigt eine „Intensivierung“ der Kampfhandlungen an.
Vor den Augen hunderter Zuschauer werden angebliche „Spione“ Israels hingerichtet. Ihre blutverschmierten Leichen werden im Stadtzentrum abgelegt - zur Abschreckung.
Eine europäische Initiative zur Befriedung Gazas unter Einbeziehung der UN findet sogar in Israel Zustimmung. Das ist ungewöhnlich. Meistens verweisen israelische Politiker auf gescheiterte UN-Missionen.
Der Gaza-Konflikt spitzt sich wieder zu: Die Hamas kündigt neue Angriffe an, Israel bombardiert weiterhin Ziele im Gazastreifen. Dort werden mutmaßliche Kollaborateure hingerichtet.
Gemeinsam mit EU-Partnern regt Deutschland eine Mission der Vereinten Nationen für den Gazastreifen an. Die Beobachter sollen unter anderem den Warenverkehr kontrollieren.
Die Hamas hat drei Männer getötet, die angeblich mit Israel zusammengearbeitet hatten. Vorausgegangen war ein Luftschlag Israels gegen drei Kommandeure der radikalislamischen Palästinenserorganisation im Gazastreifen.
Eine neue Eskalation im Gazastreifen ist kaum noch stoppen: die Hamas feuert wieder Dutzende Raketen ab, die israelische Luftwaffe nimmt auch deren Militärchef ins Visier. In Jerusalem wird über eine weitere Bodenoffensive diskutiert.
Nach dem Scheitern der Friedensverhandlungen in Kairo schlagen weitere Raketen der Hamas in Israel ein. Bei einem israelischen Luftangriff werden Ehefrau und Tochter von Hamas-Militärchef Deif getötet. Ägypten fordert neue Verhandlungen.
Als Reaktion auf neue Raketenangriffe militanter Palästinenser während der vereinbarten Feuerpause hat Israel die Verhandlungen abgebrochen und Vergeltungsangriffe angeordnet.
Die Gaza-Operation kostet Israel rund 1,5 Milliarden Euro. Vor allem die Tourismus-Branche spürt die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Der Staat ist auf weitere Hilfe aus dem Ausland angewiesen.
Kurz vor Ablauf der Frist haben Israelis und Palästinenser eine Verlängerung der Waffenruhe um zunächst 24 Stunden vereinbart. Offensichtlich ist eine Einigung auf einen längerfristigen Waffenstillstand zum Greifen nah.
Die israelische Armee hat die Häuser zweier Tatverdächtiger im Westjordanland zerstört, die an der Ermordung dreier jüdischer Schüler im Juni beteiligt gewesen sein sollen.
Sein New Yorker Laden war das Zentrum des amerikanischen „Folk Revival“, Bob Dylan schrieb ihm sogar einen Song. Heute lebt Izzy Young fast vergessen in Stockholm: ein Hausbesuch bei einem freundlichen Kauz.
Während der deutschen Besatzung versteckten seine Mutter und er ein jüdisches Kind vor den Nazis. Nun hat der Niederländer Henk Zanoli seine Auszeichnung der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem zurückgegeben. Ein Angriff der israelischen Armee in Gaza traf auch Zanolis Familie.
Freunde waren der amerikanische Präsident Obama und der israelische Ministerpräsident Netanjahu nie. Sie werden es auch nicht. Obama zweifelt an Netanjahus Aufrichtigkeit - aus gutem Grund.
Der Hamas in Gaza wird vorgeworfen, unliebsame Berichterstattung zu unterbinden. Immer wieder würden Journalisten an der Ausführung ihrer Arbeit gehindert - wenn nötig mit Gewalt.
Israel und die Palästinenser suchen einen gesichtswahrenden Weg, um den Krieg zu beenden. Die neue Feuerpause soll sogar fünf Tage dauern.
In der Nacht erwiderte die israelische Armee Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen mit einem Gegenangriff. Am frühen Morgen nun scheint die zuvor verlängerte Waffenruhe zwischen Hamas und Israel zu halten.
Wenige Minuten vor dem Ablauf der dreitägigen Feuerpause einigen sich Israelis und Palästinenser in Kairo darauf, weitere fünf Tage zu verhandeln. Die Hamas bestreitet zudem, am Abend Raketen auf den Süden Israels abgefeuert zu haben.
Die Bodenoffensive im Gaza-Krieg hat Israel vor allem geführt, um Tunnel der Hamas zu zerstören. Künftig soll schon deren Bau unterbunden werden. Nach jahrelanger Forschung scheint das Militär ein entsprechendes System gefunden zu haben.
Davis-Cup-Spiele in Tel Aviv und Kiew werden verlegt ++ Schwalb verklagt den HSV ++ Mutapcic verzichtet auf Pleiß ++ Sport kompakt am Dienstag.
Tel Aviv ist Partystadt und Silicon Valley Israels. Allein 700 Mini-Firmen arbeiten im Stadtzentrum – mit Blick auf die Wellen des Mittelmeers. Wem verdankt die Gründerszene in Flipflops ihren Mut und ihre Kreativität? Der Armee, sagen viele der Gründer. Wie bitte?
Die Voraussetzungen für eine Vereinbarung zwischen den Israelis und der Hamas sind eigentlich nicht schlecht. Es ist aber unklar, ob es den Willen dazu gibt, denn es herrscht großer Mangel an Vernunft.
Die palästinensische Autonomiebehörde und die Vereinten Nationen erwarten, dass es Milliarden Dollar kosten wird, um Gaza wieder aufzubauen. 12.000 Wohnungen und das einzige Kraftwerk haben schweren Schaden genommen.
Die israelischen Unterhändler kehren nach Beginn einer neuen Feuerpause nach Kairo zurück. In Gaza, wo seit Mitternacht wieder Ruhe herrscht, befürchtet man Kriegsschäden in Höhe von sechs Milliarden Dollar.