Eichendorffs Burg im Schatten Zions
Gerade einmal fünf Tage lang, mit exzellenten Künstlern und programmatischem Luxus ohnegleichen: Das Jerusalem Chamber Music Festival bringt versöhnlich Leben in die Stadt der zänkischen Zungen.
Gerade einmal fünf Tage lang, mit exzellenten Künstlern und programmatischem Luxus ohnegleichen: Das Jerusalem Chamber Music Festival bringt versöhnlich Leben in die Stadt der zänkischen Zungen.
Mit dem Sieg der israelischen Sängerin Netta beim Eurovision Song Contest war zunächst Jerusalem als nächster Austragungsort im Gespräch. Das hatte für Unmut gesorgt.
Tel Aviv ist mit mehr als 400.000 Einwohnern die zweitgrößte Metropole Israels, eine pulsierende moderne Stadt am Meer. Sie ist auch ein Beispiel für ein modernes Wohnungsbaukonzept. Was in den 1920er Jahren als Neues Bauen mehr als 60.000 Einwanderern deklariert wurde, ist heute aktueller denn je.
Ultraorthodoxe Juden gelten als streng und freudlos. In Israel beweisen Frauen gerade, dass das nicht stimmt – und revolutionieren die Mode.
Der Supercup bringt den deutschen Basketballern keinen Schwung für die anstehende WM-Qualifikation. Beim Traditionsturnier in Hamburg gibt es nur den letzten Platz. Die Zuversicht für die nächsten Pflichtspiele bei Dennis Schröder und Co. ist aber groß.
Trumps Konflikt mit den Palästinensern spitzt sich weiter zu. Erst kürzt er die Förderung für das Palästinenser-Hilfswerk – nun trifft es Zuwendungen für Krankenhäuser.
In einem Brief an die Europäische Rundfunkunion rufen zahlreiche Kulturschaffende zum Boykott des nächsten ESC in Israel auf. Zu den Unterzeichnern gehört auch Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters.
Der Vorsitzende der britischen Labour-Partei Jeremy Corbyn tritt dafür ein, dass die Gründung Israels als „rassistisch“ bezeichnet werden darf. Ist es Sturheit, historische Unkenntnis oder ideologische Verblendung?
Vor drei Monaten hatte Paraguay seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt, am Mittwoch wurde die Entscheidung jedoch rückgängig gemacht. Israels Regierungschef hält das für „sehr schwerwiegend“ – und reagiert entsprechend.
Die orientalisch-jüdische Bevölkerung in Israel war lange eine Randgruppe. Nun wird sie immer mehr zum Machtfaktor. Die Politik hat die Entwicklungsstädte längst für sich entdeckt.
Nach langem Streit hat die britische Labour-Partei unter Jeremy Corbyn nun die internationale Antisemitismus-Definition übernommen – mit einer kleinen Änderung. Das lässt Fragen offen.
Was hätte geschehen können: Eine Arte-Dokumentation erinnert an das Oslo-Abkommen, mit dem Israel und die Palästinenser in eine andere Zukunft hätten gehen können. Doch dann wurde Jitzhak Rabin ermordet.
Amerika stoppt die Zahlungen für das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge. Dahinter steckt Kalkül – doch die Situation könnte brandgefährlich werden.
Vor einer Woche hat Amerika seine Hilfen für das Palästinenser-Hilfswerk drastisch gekürzt. Nun will Deutschland seine Förderung aufstocken. Bundesaußenminister Heiko Maas will so eine „nicht kontrollierbare Kettenreaktion“ verhindern.
Wegen seines konsequenten Vorgehens gegen Drogenabhängige hat der philippinische Präsident schon oft eine Parallele zu Hitler gezogen. Jetzt will er an der Einweihung eines Holocaust-Denkmals in Israel teilnehmen.
In Jerusalem wurde die Klagemauer von den unzähligen Zetteln befreit und kann nun neu befüllt werden.
Dass Netta Barzilai nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest vorschnell Jerusalem als nächsten Austragungsort ins Spiel brachte, hat hohe Wellen geschlagen. Ein Interview über den ESC in Israel, die #MeToo-Bewegung und Prinz William.
Erst im vergangenen Sommer hatte der WDR mit einem Film über Judenhass in Europa öffentlich gefremdelt. Jetzt zeigt der Sender eine zweite Dokumentation, nicht weniger brisant, zum Thema – versteckt im Spätprogramm.
Jetzt auch noch zwei Rücktritte: Der Streit um das politische Kalkül des israelischen Wissenschaftsministers bei der Besetzung des Beirats der Deutsch-Israelischen Wissenschaftsstiftung eskaliert.
Die Türkei intensiviert ihren Einsatz für das islamische Jerusalem. Ihr Bündnis mit arabischen Islamisten wird immer enger – nun erreicht es auch das Hochschulsystem.
Israel entwickelt zusammen mit einem heimischen Unternehmen Raketen mit einer Reichweite „für die gesamte Region.“ Damit reagiert die israelische Regierung auf zahlreiche Bedrohungen in unmittelbarer Nachbarschaft.
Ein palästinensischer Historiker aus Israel erforscht die Geschichte seines Geburtsorts. Adel Mannas Studie wirft neues Licht auf die Nakba, die Vertreibungen von 1948, und deren Folgen.
Auf Weisung des amerikanischen Präsidenten sollen mehr als 200 Millionen Dollar in andere Projekte fließen. Palästinenservertreter werfen ihm „Erpressung“ vor.
Wir leben im Zeitalter der Kreuzzüge. Wer wie Joschka Fischer fordert, Europa müsse Weltmacht werden, versteht die Lehren der Geschichte nicht. Ein Gastbeitrag.
Die Kürzungen der amerikanischen Regierung für die UN-Zahlungen an die Palästinenser haben jetzt schon Folgen: Im Gazastreifen werden die Medikamente knapp. Die Vereinten Nationen warnen.
Das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu Iran ist angespannt. Trump-Berater Bolton fordert nun ein Umdenken des Regimes. Auch an die Türkei richtet er bei seinem Besuch in Israel klare Worte.
Ruhrtriennale kakophonisch: Eine Podiumsdiskussion zur Bewegung BDS, die zum Boykott von Israel aufruft, streitet darüber, wie viel politisches Gepäck ein Festival schultern darf.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen will mehr Beobachter nach Israel und die Palästinensergebiete schicken. Vier Optionen für eine „robustere UN-Präsenz“ legt Guterres in einem Bericht vor.
Europas Linke begeht einen Fehler, wenn sie dem Führer der Labour Party folgen möchte. Ein Gastbeitrag.
Southern-Rock mit Zuckerguss: Der Wahl-Texaner Israel Nash hat für sein Album „Lifted“ einen Imagewandel durchlaufen und sieht nun aus wie der kleine Hipster-Bruder von Gregg Allman. Man darf aber hoffen, dass er seine Wurzeln noch kennt.
Die israelische Gehirnforscherin Yael Amitai wird aus politischen Gründen aus der Deutsch-Israelischen Wissenschaftsstiftung ausgeschlossen. Das deutsche Wissenschaftsministerium schaut zu.
Uri Geller baut sich in Israel ein Museum. Womit der Mentalist jedoch nicht gerechnet hat: Im Boden entdeckte er eine nahezu perfekt erhaltene Seifenfabrik aus osmanischer Zeit.
Egal ob kleines oder großes Reisebudget, ob jung oder alt - Jerusalem hat für jeden Besucher das passende anzubieten.
Besucher der Stadt, die gerne ausgehen und feiern, finden in Jerusalem bestimmt schnell ihr Lieblingsrestaurant, -bar oder -club
Die Museen und hochkarätigen Veranstaltungen der Stadt erlauben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur Israels.
Israel soll den Eurovision Song Contest 2019 ausrichten. Doch dann schien aus Finanznot alles verloren. Jetzt gibt es wieder Hoffnung.