Wenn die Staatsräson schwimmt
Waffenlieferungen an Israel waren in Deutschland stets ein heikles Thema. Werner Sonne zeichnet die Rüstungskooperation der beiden Staaten nach. Und erinnert an einen Ausspruch von Hans-Dietrich Genscher.
Waffenlieferungen an Israel waren in Deutschland stets ein heikles Thema. Werner Sonne zeichnet die Rüstungskooperation der beiden Staaten nach. Und erinnert an einen Ausspruch von Hans-Dietrich Genscher.
Die Journalistin Sarah Levy ist 2019 aus Frankfurt nach Tel Aviv ausgewandert. In ihrem neuen Buch beschreibt sie ein Land, das unter Schock steht. Und das dank eigener Erfahrung in einer ungewohnten Tiefe und Sensibilität.
Offene Haare, Alkohol im Kofferraum und Paare ohne Ehering: Nach dem Angriff Israels lässt die Regierung in Teheran den Iranern mehr Freiheiten. Wie lange hält der soziale Frieden?
In Frankfurt demonstrieren tausende Menschen gegen den Gaza-Krieg, einen Tag später hunderte gegen Antisemitismus. KI wird im Kampf gegen Müllprobleme eingesetzt. Und den invasiven Japankäfer gibt es jetzt auch in Hessen. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Deutschland liefert keine Waffen mehr an Israel, die in Gaza eingesetzt werden können. Doch bei einem Sanktionsvorschlag der EU-Kommission zu Forschungsmitteln steht Berlin auf der Bremse. Warum?
Die UN-Friedensmission in Libanon soll Ende 2026 auslaufen. Die Regierung in Beirut stellt das vor erhebliche Herausforderungen. In Zukunft muss sie alleine für Sicherheit an der Grenze zu Israel sorgen.
Fremde Federn: Benjamin Graumann +++ Gipfel in Washington +++ Titelbild vom 20. August +++ Klimaanpassungsmanager +++ Mohrenstraße +++ Versammelte Redensarten
Die Chefin des Welternährungsprogramms macht sich ein Bild von der Lage im Gazastreifen – und spricht darüber auch mit Israels Ministerpräsident. Der Überblick.
Tal S. gibt vor dem Hamburger Landgericht zu, an der Entführung der Kinder von Christina Block beteiligt gewesen zu sein. Er habe geglaubt, er helfe einer Mutter in Not – habe seine Meinung inzwischen aber geändert.
Chris Froome erleidet bei einem schlimmen Sturz im Training zahlreiche Knochenbrüche. Der 40 Jahre alte Brite wird per Helikopter ins Krankenhaus gebracht und muss operiert werden.
Sarah Levy beschreibt in „Kein anderes Land“ das Leben im zunehmend gespaltenen Israel nach dem 7. Oktober 2023. Im Interview spricht sie über Raketenalarm, den Hunger in Gaza und radikale Politik.
Den Vorwurf des israelischen Ministerpräsidenten, Antisemitismus zu schüren, will Macron nicht auf sich sitzen lassen. Nun hat der französische Präsident eine sechs Seiten lange Antwort verfasst.
Die umstrittene Kundgebung „United 4 Gaza“ ist von der Stadt Frankfurt verboten worden. Unterdessen spricht die israelische Botschaft in Berlin eine Reisewarnung für Frankfurt aus.
Die Besetzer eines Hauses im Frankfurter Gallusviertel haben Fristen verstreichen lassen und wollen nicht freiwillig weichen. Jetzt hat die Stadt Frankfurt Strafantrag gestellt, eine Räumung wird immer wahrscheinlicher.
Gipfel in Washington +++ Lob für Merz? +++ Gastbeitrag von Frido Mann +++ Benimm beim Bahnfahren +++ Nord Stream +++ EU-US-Handelskonflikt
Der Druck auf Premier Netanjahu zur Beendigung des Kriegs nimmt auch in Israel zu. Die Armee rechtfertigt den Angriff auf ein Krankenhaus im Gazastreifen, bei dem sie Journalisten tötete.
Drei Parteien wollen Palästina als Staat anerkennen, zwei zögern noch. Jetzt erhöht Außenminister Prévot den Druck: Wenn sich nicht etwas tue, drohe der Regierung eine „schwere Krise“.
In Israel haben Demonstranten den Druck auf die Regierung für einen Geisel-Deal im Gazastreifen erhöht. Sie blockierten unter anderem eine Straße in Tel Aviv.
Iran vereinnahmt die Toten des Zwölftagekrieges für den staatlichen Märtyrerkult – auch die zivilen Opfer. Nicht alle Angehörigen sind damit einverstanden.
Wegen der Lage im Gazastreifen trennt sich der norwegische Staatsfonds von fünf israelischen Bankbeteiligungen – und von Caterpillar.
Bei israelischen Angriffen auf das Nasser-Krankenhaus in Gaza sind nach palästinensischen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter vier Journalisten.
Der Krieg zwischen Israel und der libanesischen Hizbullah hat die Lage im Grenzgebiet dramatisch verändert. Die Zukunft der UN-Truppe UNIFIL steht in Frage.
Eine spezielle Mischung aus innerem Monolog und Facebook-Mitteilung: Meine Erlebnisse bei einer stummen Protestaktion, mit der wir an die Opfer des Gazakriegs erinnern.
Die Koalition ringt um den richtigen Kurs für den „Herbst der Reformen“, die Ukraine fordert westliche Friedenstruppen, und die IAA bleibt wohl in München. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Fronten zwischen Israelis und Palästinensern scheinen verhärtet wie nie zuvor. Gibt es noch Hoffnung? Bei einem gemeinsamen Sommerlager begegnen sich Jugendliche beider Seiten.
Maxim Biller schreibt weiter für die „Die Zeit“. Das ist nicht selbstverständlich. Erst depublizierte die Zeitung seine Kolumne „Morbus Israel“, dann druckte sie Briefe von Lesern, die seine Demission forderten. Er hat eine Antwort.
Ruth Patir sorgte auf der Biennale in Venedig für einen Eklat, als sie den israelischen Pavillon nicht eröffnete. In Tel Aviv, wo die Künstlerin gegen die Regierung Netanjahu auf die Straße geht, ist ihre Ausstellung jetzt zu sehen.
Die Hamas ist nach wie vor tief im Gazastreifen verwurzelt. Es ist Teil ihrer zynischen Strategie, Israel schlecht dastehen zu lassen. Doch mehr Hilfe wäre möglich.
Schluss mit dem kleinmütigen Wegducken angesichts des Gazakriegs! Gerade unsere Solidarität mit Israel verlangt danach.
Helmut Kohl kommunizierte, weil er es wollte. Angela Merkel, weil sie es musste. Nur bei Merz hapert es bisweilen mit dem Draht in die Partei. Ändert sich das nun?
Israel steht unter internationalem Druck, das Leid der Palästinenser in Gaza zu lindern. Eine von Experten nun festgestellte Hungersnot im Norden bestreitet Premier Netanjahu – und hält am Kurs fest. Der Überblick.
Der niederländische Außenminister Veldkamp tritt im Streit um Israel-Sanktionen zurück. Er habe „nicht genügend Vertrauen in seine Fähigkeit“, weiter als Außenminister zu agieren.
Seit Tagen werden am „System Change Camp“ in Frankfurt Poster zerstört, die israelische Geiseln in Gaza zeigen. Am Freitagabend kommt es zum Angriff auf eine Gruppe Juden.
Der Organisation Integrated Food Security Phase Classification zufolge sind im Gazastreifen mehr als eine halbe Millionen Menschen einer akuten Hungersnot ausgesetzt. Israel weist den Bericht zurück.
Die Räumung der Siedlungen im Gazastreifen vor zwanzig Jahren haben manche Israelis nie verwunden. Jetzt sehen sie die Chance auf Rückkehr. Was treibt sie um?