Eine arabisch-islamische Botschaft an Netanjahu
Nach den israelischen Luftangriffen in Qatar zeigen sich die Machthaber der Region solidarisch mit dem Emirat. Israel wird in die Rolle des Störenfrieds gerückt.
Nach den israelischen Luftangriffen in Qatar zeigen sich die Machthaber der Region solidarisch mit dem Emirat. Israel wird in die Rolle des Störenfrieds gerückt.
Der Druck auf den israelischen Sender KAN ist übers Wochenende noch einmal gestiegen. Hinter den Kulissen werden nun drei Optionen geprüft, die Israel eine „demütigende Disqualifikation“ ersparen könnten.
Die letzte Etappe des berühmten Radrennens Vuelta a España muss angesichts der Proteste gegen Israels Gaza-Krieg abgebrochen werden. Das hat auch mit der Ignoranz der Organisatoren zu tun.
Israel hat erklärt, es wolle Gaza-Stadt einnehmen. Nach palästinensischen Angaben starben bis Sonntag mindestens 422 Menschen im Gazastreifen an den Folgen von Hunger.
Noch kann Israels Ministerpräsident auf den Pragmatismus der Golfstaaten setzen. Doch wenn Netanjahu so weitermacht, verliert das Land seine letzten möglichen Bündnispartner in der Region.
Schon fünf Länder drohen wegen des Gazakriegs mit einem Boykott des Eurovision Song Contest in Wien. Die Europäische Rundfunkunion will vermitteln und erst im Dezember über eine Teilnahme Israels entscheiden.
Belgische Politiker reagieren scharf auf die Ausladung des israelischen Dirigenten Lahav Shani. Im Zentrum der Kritik: die flämische Ministerin für Kultur.
Das Team Israel-Premier Tech ist bei der Vuelta Fokus des Protests. Sylvan Adams, der Finanzier des Radrennstalls und Verbündeter Benjamin Netanjahus, sieht sich auf einer Mission.
Jedes Jahr im Spätsommer wird Perpignan zur Bühne des internationalen Fotojournalismus. Die Bilder erzählen von Zerstörung, Leid und Verlust. Und doch finden sich in ihnen Momente von Resilienz und Hoffnung.
Debatte um die Wehrpflicht +++ Sommerlager auf Zypern +++ Trumps Appeasement-Politik +++ Korrektur
Das Flandern-Festival für Musik in Gent lädt die Münchner Philharmoniker aus, weil sie von einem Israeli dirigiert werden. Die Begründung ist ein Dokument der Niedertracht und kommt der Sichtweise der Hamas auf Israel nahe.
Die internationale Kritik an Israels offenbar fehlgeschlagenem Luftangriff in Qatar auf die Hamas-Führungsspitze wächst. Netanjahu erhöht den Druck und aus Doha kommen scharfe Worte.
Nach der Drohnenattacke fürchtet Polen neue Provokationen. Der Tod des MAGA-Aktivisten Charlie Kirk nach einem Attentat erschüttert die USA. Und: Erster Arbeitstag für den neuen BND-Chef. Der F.A.Z.-Frühdenker.
Die EU-Kommissionspräsidentin zieht gegen Israel zu Felde, und bringt damit die linke Parlamentshälfte hinter sich. Ihre eigenen Christdemokraten werden zu Statisten.
Weil Lahav Shani, der Chefdirigent der Münchner Philharmoniker, Jude ist, wird das Orchester vom Flandern-Festival in Gent ausgeladen. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer verurteilt die Konzertabsage scharf.
Die anfänglichen israelische Erfolgsmeldungen nach dem Angriff in Qatar scheinen verfrüht. Ungewiss ist auch, wie es mit den Gesprächen mit der Hamas weitergeht.
Netanjahus Schlag gegen die Hamas wird in Nahost Zweifel an der Sicherheitszusammenarbeit mit dem Westen wecken. Will Israel überhaupt eine Waffenruhe in Gaza?
Der Sprecher des qatarischen Außenministeriums, Majid al-Ansari, kritisiert im F.A.Z.-Interview den israelischen Luftschlag als Angriff auf die eigene Souveränität. Netanjahu sei eine Bedrohung für die Sicherheit der gesamten Region.
Der israelische Luftangriff auf Doha ist für Qatar ebenso rufschädigend wie für die USA. Nun überdenken auch einige Nachbarn ihren Kurs gegenüber Israel.
Israel greift die Hamas-Spitze in Doha an, sechs Menschen werden getötet. Die USA und Qatar verurteilen das Vorgehen und warnen vor Folgen für die Verhandlungen über eine Gaza-Waffenruhe.
Die linke Hälfte des Europäische Parlaments wirft Israel einen Völkermord in Gaza vor – die rechte stellt sich schützend vor Israel. Eine gemeinsame Entschließung rückt in weite Ferne.
Spanien kritisiert Israel wegen dessen Vorgehen in Gaza so scharf wie nie zuvor. Der diplomatische Konflikt zwischen den beiden Ländern spitzt sich zu.
Israel geht mit den Schlägen in Doha einen riskanten neuen Weg, um maximalen Druck auf die Hamas auszuüben. Eine diplomatische Lösung für Gaza wird dadurch nicht einfacher.
Italien besiegt in der Nachspielzeit Israel 5:4 und hofft weiter auf die erste WM-Teilnahme seit 2014. Noch ist sogar die direkte Qualifikation möglich – wenn ein Konkurrent patzt.
Der Vatikan und Israel bemühen sich um Tauwetter. Papst Leo XIV. schlägt einen anderen Ton an als Franziskus. Doch sieht man in Rom das Vorgehen in Gaza weiter kritisch.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sät gezielt Zweifel an der humanitären Notlage im Gazastreifen. Belege für seine Anschuldigungen liefert er nicht.
Der Protest gegen Israels Gaza-Krieg auf dem Rücken des Teams Israel-Premier Tech begleitet die Vuelta weiter. Der Führende zeigt Verständnis, der Krieg führende Premierminister preist das Team.
In einem Außenbezirk der israelischen Hauptstadt Jerusalem wurden mindestens fünf Menschen getötet. Nach Angaben der radikal-islamischen Hamas waren zwei Palästinenser für die Tat verantwortlich.
Nachdem Greta Thunberg mit einer ähnlichen Aktion gescheitert war, wollen 70 Schiffe mit Hilfslieferungen bis September den Gazastreifen erreichen. Ein israelischer Minister nennt die Aktivisten Terroristen.
Frankreich will Palästina Ende September offiziell als Staat anerkennen und sich so der Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten anschließen. Israel erklärt Präsident Macron daher zur unerwünschten Person.
Bei der Vuelta erreicht die „Wir oder sie“-Logik wieder den Sport. Die einen demonstrieren mit Palästina-Flaggen, andere versuchen sich in Rechtfertigungen. Fehleinschätzungen gibt es auf beiden Seiten.
Das Radsportteam Israel-Premier Tech will ungeachtet der pro-palästinensischen Proteste seine Teilnahme an der Vuelta fortsetzen. Die Organisatoren der Rundfahrt und der Weltverband kritisieren die Demonstranten.
Die Politisierung der Wissenschaft läuft anders ab als früher. Um sie aufzuhalten, muss man verstehen, dass aktivistische Bestrebungen innerhalb der Wissenschaft und rechtspopulistischer Druck von außen wie Zahnräder ineinandergreifen.