Mit allen Mitteln der Technik
Israel setzt Apps und den Geheimdienst zur Corona-Bekämpfung ein. Datenschützer sind alarmiert, aber der Verteidigungsminister will noch mehr: eine „Infektions-Bewertung“ für jeden Bürger.
Israel setzt Apps und den Geheimdienst zur Corona-Bekämpfung ein. Datenschützer sind alarmiert, aber der Verteidigungsminister will noch mehr: eine „Infektions-Bewertung“ für jeden Bürger.
Israel hat nach langem Ringen eine große Koalition. Doch die Stagnation der Blöcke von Benjamin Netanjahu und Benny Gantz könnte sich auch in der neuen Regierung fortsetzen.
Ein Jahr nach der ersten von drei erfolglosen Parlamentswahlen hat Israel eine neue Regierung. Die Parteien von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und von Benny Gantz haben am Montagabend angekündigt, eine große Koalition zu bilden.
Monatelang stritten die Parteien, drei Wahlen brachten keine klare Mehrheit: Nun haben sich Regierungschef Netanjahu und Oppositionsführer Gantz auf die Bildung einer Koalition geeinigt. Gantz löst Netanjahu nach eineinhalb Jahren an der Spitze ab.
Der diesjährige israelische Holocaust-Gedenktag steht unter dem Motto: „Rettung durch Juden während des Holocaust: Solidarität in einer zerfallenden Welt“. Verfolgen sie die wegen der Corona-Pandemie aufgezeichnete Zeremonie im Video.
Die Möglichkeit der Synthese aus Religion und Vernunft: Ist das Festhalten an religiösen Geboten in der Corona-Krise selbstmörderisch – oder gilt es, davon zu lernen? Ein Gastbeitrag.
Der Philosoph Achille Mbembe wird zur Ruhrtriennale eingeladen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung erhebt Einspruch: Mbembe habe den Holocaust relativiert und das Existenzrecht Israels in Frage gestellt. Hat er das?
In der Corona-Krise wird sich zum Osterfest der orthodoxen Christen vielerorts virtuell zum Gebet getroffen. Doch nicht überall bleiben die Gläubigen zu Hause.
Aus einer Frühstarterin und einem Spätstarter werden zwei Stimmsensationen, nicht nur für Richard Wagner: Zu den achtzigsten Geburtstagen von Anja Silja und Siegfried Jerusalem.
Ministerpräsident Netanjahu spielt auf Zeit und hofft, in einem vierten Wahlgang zu siegen. In der Corona-Krise könnte sich sein Verhalten rächen.
In Israel hat auch die Corona-Krise eine Regierungsbildung nicht beschleunigt. Denn für Benjamin Netanjahu haben sich plötzlich viele vorteilhafte Möglichkeiten ergeben – eine Analyse.
Oppositionskandidat Gantz und Ministerpräsident Netanjahu können sich weiter nicht auf eine Regierung einigen. Nun kommt das Parlament zum Zug. Israel droht eine vierte Parlamentswahl seit April 2019.
Die Verhandlungsteams von Oppositionskandidat Benny Gantz und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu haben es trotz Aufschubs nicht geschafft, eine Koalition zu bilden. Noch kann eine vierte Wahl abgewendet werden.
Die Frist zur Regierungsbildung in Israel ist abgelaufen, Präsident Reuven Rivlin schickt die Kontrahenten aber in die Verlängerung. Sie haben nun bis Mittwochabend Zeit, um Neuwahlen abzuwenden.
Zuflucht der Rebellen: Die Archäologin Jodi Magness hat ein bestechendes Buch über die Festung Masada und den jüdischen Aufstand gegen Rom geschrieben.
Ein junger Palästinenser im Gazastreifen organisierte Videokonferenzen mit jungen Israelis. Nun hat ihn die Hamas festgenommen.
Warum stellt eigentlich niemand die Frage, wieso Jesus nichts Schriftliches hinterlassen hat? Er hatte erkannt, was Schrift nicht kann. Ein Philosoph und Theologe erklärt in seinem Gastbeitrag, warum das Christentum keine Buchreligion ist.
Wegen der Coronavirus-Pandemie haben nur wenige Gläubige das Osterfest an den heiligen Stätten des Christentums in Jerusalem feiern können. Die Grabeskirche in Jerusalem, der überlieferte Ort des Grabes Jesu, blieb erstmals seit über einem Jahrhundert an einem Ostersonntag für die Gläubigen geschlossen.
Um die Ansteckungsgefahr niedrig zu halten, wurden überall auf der Welt Ostergottesdienste abgesagt. So auch in Paris und Jerusalem. Priester feiern den Gottesdienst ersatzweise im kleinsten Kreis und streamen diesen oft für die Gemeindemitglieder im Internet.
Die Christen in Jerusalem ringen mit den israelischen Behörden darum, wie sie den Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie folgen und dennoch das Osterfest feiern können.
Viele Juden werden den Beginn des Pessach-Fests in diesem Jahr zum ersten Mal nicht mit der Familie feiern. Die obersten Rabbiner haben auch Videokonferenzen zum Seder-Mahl untersagt.
Die Pandemie betrifft in Israel vor allem strenggläubige Juden. Sogar der ultraorthodoxe Gesundheitsminister hat sich infiziert – weil er sich nicht an die eigenen Bestimmungen hielt.
Israel ist immer im Ausnahmezustand, doch Corona ist eine ganz andere Herausforderung: Das Virus nimmt den Menschen die Nähe.
Von Gaza bis Gizeh, von Surabaya in Indonesien bis Suresnes bei Paris: An zahlreichen Orten der Welt werden im Kampf gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 Desinfektionsmaßnahmen ergriffen.
Der Bundessicherheitsrat gibt grünes Licht für den Export von vier Kriegsschiffen an Israel und von Munition an Qatar. Die Linke fordert einen sofortigen Stopp.
Hohe Coronavirus-Infektionsraten unter ultraorthodoxen Juden machen Israel zu schaffen. Eine Minderheit von ihnen widersetzt sich den Vorkehrungen dennoch weiterhin.
Der israelische Ministerpräsident Netanjahu sucht sich ein Schlupfloch nach dem anderen. Damit schädigt er nicht nur das Ansehen des Rechtsstaats, sondern gibt auch ein schlechtes Vorbild für die Demokratie im Nahen Osten.
Eigentlich hatte Oppositionsführer Benny Gantz im Wahlkampf versprochen, nicht in eine Regierung unter Ministerpräsident Netanjahu zu gehen. Jetzt hat er es doch getan – um Israel die vierte Wahl innerhalb weniger Monate zu ersparen.
Eine Rakete aus dem schmalen Palästinenserstreifen am Mittelmeer schlägt im Süden Israels ein. Die Antwort folgt prompt.
Infizierte und Personen in Quarantäne werden in Israel streng überwacht – und von Beamten durch Hausbesuche kontrolliert, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Vor allem Ultraorthodoxe widersetzen sich.
Die Forschung zum Antisemitismus ist umstritten, sagt Stefanie Schüler-Springorum. Doch das stimmt nicht, wenn man alle seine Formen berücksichtigt. Eine Entgegnung.
In Israel löst der Rücktritt des Knesset-Präsidenten die Verfassungskrise nicht. Denn eine Wahl über sein Amt lässt Juli Edelstein entgegen dem Gerichtsurteil auch am Mittwoch nicht zu.
In Israel zeichnet sich eine schwere Verfassungskrise ab. Netanjahus Likud widersetzt sich Israels Oberstem Gericht. Die Opposition beschuldigt den Ministerpräsidenten, „die Knesset zum Schweigen zu bringen“.
Mittels Online-Umfragen und Big Data versuchen Wissenschaftler des Weizmann-Instituts, Ausbruchsherde frühzeitig zu erkennen. Mehr als zehn Staaten haben Interesse an der Methode bekundet.
Deborah Feldmans Buch über den Bruch mit ihrer chassidischen Gemeinde war ein Bestseller. Netflix zeigt „Unorthodox“ nun als Serie. Ein Gespräch über Film und Leben, Geschichte und Zukunft.
Möglicherweise werden sich manche nun erstmals fragen, warum Israelis und Palästinenser sich von einem Konflikt, der längst beigelegt sein könnte, das Dasein unerträglich machen lassen. Ein Gastbeitrag.