Dialog mit einer Maus
Die Debatte um die Israel-Boykottbewegung BDS ist geprägt von Verharmlosungen. Dabei lässt die Bewegung an ihrem Ziel keinen Zweifel: Es ist die Zerstörung des Staates Israel.
Die Debatte um die Israel-Boykottbewegung BDS ist geprägt von Verharmlosungen. Dabei lässt die Bewegung an ihrem Ziel keinen Zweifel: Es ist die Zerstörung des Staates Israel.
Die Haushaltsverhandlungen im Regierungsbündnis zwischen Benjamin Netanjahu und Benny Gantz sind gescheitert. Nun muss Israel zum vierten Mal innerhalb von zwei Jahren an die Urne.
Weil sich die Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht auf einen gemeinsamen Haushalt einigen konnte, löst sich das israelische Parlament abermals auf – zum vierten Mal seit 2019.
Im wirklichen Leben scheint es keine Lösung zu geben. Aber warum eigentlich? Omri Boehm schreibt über (s)eine Utopie.
Die Logik der Polarisierung: Viele jüdische Künstler werden an öffentlichen Auftritten gehindert, weil man sie mit der BDS-Bewegung in Verbindung bringt. Ein Gastbeitrag.
Um den Umgang mit Menschen, die BDS unterstützen, ist ein erbitterter Streit entbrannt. Kann es sein, dass in der Vernebelung dessen, was Antisemitismus wirklich bedeutet, der eigentliche Sinn mancher Kampagne liegt?
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ging mit gutem Beispiel voran und ließ sich umgehend impfen. In Israel sind bislang mehr als 3000 Menschen am Virus gestorben.
Stephan Detjen, Chefkorrespondent des öffentlich-rechtlichen Deutschlandradios, unterstützt eine Initiative, die den Bundestagsbeschluss gegen die BDS-Bewegung, die das Existenzrecht Israels leugnet, kritisiert. Der Antisemitismusbeauftragte Felix Klein findet das fatal.
Im Schatten des politischen Bündnisses zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten entfaltet sich große wirtschaftliche Dynamik. Die Israelis blicken längst über Dubai hinaus.
Die antiisraelische Boykott-Bewegung BDS soll nicht durch öffentlich finanzierte Einrichtungen in Deutschland unterstützt werden. Heißt das, Hannah Arendt dürfte heute keinen Vortrag mehr in Deutschland halten? Über eine absurde Behauptung.
Donald Trump machte Marokko ein Angebot, das es nicht ablehnen konnte: Washington erkennt seine Ansprüche auf die Westsahara an – wenn die Regierung in Rabat diplomatische Beziehungen zu Israel aufnimmt.
Marokko ist der vierte Staat, den Amerika bewegen konnte, Beziehungen zu Israel aufzunehmen. Alle haben Gegenleistungen erhalten. Das hilft – ersetzt aber keine Verständigung mit den Palästinensern.
Die „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ kritisiert den Beschluss des Bundestags, die BDS-Bewegung, die Israel das Existenzrecht abspricht, nicht zu unterstützen. Die Unterzeichner meinen, das führe zu Ausgrenzung und Selbstzensur. Belege für ihre Klage haben sie nicht.
Dies sei ein „weiterer historischer Durchbruch“, twitterte der scheidende amerikanische Präsident Donald Trump. Im Gegenzug erkennen die Vereinigten Staaten den marokkanischen Anspruch auf die Westsahara an.
Beitar Jerusalem, der Klub der Rechten, der noch nie einen arabischen Spieler hatte, gehört jetzt einem Araber. Jedenfalls zu 50 Prozent. Das gefällt vor allem den berüchtigten Fans des Vereins nicht.
Der israelisch-palästinensische Konflikt ist besonders für Deutsche schwierig. Das erfahren jetzt die Jusos. Sie wollen nicht mehr nur mit Israel solidarisch sein. Kündigen sie damit den gesellschaftlichen Konsens?
Darf an Walter Benjamin nur von Linken erinnert werden? In Frankreich sind darüber heftige Debatten entbrannt.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sperrt sich weiter gegen die Verabschiedung eines Haushalts. Verteidigungsminister Benny Gantz stimmt daher mit der Opposition für eine Neuwahl. Die Koalition steht vor ihrem Ende.
Wie wurde der Leiter des militärischen Teils des iranischen Atomprogramms getötet? Darüber herrscht weiter Unklarheit. Iran wirft Israel nun vor, „elektronische Geräte“ verwendet zu haben.
Der „Vater“ des iranischen Atomprogramms wird Opfer eines Anschlags. Kaum jemand zweifelt daran, dass Israel dahinter steckt. Das Attentat ist auch ein Fingerzeig für Joe Biden und seinen Umgang mit Iran.
Bis Biden kommt, will Israel die Fähigkeiten Irans soweit es geht schwächen – und die angekündigten Verhandlungen über ein wiederaufgelegtes Atomabkommen verderben.
Nach dem Attentat auf einen Kernphysiker äußert Präsident Hassan Rohani Vorwürfe gegen Amerika und Israel. Auch der Oberste Führer, Ali Chamenei, nimmt Stellung. Unterdessen werden weitere Details des Anschlags bekannt.
Ein wichtiger iranischer Atomphysiker wird ermordet. Teheran zeigt auf den Erzfeind Israel. Der UN-Generalsekretär warnt vor Spannungen in der Region.
Irans wichtigster Atomwissenschaftler wurde nahe Teheran in seinem Wagen erschossen. Der Außenminister des Landes macht Israel für den Anschlag mitverantwortlich.
Palästinenser, die in Israel in Haft sind, bekommen von der palästinensischen Regierung eine Rente. Um Biden zu gefallen, zeigt sich Ramallah nun offen für eine Reform der umstrittenen Zahlungen – und könnte so den Rückhalt im Volk verlieren.
Das unbestätigte Treffen Netanjahus mit Muhammad Bin Salman passt ins Bild der israelisch-saudischen Beziehungen: Man kooperiert, zeigt das aber noch nicht offen. Am Horizont stehen Iran – und ein neuer Mann im Weißen Haus.
Israelische Medien berichten von einem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Muhammad Bin Salman in der Stadt Neom. Gegenstand der Gespräche waren Iran und die Biden-Regierung. Riad dementiert die Berichte.
Sein Fall lastete lange auf den amerikanisch-israelischen Beziehungen: Wegen Spionage war Jonathan Pollard 30 Jahre in Haft. Nun darf er aus den Vereinigten Staaten ausreisen.
Mike Pompeo besucht eine Siedlung im Westjordanland und die von Israel besetzten Golanhöhen – und macht Front gegen die EU. Bereitet der Außenminister die Kulisse für eine Präsidentschaftskandidatur im Jahre 2024 vor?
In der Nacht auf Mittwoch hat die israelische Armee mehrere Ziele in Syrien bombardiert. Zuvor hatte eine syrische Einheit Sprengsätze entlang der israelischen Grenze gelegt.
Israel schafft Fakten, solange Donald Trump noch im Weißen Haus ist. Jerusalem wird vom palästinensischen Westjordanland abgeschnitten und faktisch Israel einverleibt.
Das gesamte Team der TSG muss in Quarantäne. Torwart Oliver Baumann reist vorsichtshalber bei der Nationalmannschaft ab. Ein Länderspiel wurde bereits abgesagt. Das Coronavirus beherrscht gegenwärtig den Fußball.
Zweieinhalb Jahrzehnte lang führte Saeb Erekat Verhandlungen für die Palästinenser. Sein Tod beendet ein unfertiges Lebenswerk.
Der Epidemiologe Hagai Levine gehört zum Beraterstab der israelischen Regierung – und verlangt einen neuen Umgang mit Corona: „Wir brauchen einen sozialen Impfstoff.“
Der Tonfall gegenüber den Verbündeten im Nahen Osten dürfte unter Joe Biden ein anderer sein. Aber wie viel Energie wird er in die Konfliktregion überhaupt investieren?
Nach der Niederlage in Prag war Bayer Leverkusen bei Hapoel Beer Sheva unter Zugzwang. Die Anfangsphase der Partie ist turbulent, vor allem ein Spieler macht den Gästen Probleme. Am Ende profitiert Bayer aber auch von Fehlern des Gegners.