Die fehlenden Worte
In einer Gedenkstunde schildert Charlotte Knobloch das Leid im Nationalsozialismus. Der AfD macht sie eine klare Ansage. Nicht alle aus der Partei applaudieren nach ihrer Rede.
In einer Gedenkstunde schildert Charlotte Knobloch das Leid im Nationalsozialismus. Der AfD macht sie eine klare Ansage. Nicht alle aus der Partei applaudieren nach ihrer Rede.
Sollte die von Nationalsozialisten zerstörte Bornplatzsynagoge wiederaufgebaut werden? Ein genauer Blick auf das bisherige Mahnmal und nach Jerusalem verdeutlicht die Kraft der bewussten Lücke.
Etwa 40 Prozent der mit Corona infizierten Israelis sind ultraorthodoxe Juden. Gegen Einschränkungen des öffentlichen Lebens wehren sich manche von ihnen jedoch gewaltsam – und der Staat macht Zugeständnisse.
Israel tut, woran in anderen Ländern noch nicht einmal zu denken ist: Das Land lässt jetzt auch Jugendliche gegen Covid-19 impfen. Sie sollen so bald wie möglich wieder zur Schule gehen können.
Es ist viel die Rede von Fortschritten im Nahost-Friedensprozess, doch gerade unter arabischen Intellektuellen wird weiter gegen Israel gehetzt. Und gegen alle, die für eine Normalisierung eintreten.
Auch als Ministerpräsident hat Armin Laschet das Feld der Außenpolitik selbstbewusst beackert. Ging er zu weit mit seiner Nachsicht gegenüber dem Kreml? Und wurden seine Sätze zu Syrien den Realitäten gerecht?
Israels Regierung erhält bevorzugt Impfstoff gegen das Coronavirus von Pfizer und gibt dafür Gesundheitsdaten weiter. Kritiker glauben, das eigentliche Interesse des Unternehmens gelte der umfassenden Impfdatenbank des Landes.
Seit 16 Jahren haben die Palästinenser keinen Präsidenten mehr gewählt, seit 15 Jahren kein Parlament. Bald soll es wieder so weit sein. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt aber offen. Und wer würde profitieren?
In Bethlehem betreibt der britische Künstler Banksy sein „The Walled Off“-Hotel: Ein belgischer Bildband zeigt jetzt die Kleinkunstwerke, die er dort verkauft hat.
Vor 15 Jahren haben die Palästinenser zuletzt politische Vertreter gewählt. Nun kündigte Präsident Mahmud Abbas wieder Abstimmungen an. Unklar ist, ob er selbst antritt.
Für Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist der amerikanische Präsident Donald Trump ein Freund. Der fällt als Wahlkampfhelfer aber nun aus. Was nun?
In Israel erhielten bislang schon 1,9 Millionen Menschen eine erste Dosis des Pfizer-Biontech-Impfstoffs. In einer Studie konnten Wissenschaftler nun prüfen, wie schnell sie wirkt. Das Ergebnis lässt hoffen.
Mehr als 50 Palästinenser und zwei Dutzend israelische Soldaten wurden 2002 bei Gefechten in Jenin getötet. Ein Filmemacher drehte darüber eine kontrovers diskutierte Dokumentation. Ein an den Kämpfen beteiligter Reservist klagte dagegen – und bekam nun Recht.
Netanjahu verkündet den Ausbau der Siedlungen – kurz vor der Amtseinführung Bidens. Der lehnt die völkerrechtswidrige Praxis ab. Aber ein anderes Thema könnte die Beziehungen viel eher belasten.
In Israel gilt seit kurzem ein verschärfter Lockdown, Schulen und die meisten Geschäfte müssen geschlossen bleiben. In Jerusalem sind die Straßen verwaist.
Alle sieben Jahre erscheint ein neues Comicbuch von Rutu Modan. Jetzt ist es wieder so weit: Mit „Tunnel“ erzählt sie den Konflikt ums Heilige Land als schaurig-schöne Groteske.
Israels Ministerpräsident kann sich gerade zweifach freuen. Zum einen muss er vorerst nicht in einem Prozess Stellung beziehen. Zum anderen kündigt er an: „Wir werden das erste Land sein, welches das Coronavirus hinter sich lässt“.
Corona-Impfstoff +++ Herausforderung: Bleiben Sie zu Hause +++ Umgang mit Extremisten +++ Israels Politik +++ Goethes Text und Melodie-Verständnis +++
Nirgends ist schon so ein hoher Anteil der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft worden wie in Israel. Die Hersteller haben ein besonderes Interesse an dem Land.
Fast eine Million Juden lebten einmal in arabischen Staaten. Heute sind es nur noch wenige tausend. Die Geschichte ihrer Emigration und Vertreibung ist kaum bekannt.
Während Israel und Großbritannien im Eiltempo ihre Einwohner impfen, verläuft der Impfauftakt in der EU vergleichsweise schleppend. Agierte Brüssel zu schwerfällig?
Der jüdische Gelehrte und Philosoph Michael Chighel hat ein Buch über Heidegger geschrieben, das sich auch als eine Einführung ins Judentum lesen lässt. Ein Gespräch über Israels Politik, Dekonstruktion und Woody Allen.
In Israel herrscht schon der dritte Teil-Lockdown, gleichzeitig schnellt die Zahl der Corona-Infektionen wieder nach oben. Im Wettlauf mit dem Coronavirus impft das kleine Land seine Bürger nun schneller als jedes andere.
Israel importiert einen Großteil des dort konsumierten Rindfleisches aus dem Ausland. Doch wer gutes Ökofleisch sucht, der bestellt bei dem Rinderzüchter Jochai Schneider auf den Golanhöhen.
Was macht Migranten zu „richtigen Deutschen“? Ein geschichtsloser Integrationsgedanke steht dem gleichberechtigten Miteinander im Weg. Ein Gastbeitrag.
Nach vier Jahren Trump ist kein Ausweg aus dem Chaos im Nahen und Mittleren Osten in Sicht. Das Grundproblem bleibt: Selbst maximaler Druck auf Teheran führte nicht zu einer Verhaltensänderung. Eine Analyse.
Jüdische Friedhöfe sind für die Ewigkeit. Darum wachsen sie immer weiter und brauchen einen guten Verwalter. In Frankfurt ist das Majer Szanckower – eine Ein-Mann-Pietät.
Daniel Cohen ist Generalmusikdirektor am Darmstädter Staatstheater. Er lobt die hohe Motivation seines Orchesters während der Pandemie. Die außergewöhnliche Situation eröffnet ihnen auch die Chance, Neues auszuprobieren.
Gott in Frankreich +++ BDS-Debatte +++ Ostdeutsche und ihr Gefühl der Benachteiligung +++ Genderwahnsinn +++ Blick in die Literatur +++ Unsachlicher Zynismus
Dreißig Jahre verbrachte er hinter Gittern in Amerika, weil er für Israel spionierte. Nach seiner Entlassung ist Jonathan Pollard jetzt in Israel angekommen. Am Flughafen macht er dem jüdischen Volk ein Versprechen.
Das Plädoyer der „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit“ hat recht damit, dass es kulturelle Freiheiten zu verteidigen gilt. Das geht aber sicher nicht im Einklang mit der BDS-Bewegung. Ein Gastbeitrag.
In Jerusalem haben Tausende gegen Benjamin Netanjahu demonstriert. Es kam zu mehreren Festnahmen. Gegen den israelischen Regierungschef läuft ein Korruptionsverfahren.
Trotz der Ende August verkündeten Waffenruhe hat die palästinensische Hamas wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Die israelische Armee hat mit Beschuss von Zielen im Gazastreifen geantwortet. An mehreren Orten verbrachten Menschen Weihnachten in Schutzräumen.
Kriminelle haben es durch das Internet so leicht wie noch nie. Corona hat dem Treiben einen zusätzlichen Schub versetzt. Wie kann man gegen die Cybergangster vorgehen?
Eine Initiative deutscher Künstler und Kulturkritiker wähnt die Meinungsfreiheit in Gefahr, weil der Bundestag dazu aufruft, die antisemitische BDS-Bewegung zu boykottieren. Das ist bestenfalls blauäugig. Ein Gastbeitrag.
Die Koalition zwischen Netanjahu und Gantz ist zerbrochen, Israel steht die vierte Wahl innerhalb von nicht einmal zwei Jahren bevor. Einen weiteren Zweikampf der beiden Politiker wird es aber wohl nicht geben.