Ideologisch standhaft
Bezalel Smotrich ist Israels neuer Finanzminister, kontrolliert aber auch den Siedlungsbau. Er ist auch innerhalb des Judentums umstritten.
Bezalel Smotrich ist Israels neuer Finanzminister, kontrolliert aber auch den Siedlungsbau. Er ist auch innerhalb des Judentums umstritten.
Zum dritten Mal ist Benjamin Netanjahu israelischer Regierungschef. Sein Vorgänger Jair Lapid ruft ihn dazu auf, das Land „nicht zu ruinieren“.
Netanjahu übernimmt die Regierung und ruft die Opposition auf, das Wahlergebnis zu respektieren. Doch die Stimmung in der Knesset ist frostig und auf den Straßen gibt es Proteste.
63 von 120 Abgeordneten stimmten bei einer Vertrauensabstimmung für die neue Regierung. Es ist die am weitesten rechts stehende Regierung, die Israel je hatte.
Der 73-Jährige Benjamin Netanjahu wurde am Donnerstag zum Ministerpräsidenten von Israel vereidigt, nachdem die Knesset mit 63 von 120 Stimmen die neue Regierung bestätigt hatte. Vor dem Parlament in Jerusalem versammelten sich derweil Menschen, um gegen die Amtseinführung zu protestieren.
Benjamin Netanjahu hat sich mit seiner rechts-religiösen Regierungskoalition für ein gewagtes Projekt entschieden. Es fehlen Maß und Mitte. Neue Spannungen sind unausweichlich.
Die sich abzeichnende Regierung unter Benjamin Netanjahu wird alles zunichtemachen, was ich mir für mein Land erträumt habe. Ein Gastbeitrag.
Die Jerusalemer Kirchen kämpfen seit Jahren gegen die Übernahme von Grundstücken durch Siedler. Nun ist ein weiteres Areal betroffen, an einem historischen Ort.
Die israelische Regierung will die Besiedlung „aller Teile Israels“ voranbringen: So heißt es in den Leitlinien der künftigen Koalition. Einige der Gebiete beanspruchen aber auch die Palästinenser für sich.
Israels neue Koalition verabschiedet ein Gesetz, das die Besetzung wichtiger Regierungsposten ermöglicht. Auch mit einer Bewährungsstrafe könnte man dann Minister werden.
Die Pläne der entstehenden Regierungskoalition in Israel rufen Kritik hervor. Zuletzt ging es um die Rechte von Arabern und Homosexuellen. Der designierte Ministerpräsident muss immer wieder öffentlich gegensteuern.
Viele Christen in Jerusalem klagen über Schikanen und Übergriffe durch Siedleraktivisten. Manche befürchten sogar einen Plan, sie aus der heiligen Stadt zu vertreiben.
Nach zwei Jahren kann Papst Franziskus Weihnachten wieder mit Tausenden Gläubigen im Petersdom feiern. Er wirbt für Nächstenliebe und geißelt Kriege, ohne die Ukraine explizit zu nennen.
Der Messias aus Nazareth predigte gewaltlosen Widerstand gegen Rom. Hätte er der Ukraine geraten, sich zu ergeben? John Dominic Crossan sagt: Nein.
Sie ist uns ja so vertraut: die Krippe. Dabei haben viele Vorstellungen von der Geburt Jesu wenig mit dem zu tun, was in der Bibel steht. Zwei Wissenschaftler erklären.
Gegen den Emirate Palace wirkt Bayreuth blass und alt: Das Israel Philharmonic Orchestra spielt erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Chanukkaleuchter gehören zum jüdischen Lichterfest wie der Tannenbaum zu Weihnachten. Junge Gestalter interpretieren klassische Kandelaber jetzt ganz neu.
Was geschieht, wenn ein bekennender Israelgegner einen der prominentesten Posten im deutschen Kulturbetrieb übernimmt? Bonaventure Ndikung wird Intendant im Haus der Kulturen der Welt.
Das Urteil gegen den abgewählten Frankfurter Oberbürgermeister wird erwartet. Ein BND-Mitarbeiter soll für Russland spioniert haben. Und Bärbel Bas erinnert an die überfällige Wahlrechtsreform. Der F.A.Z. Newsletter.
Benjamin Netanjahu ist zurück. Bis zum 2. Januar muss sein Kabinett vereidigt sein. Forderungen von Fundamentalisten aus seiner Koalition sorgen bereits für Unmut.
Nach anderthalb Jahren Opposition ist Benjamin Netanjahu wieder an der Macht. Erstmals in der Geschichte Israels werden auch rechtsextreme Kräfte an der Regierung beteiligt sein.
Im Jüdischen Museum Berlin kann man derzeit einen Workshop im literarischen Schreiben absolvieren – inspiriert von den Werken des israelischen Schriftstellers Etgar Keret.
Anders Fogh Rasmussen war NATO-Generalsekretär. Jetzt berät er den ukrainischen Präsidenten und erklärt, welche Sicherheitsgarantien die Ukraine braucht. Und er verrät, was die Amerikaner an Berlin satthaben.
Israel hat sechs palästinensischen NGOs als terroristisch eingestuft. Seitdem versucht die Regierung, andere Länder auf ihre Linie einzuschwören. Berlin zog lange nicht mit – doch die Ablehnung bröckelt.
In Qatar ist Solidarität mit Palästinensern erwünscht. Immer wieder tauchen die Farben Palästinas bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf. Das prominenteste Zeichen setzen die Marokkaner.
Vor knapp einem Monat hat Benjamin Netanjahu abermals den Auftrag zur Regierungsbildung erhalten. Der designierte israelische Ministerpräsident benötigt nun aber mehr Zeit für die Verhandlungen.
Tunesische Fans auf den Rängen, marokkanische Spieler beim Mannschaftsbild, ein Flitzer auf dem Rasen: Die Farben Palästinas sind bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar beinahe omnipräsent.
Wegen der Ermordung eines führenden Kernphysikers im Jahr 2020 sind neun Menschen in Iran wegen „Korruption auf Erden“ und vermeintlichen Geheimabsprachen mit Israel angeklagt – ihnen droht die Todesstrafe.
Das japanische Architekturbüro Sanaa hat die neue Kunstakademie in Jerusalem entworfen. Ihre Gestaltung als vielschichtiger gläserner Pavillon ist die gebaute Hoffnung, die Konflikte in der Stadt aushalten zu können.
Tel Aviv gilt als das israelische Silicon Valley: ein Paradies für Start-ups. Davon haben Frankfurter im Austausch „Frankfurt meets Tel Aviv“ viel gelernt.
In Hebron nehmen die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern zu. Besorgnis löst vor allem aus, dass israelische Soldaten sich mit ultrarechten Politikern solidarisieren.
Israel hat nach Angaben der Luftwaffe des Landes eine Raketenwerkstatt im Gazastreifen angegriffen. Zuvor hatten militante Palästinenser eine Rakete abgefeuert.
Nach Antisemitismusvorwürfen wurde in München Wajdi Mouawads Stück „Vögel“ abgesetzt. Das ist ein Irrtum. Denn es zeichnet realistisch Konflikte in interreligiösen Beziehungen.
Als „Freistatt des Glaubens“ besaß die Grafschaft Büdingen einen Ruf. Viele religiös Verfolgte fanden auf der Ronneburg und dem Herrnhaag Aufnahme.
Seit der Knesset-Wahl fragen sich viele Diaspora-Juden, ob Israel sich verändert. Wenn dort die Rechtsextremen regieren, ist das auch für sie ein Unglück. Ein Gastbeitrag.
Ein Palästinenser hatte seinen Wagen gezielt auf eine israelische Soldatin gesteuert, im Anschluss wurde er erschossen. Auch die anderen Getöteten waren offenbar an Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften beteiligt.