Der sichere Hafen wird geschlossen
Seit der Knesset-Wahl fragen sich viele Diaspora-Juden, ob Israel sich verändert. Wenn dort die Rechtsextremen regieren, ist das auch für sie ein Unglück. Ein Gastbeitrag.
Seit der Knesset-Wahl fragen sich viele Diaspora-Juden, ob Israel sich verändert. Wenn dort die Rechtsextremen regieren, ist das auch für sie ein Unglück. Ein Gastbeitrag.
Ein Palästinenser hatte seinen Wagen gezielt auf eine israelische Soldatin gesteuert, im Anschluss wurde er erschossen. Auch die anderen Getöteten waren offenbar an Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften beteiligt.
Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Richtig realisiert wurde sie nie. Und den Konflikt beendete sie schon gar nicht.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, über zu milde Urteile nach antisemitischen Straftaten, Hilfe für ukrainische Flüchtlinge und die Situation am Abraham-Geiger-Kolleg.
Beim Ironman in Israel hat Patrick Lange mit seinem Sieg ein Ausrufezeichen gesetzt. Daniela Bleymehl kommt als Zweite ins Ziel – und geht mit einem guten Gefühl in die Winterpause.
Eine Diskussion am Hamburger Institut für Sozialforschung will den Antisemitismus-Skandal auf der Documenta aufarbeiten. Doch die Wissenschaftler üben sich in der Kunst der Beschwichtigung.
Mit neuer persönlicher Bestzeit über die Langstrecke und einem Marathon-Rekord entscheidet Patrick Lange den Ironman in Israel für sich. Bei den Frauen zeigt Daniela Bleymehl eine starke Leistung.
Die Mannschaftsweltmeisterschaft in Jerusalem wird in einem neuen Modus ausgetragen – mit 45 Minuten Grundbedenkzeit und zehn Sekunden zusätzlich für jeden Zug. Das kommt nicht jedem entgegen.
In Jerusalem werden ein Mensch getötet und zahlreiche verletzt, als zwei Bomben detonieren. Die Polizei sagt, eine solche Attacke habe es lange nicht gegeben.
Die Bomben sollen in Taschen in der Nähe einer Haltestelle und einer Kreuzung abgelegt worden sein. Die Sprengsätze wurden anscheinend ferngesteuert und enthielten Nägel.
Das Innenministerium im Gazastreifen erklärte, dass die Löscharbeiten erschwert wurden, weil große Mengen Benzin auf dem Gelände gelagert worden seien, was zu einer raschen Ausbreitung der Flammen beigetragen habe.
Im größten Flüchtlingslager im Gazastreifen brennt ein Wohnhaus. Zahlreiche Menschen sterben – unter den Toten sind auch Kinder. Die Opferzahl könnte noch steigen.
In Iran fanden zum dritten Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Proteste von 2019 die größten Kundgebungen seit Wochen statt. Drahtzieher seien ausländische „Satane“ – unter anderem Deutschland.
Die Spermienkonzentration ist binnen vier Jahrzehnten um mehr als 51 Prozent gesunken. Zu diesem Schluss sind israelische Wissenschaftler gekommen. Die Gründe für den die Fortpflanzungsfähigkeit bedrohenden Rückgang müssten dringend erforscht werden.
Vor einem halben Jahr wurde die bekannte „Al Jazeera“-Reporterin Shireen Abu Akleh im Westjordanland von einer mutmaßlich israelischen Kugel getötet. Jetzt will die amerikanische Bundespolizei eine eigene Untersuchung einleiten.
Kollegen und Kritiker feiern ihn als „größten Musiker unserer Zeit“. Wenige haben so viel erreicht wie er. Heute wird der Pianist und Dirigent Daniel Barenboim achtzig Jahre alt.
„Er ist ein Mann, der nicht an den Frieden glaubt“, sagt Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas über Benjamin Netanjahu. Trotzdem würde er sich mit Israels Wahlsieger wieder an einen Tisch setzen.
Der ehemalige israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den Auftrag zur Bildung der neuen Regierung erhalten. Präsident Izchak Herzog erteilte dem 73-jährigen Wahlsieger am Sonntag offiziell das Mandat.
Seit Jahrzehnten Hinrichtungen, Folter, Unterdrückung: Anstatt die iranische Realität beim Namen zu nennen, beruhigte der Westen sich mit Geschichten von mutigen Frauen.
Seit 2018 gab es keine direkten diplomatischen Beziehungen zwischen Anakara und Jerusalem. Nun soll ein erfahrener Diplomat die Türkei in Israel vertreten.
Nach ihrem Wahlerfolg werden die Ultrarechten wohl an der neuen Regierung in Israel beteiligt. Ihr Aushängeschild ist Itamar Ben-Gvir. Er hat sich als Provokateur hervorgetan. Jetzt gibt er sich moderater. Ein Täuschungsmanöver?
Er ist 98 Jahre alt, arbeitet weiter als Journalist und erinnert an die Nazizeit: Walter Bingham spricht in Jerusalem über die Novemberpogrome 1938.
In Israel gibt es Streit um eine geschichtspolitische Veranstaltung des Goethe-Instituts, auf der es um empathisches Erinnern an den Holocaust und die Vertreibung Hunderttausender Palästinenser 1948 gehen soll.
Das Royal Court Theatre bringt ein Stück auf die Bühne, das den Antisemitismus der Linken aufspießt. Die umstrittene Dramatikerin und BDS-Unterstützerin Caryl Churchill ist empört. Doch die Aufführung liegt richtig.
Die Wahl ist das Ergebnis einer anhaltenden Rechtsverschiebung.
Im Rilke-Sound, doch ohne Rilkes Pathos: Ein Gedicht über Martin Buber und die perfekte Täuschung, die erst dann gelungen ist, wenn ihr auch der Täuschende selbst erliegt.
Zwei Tage nach der Wahl in Israel steht das Ergebnis fest: Der frühere Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat wieder eine sichere Mehrheit erlangt. Seiner Rückkehr an die Macht steht nun nichts mehr im Weg.
Netanjahu kann nach der Wahl in Israel vermutlich eine rechte Koalition bilden. Seine Gegner um Ministerpräsident Lapid hoffen noch auf ein Wunder.
Zwei gesellschaftliche Lager stehen sich in Israel unversöhnlich gegenüber. Mit dem Wahlergebnis kommt es zum Bruch.
Die Wahl in Israel bringt Benjamin Netanjahu wahrscheinlich zurück ins Ministerpräsidentenamt. Besorgt sind viele vor allem über dessen möglichen Koalitionspartner Itamar Ben-Gvir. Doch auch die Linke hegt noch Hoffnung.
Wer zahlt was? Darüber sprechen der Kanzler und die Ministerpräsidenten. Benjamin Netanjahu könnte wieder Ministerpräsident in Israel werden. Und: Die Fed entscheidet über den weiteren Kurs ihrer Geldpolitik. Der F.A.Z Newsletter.
Comeback für Netanjahu? Die rechtskonservative Likud-Partei des früheren Ministerpräsidenten ist laut Prognosen stärkste Kraft. Bei der fünften Wahl innerhalb von rund dreieinhalb Jahren war die Wahlbeteiligung besonders hoch.
In Israel wird zum fünften Mal seit 2019 ein neues Parlament gewählt. Netanjahu ist noch immer die bestimmende Figur. Das Wichtigste zur Wahl.
Mordanschläge verunsichern ganze Ortschaften in Israel. Die Taten treffen fast ausschließlich palästinensische Israelis. Aufgeklärt werden sie nur selten.