Israelkritiker darf forschen
Kenneth Roth ist ein bekannter Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Zunächst war ihm von der Kennedy School ein Forschungsaufenthalt verwehrt worden. Nach Protesten darf er doch in Harvard forschen.
Kenneth Roth ist ein bekannter Kritiker der israelischen Siedlungspolitik. Zunächst war ihm von der Kennedy School ein Forschungsaufenthalt verwehrt worden. Nach Protesten darf er doch in Harvard forschen.
Der Musiker Roger Waters ist Putin-Versteher, er verbreitet Verschwörungsmythen und hetzt gegen die USA und Israel. Soll man sein geplantes Konzert in der Frankfurter Festhalle besser absagen?
Der bekannte Musiker und Pink-Floyd-Gründer Roger Waters unterstützt die israelfeindliche BDS-Bewegung und verbreitet prorussische Propaganda. Der Widerspruch gegen seinen Auftritt in Frankfurt wird immer lauter.
Der Streit über die Lieferung von Leopard-Panzern in die Ukraine geht weiter, die Staatsbank KfW sieht den deutschen Wohlstand in Gefahr und im öffentlichen Dienst fordern die Gewerkschaften 14 Prozent mehr Lohn.
Ministerpräsident Netanjahu beugt sich dem Obersten Gericht widerwillig und entlässt Minister Deri. Die Proteste gegen die Justizreform reißen nicht ab. Viele sehen die Demokratie in Gefahr.
Israels Ministerpräsident Netanjahu hat Innen- und Gesundheitsminister Deri entlassen. Er legte damit einen Machtkampf mit dem Obersten Gericht vorläufig bei.
Das Höchste Gericht hat Aryeh Deris Ernennung als „unangemessen“ eingestuft – wegen dessen krimineller Vergangenheit. Er gilt als enger Vertrauter Netanjahus. Am Samstag kam es zu den bisher größten Protesten gegen die Regierung.
Es ist die bisher größte Demonstration gegen die neue israelische Regierung: Mehr als hunderttausend Menschen protestieren in Tel Aviv gegen die Justizreform.
Israels politische Landschaft ist zersplitterter denn je. In weiten Teilen der Kulturszene weckt die neue Regierung massive Befürchtungen. Beobachtungen in Tel Aviv und Jerusalem.
Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius wird sich auf der Ramstein-Konferenz Waffenforderungen der Ukraine gegenübersehen. Die Niederlande und Amerika wollen Kiew den Wunsch erfüllen.
Israels Oberstes Gericht hat einen wichtigen Minister für untauglich erklärt. Die Entscheidung dürfte den Machtkampf zwischen Regierung und Justiz verschärfen.
Zahlreiche jüdische Intellektuelle in Amerika stehen Israels Politik inzwischen kritisch gegenüber. Die Wahl der neuen Regierung verschärft die Auseinandersetzung. Sie reicht bis an die Harvard-Universität.
2014 überquert der Israeli Avera Mengistu die Grenze in den blockierten Gazastreifen. Das Video wäre seither das erste Lebenszeichen des Mannes.
Israels Staatspräsident warnte am Sonntag vor einer Verfassungskrise. Mit der geplanten Reform des Ministerpräsident sehen Kritiker die Unabhängigkeit der Justiz in Gefahr. Trotz des Regenwetters gingen die Menschen nicht nur in Tel Aviv auf die Straße.
Die erst kürzlich in Israel vereidigte Netanjahu-Regierung plant, mit einer Justizreform die Rechte des Höchsten Gerichtes zu beschneiden. Gegner der Pläne sehen darin eine Bedrohung für die Demokratie.
Im Westjordanland kam es in den vergangenen Tagen zu mehreren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und dem israelischen Militär. Dabei wurden drei Menschen getötet.
Israel neue Regierung will den Einfluss der Justiz auf die Regierungspolitik begrenzen. Kritiker sind alarmiert. Sie befürchten, dass dies der Demokratie und den Rechten von Minderheiten schaden wird.
Der russische Konzern verkauft Italiens größte Anlage zur Herstellung von Benzin und Diesel an Investoren aus Israel. Grund sind die EU-Sanktionen. Die italienische Regierung ist erleichtert.
Der bekannte israelische Journalist und Historiker Tom Segev schreibt Zeitgeschichte - am Beispiel der eigenen Familie.
Aziz Shehadeh musste nach der Gründung Israels seine Heimat verlassen. Zeit seines Lebens setzte er sich für die Belange der Palästinenser ein, was weder Israel noch Jordanien gefiel.
Von Skilanglauf bis Snowvolleyball: Makkabi Deutschland erweckt eine Tradition zu neuem Leben. Das freut auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Macher verbinden damit eine große Hoffnung.
Israel will der Autonomiebehörde unter anderem 37 Millionen Euro vorenthalten. Damit sollen Familien von Opfern palästinensischer Angriffe entschädigt werden.
Der ursprünglich an dieser Stelle veröffentlichte Beitrag „Doppelstandards für den Frieden“ enthielt eine erhebliche Zahl sachlicher Fehler, für die wir um Entschuldigung bitten. Die Korrekturen.
In der neuen Regierung Israels sind rechtsradikale und ultra-religiöse Parteien beteiligt. Die Demonstranten sind sich sicher, dass sie die Regierung durch immer größer werdende Proteste kippen können.
Ist der rechte Politiker Ben-Gvir ein Betriebsunfall der israelischen Geschichte? Und warum haben sich eine Million Israelis europäische Pässe besorgt? Der Historiker Tom Segev im Gespräch.
Die Proteste richten sich gegen die jüngsten Reformpläne der erst in der vergangenen Woche vereidigten Regierung. Sie ist die am weitesten rechtsstehende Regierung, die Israel je hatte.
Die Deutsche Welle hat Fehler in einem Bericht über Israel zugegeben. Dort erschien ein Vertreter der Hamas als selbstverständlicher Sprecher der Palästinenser.
Auf Antrag Chinas und der Vereinigten Arabischen Emirate hat sich der UN-Sicherheitsrat mit Ben Gvirs umstrittenem Auftritt auf dem Tempelberg befasst. Israel nennt den Vorgang „wirklich absurd“.
Justizminister Levin will die Kompetenzen des Höchsten Gerichts rasch einschränken – Kritiker fürchten eine Untergrabung der Demokratie.
Der Besuch des israelischen Sicherheitsministers Ben-Gvir hat Palästinenser empört. Auch die Bundesregierung und die Europäischen Union äußern Kritik.
Der rechtsextreme Politiker hat die für Muslime und Juden heilige Stätte aufgesucht. Das palästinensische Außenministerium spricht von einer beispiellosen Provokation und warnt vor einer gefährlichen Eskalation.
„Nie wieder Krieg“ musste für die Deutschen zur Glaubensformel werden. In Israel lautet sie: „Nie wieder verwundbar sein“. So blickt der Soziologe Natan Sznaider auf Deutschland.
Die UN-Vollversammlung hat den Internationalen Gerichtshof Israel dazu aufgefordert, die Besatzung palästinensischer Gebiete durch Israel zu prüfen. Israels Ministerpräsident bezeichnet die Resolution als „verquer“.
Das neue Regierungsbündnis in der Knesset hat eine lange Vorgeschichte. Denn der Staat und die Gesellschaft Israels haben sich seit zwanzig Jahren immer mehr nach rechts bewegt. Ein Gastbeitrag.
Bezalel Smotrich ist Israels neuer Finanzminister, kontrolliert aber auch den Siedlungsbau. Er ist auch innerhalb des Judentums umstritten.