Rajoy, der Bedächtige
Heute wird in Spanien gewählt. Mariano Rajoy schickt sich an, zu regieren. In jüngsten Umfragen führt er mit bis zu 17 Prozentpunkten vor dem sozialistischen Wunschnachfolger Zapateros, Rubalcaba.
Heute wird in Spanien gewählt. Mariano Rajoy schickt sich an, zu regieren. In jüngsten Umfragen führt er mit bis zu 17 Prozentpunkten vor dem sozialistischen Wunschnachfolger Zapateros, Rubalcaba.
Muslimbrüder dominieren die Demonstration gegen den regierenden Hohen Militärrat in Kairo. Sie forden am „Freitag der einen Forderung“ die Machtübergabe.
Nach dem Umsturz bereiten sich die Parteien auf die erste freie Wahl vor, die am Ende des Monats stattfinden soll. Die Islamisten rechnen fest mit einer Mehrheit im neuen Parlament.
Drogenanbau ist in Afghanistan offiziell verboten. Das hat viele Menschen in die Armut getrieben. Wie sich ein geiziger Bauer trotzdem einen Ehrentitel kaufen konnte.
Ein Mausoleum hat er schon, bald bekommt Jassir Arafat auch noch ein Museum. Der tote PLO-Chef erinnert die Palästinenser an bessere Zeiten: als sie noch gemeinsam kämpften.
Präsidentschaftskandidat Abdelmunim Abulfutuh erwartet bei den Wahlen einen noch größeren Erfolg der Islamisten als in Tunesien. Einen islamischen Staat wollten diese aber auch nicht, sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.
Frankreich hat eine neue Karikaturen-Affäre: Die Redaktion des Satireblatts „Charlie-Hebdo“ wurde wegen einer islamkritischen Ausgabe angegriffen.
In der arabischen Welt verliert Iran an Einfluss. das liegt nicht nur an der Arabellion, sondern auch an Skandalen, die auch den Präsidenten Ahmadineschad nicht gut aussehen lassen.
Knapp zwei Wochen nach dem Gefangenenaustausch ist neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern ausgebrochen. Israel bombardierte den Gazastreifen und wurde von dort mit Raketen beschossen.
Nach dem Angriff auf die amerikanische Botschaft in Sarajevo sind 15 Verdächtige festgenommen worden. Die Polizei verhaftete sie im Nachbarland Serbien.
Bei den Wahlen in Tunesien zeichnet sich ein Wahlsieg der gemäßigt islamistischen Ennahda-Partei ab. Insbesondere die wohlhabenden, westlich orientierten Tunesier befürchten Schlimmes.
Frankreich bestreitet, dass es militärisch in Somalia eingegriffen habe. Das hatte zuvor ein Sprecher der kenianischen Armee behauptet, die derzeit in Somalia gegen Islamisten vorgeht.
Islamisten haben zum Sturz des libyschen Diktators beigetragen. Aber nicht ihnen zuliebe spricht Dschalil von der Scharia. Die Leute sollen glauben: Alles wird besser.
Geduldig warten die Tunesier in langen Schlangen darauf, zum ersten Mal in der Geschichte ihres Landes frei zu wählen. Viele wollen für die gemäßigten Islamisten stimmen - und alle sind stolz auf ihre Revolution, mit der die Arabellion ihren Anfang nahm.
Nach der Eroberung von Sirte und dem Tod Gaddafis ist der Weg für eine demokratische Umgestaltung Libyens frei. Er wird aber beschwerlich sein.
Mubarak ist weg, in Kairo haben die Muslimbrüder an Einfluss gewonnen. Amerika brachte die Islamisten dazu, auf die Hamas einzuwirken. Vermutlich ging es um mehr als um Gilad Schalit.
Wenn die arabische Revolution scheitert, wird der Maghreb, die Sahelzone, der Nahe und der Mittlere Osten zu einem neuen Irak. Dem Umbruch zum Erfolg zu verhelfen ist unser aller Aufgabe.
Ghayath Naisse ist Mitgründer des Komitees für die Verteidigung demokratischer Freiheiten und Menschenrechte in Syrien, er lebt im Exil in Frankreich. Im Gespräch mit der F.A.Z. spricht er sich gegen eine Einmischung von außen aus: Nur die Bevölkerung selbst könne das Regime stürzen.
Die Polizei hat in Hessen und Nordrhein-Westfalen vier Männer festgenommen, die der Islamistenszene zugerechnet werden. Nach Informationen des SWR erfolgten die Festnahmen wegen des anstehenden „Deutschlandfestes“.
Hilders (lhe). Die von radikalen Islamisten geplante Schulung mit Predigern in einer Jugendherberge in der Rhön wird nicht stattfinden. Der Vertrag für die Veranstaltung vom 14. bis 16. Oktober werde gekündigt, weil die Gruppe verfassungsfeindlich ...
In zwei Monaten soll in Ägypten die erste freie Wahl stattfinden. Doch ein Wahlgesetz gibt es bisher noch nicht, denn die Militärs wollen in ihrem Sinne abstimmen lassen.
Das Mutterland der Arabellion macht sich bereit für den nächsten Schritt: Bald wählen die Tunesier ihre verfassunggebende Versammlung. Die Kandidaten stehen auf mehr als 1300 Listen. Bekannt sind nur die alten Kader.
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Bei einer Begegnung in Paris erzählt er, warum er seine Heimat nicht verlässt.
Der wegen zweifachen Mordes und drei Mordversuchen vor dem Staatsschutzsenat des Frankfurter Oberlandesgerichts angeklagte 21 Jahre alte Arid U. hat sich mit Gesprächspartnern im Internet über Fragen von Islamismus, Terrorismus und Antiamerikanismus ausgetauscht.
"Verdächtige sind Islamisten" - Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft halten die Behörden die beiden am Donnerstag in Berlin festgenommenen Männer für radikale Islamisten. Sie hatten Chemikalien in großen Mengen bestellt und sich Informationen zum Bombenbau besorgt.
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sieht auch nach Erlass der Haftbefehle gegen die beiden Berliner Terrorverdächtigen keinen Grund, die Ermittlungen zu übernehmen. Angeblich hatten die Islamisten Kontakt zu Terror-Gruppen in Afghanistan.
Repression hat Al Qaida geschwächt, die Arabellion hat die Terroristen marginalisiert. Heute spricht die Organisation keine Massen mehr an. Sie gehört zu den Verlierern des Jahrzehnts.
Mitte August kehrte Umar Patek nach Indonesien zurück, begleitet von Spezialkräften. Die Aufmerksamkeit war hoch, denn der Mann soll den schlimmsten Terrorakt seit 9/11 geplant haben, den Anschlag im Oktober 2002 auf Bali, bei dem ...
Das Jahrzehnt des Antiterrorkampfes, das am 11. September 2001 begann und am 2. Mai 2011 mit der Tötung des Al- Qaida-Anführers Bin Ladin endete, war für die Vereinigten Staaten ein verlorenes Jahrzehnt. Amerika hat seine militärischen Kräfte stark beansprucht, vielleicht sogar überdehnt.
Nicolas Sarkozy lädt an diesem Donnerstag zum Libyen-Gipfel nach Paris. Selbst Vertreter Chinas, Russlands und Deutschlands sind willkommen. Der französische Staatspräsident will in der Stunde des militärischen Sieges nicht nachtragend sein.
Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt bereut Arid U. Morde an amerikanischen Soldaten.
In der Türkei ist ein mutmaßlicher Islamist aus Deutschland festgenommen worden, der Kontakt zum Umfeld der sogenannten Sauerlandgruppe gehabt haben soll.
Anfang März stürmte ein junger Mann am Frankfurter Flughafen in einen Bus und tötete zwei amerikanische Soldaten. Er ist Islamist, wie sich herausstellte. Von Mittwoch an steht er vor Gericht.
Die Vereinten Nationen haben einen Bombenanschlag auf eines ihrer Büros in der nigerianischen Hauptstadt Abuja gemeldet. Mehrere Menschen wurden getötet und zahlreiche weitere verletzt. Zuvor hatte es offenbar Drohungen von Islamisten gegeben.
job. JAKARTA, 26. August. Der Sohn des von Islamisten ermordeten Gouverneurs von Punjab Talman Taseer ist in Lahore entführt worden. Shahbaz Taseer sei in die Gewalt mehrerer Männer geraten, die ihn in ihrem Auto gesteckt hätten und davongefahren seien, teilte die Polizei am Freitag mit.
In Tripolis kam es in der Nacht wieder zu schweren Gefechten, von Gaddafi fehlt jede Spur. Bis Freitag will der Nationale Übergangsrat nach Tripolis umgezogen sein. Wer könnten die Köpfe eines neuen Libyen sein?