Ausland in Kürze
Deutsche Islamisten bleiben in Haft - Zwei zum Islam konvertierte Deutsche bleiben in London wegen des Verdachts auf Planung terroristischer Taten in Untersuchungshaft. Der 28 Jahre alte Christian E. und der 23 Jahre alte Robert B.
Deutsche Islamisten bleiben in Haft - Zwei zum Islam konvertierte Deutsche bleiben in London wegen des Verdachts auf Planung terroristischer Taten in Untersuchungshaft. Der 28 Jahre alte Christian E. und der 23 Jahre alte Robert B.
Die Rebellen haben ein Programm für einen demokratischen Staat vorgelegt. Doch dafür, in welche Richtung sich das Land wirklich entwickeln wird, gibt es allenfalls Hinweise.
Somaliland sieht sich als Staat. Der Rest der Welt sieht das nicht so. Aber der Nichtstaat funktioniert viel besser als das Gebiet, in dem die anerkannte Übergangsregierung herrscht.
Nach einem Witz, den der Talkmaster David Letterman in seiner Show über einen in Pakistan getöteten Al-Qaida-Führer machte, soll ein Islamist im Internet dazu aufgerufen haben, Letterman zu töten. Die Morddrohung sei am Dienstag ...
"Kalte Abschaltung" später? - Das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima könnte auch im kommenden Jahr noch nicht unter Kontrolle gebracht sein. Die sogenannte kalte Abschaltung könne sich verzögern, teilte der Betreiber Tokyo Electric Power Co am Mittwoch mit.
Erst war der Hüttenkäse zu teuer, nun der Wohnraum. Von den protestierenden Ägyptern und den Spaniern hat Israels Jugend gelernt, wie man Plätze besetzt. Dahinter steht aber auch ein religiöser Konflikt.
Im Februar hat der Arabist und Marburger Kafka-Forscher Atef Botros die neue ägyptische Zivilgesellschaft beschworen. Ein halbes Jahr später spricht er hier über die Folgen der Revolution. Bleibt er bei seiner Prognose?
Im Stadion schulte die Shabaab-Miliz ihre Kämpfer und köpfte ihre Feinde. Von hier aus behielt sie den Überblick über die Straßen Mogadischus. Jetzt wurde sie von den Amisom-Truppen in die Flucht geschlagen. Der Hunger begünstigte diesen wichtigen Sieg.
Unter Husni Mubarak wurden viele Muslime als potentielle Islamisten festgenommen. Sogar normale Polizisten hatten Angst vor dem Geheimdienst. Die ägyptische Staatssicherheit hat sich auch nach der Revolution nicht aufgelöst. Sie hat nur ihren Namen geändert. Die Opfer sind wütend - und ohnmächtig.
Aus zwei Gründen ist die Al-Shabaab-Miliz aus der somalischen Hauptstadt Mogadischu abgezogen: die schweren Verluste, die ihr durch die afrikanische Friedenstruppe beigebracht wurden, und die Wut der Menschen auf die Islamisten.
Tausende Somalier fliehen jede Woche vor der Shabaab-Miliz und der Hungerkatastrophe nach Kenia ins größte Flüchtlingslager der Welt. Längst sind hier unübersichtliche Städte entstanden, in denen noch die Enkel der ersten Flüchtlingsgeneration leben.
Hat Anders Breivik etwas falsch verstanden, oder haben wir noch nicht verstanden, dass er gar nicht gegen konkrete Menschen kämpfte, sondern gegen Ideen? Die Amokläufer-Psychologie versagt.
Zwischen Schauprozess, Rache und Gerechtigkeit: Die Eröffnung des Verfahrens gegen Husni Mubarak mutete wie ein sonderbares Déjà-vu an, verfehlte aber nicht ihre Signalwirkung.
Eigentlich verbindet Marokko und Algerien von radikalen Islamisten bis zur terroristischen Bedrohung mehr, als sie trennt. Aber da sind der Zankapfel Westsahara, das Misstrauen und der maghrebinische kalte Krieg mit einer 1600 Kilometer langen geschlossenen Landgrenze.
F.A.Z. Frankfurt, 31. Juli. Die Hintergründe des Todes des Militärchefs der libyschen Aufständischen, General Abdel Fattah Junes, sind weiterhin unklar. Am Wochenende hieß es zunächst, er sei wahrscheinlich von Islamisten aus den eigenen Reihen erschossen worden.
Nach offizieller Darstellung der Rebellen ist ihr getöteter General Opfer eines Mordkommandos Gaddafis geworden. Zuvor hatte es geheißen, er sei aus den eigenen Reihen erschossen worden. Die Bundesregierung hat derweil einen libyschen Diplomaten ausgewiesen.
Motiv Rache? Der libysche Rebellen-General Junes wurde anscheinend von Leuten aus den eigenen Reihen getötet. Die Aufständischen nahmen nach eigenen Angaben den Anführer einer islamistischen Miliz fest. Unterdessen hat die Nato Gaddafis Fernsehsender angegriffen.
Somalische Flüchtlinge sind Kenia nicht willkommen, die Regierung fürchtet einen Konflikt mit der Shabaab-Miliz. Kenia ist gegen seinen Willen zu einem Frontstaat geworden.
Das Assad-Regime hat bislang kaum einen Fehler ausgelassen. Vor dem kommenden Montag fürchtet es sich: Da beginnt der Fastenmonat Ramadan. Die Proteste zwischen den Moscheebesuchen könnten in den Schatten stellen, was Syrien seit Beginn der Proteste erlebt hat.
Der „Kreuzzug gegen den Islam“, den der Attentäter Anders Breivik als Motiv angibt, bewegt die arabische Welt. Der Massenmörder liefert Extremisten die Bestätigung für ihre gebetsmühlenartig wiederholte These.
Die rechtsextreme Szene in Deutschland hat das Internet noch nicht lange für sich entdeckt. Während sie sich noch immer gerne am Zweiten Weltkrieg abarbeitet und der Antisemitismus für sie eine wichtige Rolle spielt, verbindet die Szenen international inzwischen der Anti-Islamismus.
Wohl nicht einmal in ihren kühnsten Träumen konnte sich Al Qaida einen solchen Terrorgehilfen erhoffen. Tatsächlich dürfte der Fall des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik alle Erwartungen der militanten Islamisten, ...
Der stellvertretende ZDF-Chefredakteur bescheinigt sich und seinem Sender, am Abend der Attentate in Norwegen korrekt gehandelt zu haben. Damit beschönigt er nicht nur die eigene Rolle im allgemeinen Debakel der auf einen islamistischen Hintergrund fixierten Journalisten und "Experten" an diesem Tag, sondern verhindert auch eine notwendige Diskussion über die gefährlichen Reflexe der Medien.
Der Zynismus der somalischen Islamisten scheint keine Grenzen zu kennen. Sie haben das Land zerstört, die Menschen unterjocht und jenen, die noch Landwirtschaft oder Handel betrieben, mit ihrem rücksichtslosen Steuersystem wirtschaftlich das Genick gebrochen.
Bouali ist nicht nur Fotograf, sondern auch Dozent, Ausstellungsleiter und Begründer des Fotoclubs von Tunis. Während der Revolution betrachtete er sich als "Reporter" - mit der unbedingten Verpflichtung, die Wahrheit festzuhalten.
Man muss den traurigen Realitäten ins Auge schauen: In Nordafrika ist man offensichtlich nicht mehr bereit, sich den freundlichen Empfehlungen für das Gemeinwohl unterzuordnen, die bislang von den Eliten so treusorgend ersonnen wurden. Natürlich werden jetzt überall die Islamisten an die Macht kommen und dem gerechten Krieg gegen den Terror mit irgendwelchen demokratischen Menschenrechtsforderungen behindern, aber noch schlimmer ist die Vorstellung, sie könnten eventuell auch manche europäische Habenichtse auf die Idee bringen, freche Forderungen zu stellen.