Was wird aus der Islamkonferenz?
Die Regierung will das Forum neu ausrichten, bei der Zusammenarbeit mit Verbänden sollen schärfere Grenzen gezogen werden. Das bleibt nicht ohne Widerspruch.
Der falsche Migrant: Cem Özdemir hat die Landtagswahl knapp gewonnen, trotz der Grünen. Eine Blase, die sich für moralisch hält und Probleme der Zuwanderungsgesellschaft ignoriert, bekämpft ihn jetzt aggressiv im Netz.
Die Regierung will das Forum neu ausrichten, bei der Zusammenarbeit mit Verbänden sollen schärfere Grenzen gezogen werden. Das bleibt nicht ohne Widerspruch.
Im Café „Das Hoven“ in Berlin-Neukölln versammeln sich Muslime und Nicht-Muslime zum Fastenbrechen. Sie wollen ihren Bezirk nicht Antisemiten und Islamisten überlassen, treten für Freiheit und Vielfalt ein – und sind deshalb bedroht.
Während Minderheiten in Syrien weiter um ihr Überleben fürchten müssen, wissen westliche Orientreisende nach ihrem Buchmessenbesuch in Damaskus gar nicht mehr wohin mit ihrer Euphorie.
Der Berlinale fehlen die Stammspieler: Auch in diesem Jahr setzt das größte deutsche Filmfestival wieder auf das Prinzip Hoffnung statt auf Qualität. Der Eröffnungsfilm ist dafür ein gutes Beispiel.
Bisher bewachten Kurden in Syrien islamistische Häftlinge. Nun ist das die Aufgabe von Damaskus. Paris will sicherstellen, dass die Regierung nicht nachlässig wird.
Hessens Innenminister Roman Poseck will den Druck auf Verfassungsfeinde der islamistischen Extremistenszene hoch halten und setzt zugleich auf Präventionsangebote.
Protest gegen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin: Die in Syrien verfolgten Minderheiten fühlen sich von der Bundesregierung verraten.
In Nigeria findet laut US-Präsident Donald Trump ein Genozid an Christen statt. Religiöse und ethnische Konflikte stoßen dort auf Folgen des Klimawandels.
Vor einem Jahr bin ich mit meinem Vater nach Syrien gereist. Damals waren die neuen Herrscher noch nicht gefestigt. Jetzt wird deutlich, dass meine „Rückkehr“ wohl eher ein Abschied war.
Seit Kurzem haben Islamisten die Kontrolle über das afghanische Generalkonsulat in Bonn. Wie konnte es dazu kommen?
Vom Islamismus trennen die liberale Linke in der Theorie Welten. Warum stellen sich westliche Linke in der Praxis aber trotzdem so oft auf die Seite des radikalen Islam?
In Berlin-Neukölln brodelt es. Der Bürgermeister hört auf, ein Schulleiter warnt vor seiner Ermordung, die Integrationsbeauftragte will keine Interviews mehr geben. Die politische Instrumentalisierung ist in vollem Gange. Aber was sagen die Neuköllner?
Dem Islamismus in Deutschland werde zu wenig Beachtung geschenkt, sagt der Bundesinnenminister. Das soll sich mit einem neuen Beraterkreis ändern.
Hudhaifa Al-Mashhadani, Schulleiter der Ibn-Khaldun-Schule in Berlin-Neukölln, ist knapp einem mutmaßlichen Mordversuch entgangen. Der Angriff zeigt die wachsende Gefahr für Islamismuskritiker in Berlin.
Die Rechercheplattform Correctiv inszeniert einen Skandal um ein Forschungsprojekt der Islamismus-Experten Beatrice und Ahmad Mansour. Dieser wirft ein Schlaglicht auf die journalistischen Methoden des Netzwerks.
Großdemos, Kalifatsforderungen, Israelhass: „Muslim Interaktiv“ hat die Behörden lange auf Trab gehalten. Nun hat das Innenministerium den Verein verboten.
Der Verein „Muslim Interaktiv“ wende sich „gegen die verfassungsmäßige Ordnung und die Völkerverständigung“, heißt es aus dem Innenministerium. Bundesinnenminister Dobrindt wirft ihm unter anderem Antisemitismus vor.
Islamisten dringen immer weiter in Mali vor. Erstmals haben sie Aussichten, die Hauptstadt unter ihre Kontrolle zu bringen: mit Erpressung statt mit Waffen.
Algerien hat sich unsichtbar gemacht. Wir wissen wenig, und das ist kein Zufall. Das Regime selbst hat ein großes Interesse daran. In mancher Hinsicht ähnelt das Land der DDR in den 1980er-Jahren. Abzüglich des Kommunismus, zuzüglich des Islamismus.
Die Waffenruhe im Gazastreifen ist fragil. Die Hamas will den Kampf gegen Israel fortsetzen. US-Präsident Trump droht den Islamisten mit dem Tod. Israels Premier Netanjahu will den Sieg vervollständigen. Der Überblick.
Islamisten nutzen Rassismuserfahrungen gezielt für Radikalisierung im Netz. Eine Studie zeigt, wie Social-Media-Videos junge Menschen emotional ansprechen.
Sie hatten getanzt, hatten gearbeitet, hatten Wache geschoben. Dann holte sie die Hamas. Erst nach 738 Tagen sind diese zwanzig Israelis heute freigekommen. Wer sind sie?
Erstmals reist der Außenminister der Taliban nach Indien. Die Islamisten erhoffen sich eine diplomatische Aufwertung. Auch gegenüber Berlin treten sie selbstbewusster auf.
Der Gouverneur von Istanbul hat ein Konzert des Popsängers am Jahrestag des Hamas-Massakers untersagt. Islamisten bezeichneten Williams als „Zionisten“.
Der Kulturstaatsminister fordert Kunst und Kultur auf, den 7. Oktober als Tag der Trauer zu respektieren – und kritisiert den grassierenden Antisemitismus. Herta Müller warnt vor einer starken Bedrohung durch Islamismus.
Zwei Tage lang war das Internet in Afghanistan abgeschaltet. Das sagt viel aus über das Denken des Taliban-Chefs – und die Machtbalance innerhalb des Regimes.
Drei, vier Tage Bedenkzeit gibt der amerikanische Präsident den Islamisten. Die wollen ihm wohl schon spätestens nach zwei, drei Tagen antworten.
Berufsbildung contra Studium +++ Plastikverschmutzung +++ Historiker Winkler +++ Islamismus-Forschung +++ Arvo Pärt +++ Trumps Appeasement-Politik +++ Sprache des Weins +++ Berichterstattung
Probleme mit islamisch begründetem Extremismus müssen mit allen Mitteln des Rechtsstaats angegangen werden. Für einen Generalverdacht gegen die muslimische Bevölkerung gibt es aber keinen Grund. Er ist sogar gefährlich.
Putin hat schon vor zehn Jahren Migration als Waffe genutzt. Die Bundesregierung ließ es geschehen.
Syriens Präsident Al-Golani soll voraussichtlich im September vor der UN-Vollversammlung in New York sprechen. Noch vor gut einem Jahr hatten die USA noch ein Zehn-Millionen-Dollar-Kopfgeld auf das ehemalige Al-Qaida-Mitglied ausgesetzt.
Issa Al Hasan hat am 23. August 2024 bei einem Stadtfest in Solingen drei Menschen erstochen. Am Mittwochmorgen ist er verurteilt worden.
Bei einem Überfall der islamistischen ADF-Miliz auf eine Trauerfeier sind mindestens 50 Menschen getötet worden. Die Terrormiliz IS reklamiert die Tat für sich.
Das Forschungszentrum Globaler Islam hat jahrelang unter schwierigen Bedingungen über den Islamismus aufgeklärt. Nun verabschiedet es sich.
Institutionen wie der Verfassungsschutz oder die Europäische Weltraumorganisation nutzen Computerspiele, um junge Menschen zu erreichen. Sei es zur Islamismus-Prävention oder für die nächste Mondmission.
In Pakistan legen Islamisten auf Social Media „weibliche“ Fake Accounts an. Sie animieren Christen, freizügige Bilder zu verschicken und melden sie dann der Polizei wegen „Blasphemie“.