Frankreich weist Islamisten aus
Frankreich hat fünf bekannte Islamisten des Landes verwiesen. Derweil wurde bekannt, dass Mitglieder der Islamistengruppe „Forsane Alizza“ offenbar eine Entführungsserie in Frankreich geplant hatten.
Frankreich hat fünf bekannte Islamisten des Landes verwiesen. Derweil wurde bekannt, dass Mitglieder der Islamistengruppe „Forsane Alizza“ offenbar eine Entführungsserie in Frankreich geplant hatten.
Die Morde eines jungen Islamisten in Toulouse haben Frankreich schockiert. Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann schreibt als „fremde Feder“ über den Salafismus in Deutschland und Frankreich.
Vom Verfassungsschutz beobachtet, betreiben salafistische Muslime Mission - vor allem in Nordrhein-Westfalen und Hessen. Die Anhängerschaft wird größer.
Man darf gespannt sein, wie lange Wiesbadens Oberbürgermeister Müller an der Partnerschaft mit der Istanbuler Altstadt festhält. Denn auch evangelische Pfarrer sehen Fatih als Hochburg des Islamismus an.
Im Norden Malis haben Aufständische Timbuktu angegriffen. Timbuktu ist einer der letzten Orte im Norden, die noch von Regierungstruppen kontrolliert werden. Die Ecowas versetzte eine 2000 Soldaten umfassende Eingreiftruppe in Alarmbereitschaft.
Die ägyptischen Muslimbrüder gehen auf Konfrontation mit dem Militärrat: Sie haben entgegen ursprünglicher Ankündigungen doch einen eigenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl Ende Mai benannt. Es handelt sich um den Geschäftsmann Chairat al Schater.
Die Razzien gegen Islamisten und das Ausheben eines Waffenlagers kommen Präsident Sarkozy im Wahlkampf zugute. Doch der Kampf gegen religiös motivierte Gewalt muss auch über die Wahl hinaus führen.
In Frankreich sind bei Razzien neunzehn mutmaßliche Islamisten festgenommen worden. Bei einigen von ihnen seien auch Waffen gefunden worden, darunter Sturmgewehre, sagte Präsident Sarkozy.
Eine ruhige Gegend sei das Viertel „Côte Pavée“ und kein geeignetes Versteck für Islamisten, sagen die Leute hier, während sich der mutmaßliche Attentäter von Toulouse und Montauban noch in ihrer Mitte verschanzt hält. In der „ville rose“ überwiegt die Erleichterung.
Der mutmaßliche Attentäter von Toulouse plante einen Anschlag auf einen weiteren Soldaten. Außerdem habe er im Gespräch mit Polizisten bedauert, nicht noch mehr Opfer getötet zu haben, sagte der zuständige Staatsanwalt in Toulouse. Der Mann hält sich noch immer in einem Haus verschanzt.
Der tunesische Ministerpräsident besucht Deutschland und bittet um Hilfe. Bundeskanzlerin Angela Merkel sichert Hamadi Jebali Deutschlands Unterstützung zu.
Vor einem Jahr begann die Metamorphose der Arabischen Liga. Autoritäre Herrscher führen das revolutionäre Wort gegen Syrien. Sie eint das Ziel, Iran zu schwächen.
Einen Tag nach schweren Gefechten im Südjemen ist die Zahl der Toten auf 106 gestiegen. Bei den Opfern handelte es sich um 78 Soldaten und 28 Aufständische der Al Qaida, wie die Streitkräfte am Montag mitteilten.
Gerade wenige Tage ist es her, dass der Soldaten gedacht wurde, die am Frankfurter Flughafen von einem islamistisch geprägten Attentäter erschossen worden waren, da kommt die nächste Hiobsbotschaft.
Zwei bundesweit bekannte Islamisten haben sich nach Informationen der Rhein-Main-Zeitung offenbar im Rhein-Main-Gebiet niedergelassen.
Heute vor einem Jahr erschoss Arid Uka zwei amerikanische Soldaten am Flughafen. Es war der erste islamistische Mordanschlag in Deutschland.
Die ägyptischen Behörden haben dementiert, das Al-Qaida-Führungsmitglied Saif al Adel festgenommen zu haben. Bei dem festgesetzten Mann handele es sich um einen ehemaligen Islamisten, aber nicht um den gesuchten Militärchef der Organisation, hieß es in Kairo.
In der Hamas ringen Meschaal und Hanija um den Kurs und die Macht. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Islamistenpartei den bewaffneten Kampf gegen Israel aufgeben solle.
Die Präsidenten Afghanistans und Irans treffen sich mit dem pakistanischen Staatschef Zardari zu einem Dreier-Gipfel. Zuvor bestätigte Karzai Verhandlungen mit den Taliban.
Al Qaida verfolgt eine neue Strategie für Dschidahisten aus Deutschland: Reisen in pakistanische Terrorcamps sind out - Reisen nach Somalia sind in.
Der „Dschihadismus 2.0“ ist längst Realität, sagt Verfassungsschützer Alexander Eisvogel. Im Interview spricht er über die Radikalisierung von Islamisten im Internet und die Gefahr eines Cyber-Angriffs.
Laut britischen Medien erhärtet ein interner Nato-Bericht den Verdacht, dass der pakistanische Geheimdienst die Taliban in Afghanistan weiterhin unterstützt. Der afghanischen Armee stellt die Studie, die auf der Befragung tausender Afghanen beruht, ein vernichtendes Zeugnis aus.
Angesichts der neuen arabischen Realitäten besteht in Europa und Amerika zwar kein Anlass für übermäßige Begeisterung – aber auch kein Grund zur Panik. Die neuen Regierungen in Tunesien und Ägypten sind angewiesen auf den Westen.
Die Islamistenorganisation Boko Haram hat in einer Videobotschaft ihre Angriffe auf christliche Einrichtungen als Vergeltungsschläge bezeichnet. In Yobe wurden abermals Menschen getötet. Die landesweiten Streiks dauern derweil an.
Die Revolution in Ägypten verblasst immer mehr zur Erinnerung. Doch der Kampf um Demokratie hat bei den Menschen einen Wandel im Denken bewirkt, der nicht zu unterschätzen ist.
Die nigerianische Regierung hat nach der schweren Anschlagserie gegen christliche Kirchen ihre Entschlossenheit im Kampf gegen die islamistische Gruppe Boko Haram bekräftigt.
Zu den Anschlägen auf katholische Kirchen, die zu Weihnachten in Nigeria mindestens vierzig Todesopfer forderten, haben sich radikale Islamisten bekannt. In aller Welt wird ihre Tat verurteilt.
In Tunesien nahm der arabische Frühling seinen Anfang. Säkular ausgerichtete Intellektuelle waren nicht überrascht über den Wahlsieg der islamischen En-Nahda-Partei und sind dennoch besorgt.
Nach einem Jahr Arabellion findet sich Israel in einer unwirtlichen Umgebung wieder. Der arabische Frühling ist zum Winter geworden. Israel hat mehrfachen Grund zur Sorge.
Die Sendung „Günter Jauch“ geriet für jene, die den Bundespräsidenten Christian Wulff verteidigen möchten, zum Desaster. Es wird höchste Zeit, dass er sich selbst erklärt.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat Afghanistans Präsidenten Karzai zu mehr Engagement aufgefordert. Syriens Präsident Assad sprach er im Gespräch mit der F.A.Z. die Legitimität ab.
Ägypten nach den Wahlen: Jetzt stehen die Islamisten unter Zugzwang. Der Wahlerfolg könnte sich als ihr letzter Triumph erweisen oder aber zu einer Niederlage führen.
Nach Tunesien steht auch Marokko vor einer Regierung unter Führung gemäßigter Islamisten: Bei der Parlamentswahl setzte sich die Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (PJD) als voraussichtlich stärkste Kraft durch.
Nach dem Gefangenenaustausch mit Israel will die Hamas beim Versöhnungstreffen mit der Fatah die politischen Früchte ernten. Die Islamisten sehen sich als Sieger. Bei den Bewohnern des Gazastreifens ist die Freude verpufft.
Ministerpräsident Al Kib stellt in Libyen sein Kabinett aus Fachleuten vor. Liberale Säkularisten bekommen wichtige Ressorts. Islamisten werden weniger berücksichtigt.
Eine Woche vor den ersten Parlamentswahlen in Ägypten hält die Welle der Gewalt an. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei kamen am Sonntag mindestens elf Menschen ums Leben.