Tote und Verletzte bei Anschlag auf Basar
In der Khyber-Provinz, hat eine Bombe mehr als ein Dutzend Menschen getötet. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Das Gebiet an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsgebiet militanter Islamisten.
In der Khyber-Provinz, hat eine Bombe mehr als ein Dutzend Menschen getötet. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Das Gebiet an der Grenze zu Afghanistan gilt als Rückzugsgebiet militanter Islamisten.
Sie verschenkten den Koran und sorgten für Aufsehen. Jetzt gehen die Ermittler auf breiter Front gegen Salafisten vor. Bundesweit gab es Razzien, auch in mehreren hessischen Städten.
Ermittler haben Wohnungen und Vereinsheime von Salafisten durchsucht. Dabei geht es vor allem um Beweismaterial für mögliche Vereinsverbote. Knapp 1.000 Beamte waren im Einsatz. Innenminister Friedrich hat zudem das salafistische Netzwerk Millatu Ibrahim aus Solingen verboten.
Bei einem Hubschrauberabsturz in Kenia sind der Minister für innere Sicherheit sowie fünf weitere Insassen ums Leben gekommen. Der Absturz ereignete sich in einem Wald nahe der Hauptstadt Nairobi.
Kämpfe im Norden Malis: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich Islamisten und Tuareg heftige Gefechte geliefert. In Timbuktu wurde derweil die Schaffung einer dritten bewaffneten Gruppe bekanntgegeben.
Die Lage im Norden Malis ist verworrener denn je. Erst wollten die Tuareg nicht mit den Islamisten, dann doch, dann doch nicht. Ein Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. Tausende Menschen sind schon ins Nachbarland Mauretanien geflohen.
Die Tuareg-Rebellen im Norden Malis haben die Gründung eines Staates zusammen mit der Islamistengruppe Ansar Dine nun doch abgelehnt. Grund sei die unnachgiebige Haltung der Islamisten, die das Scharia-Recht einführen wollten.
In Syrien sollen in der Provinz Homs 15 Menschen getötet worden sein. Das Assad-Regime behauptet derweil, das Massaker von Hula sei nicht von Sicherheitskräften des Regimes verübt worden, sondern von „bewaffneten Terroristen“.
Im Kampf gegen Salafisten fordert Innenminister Boris Rhein (CDU) einen stärkeren Dialog mit Muslimen und bessere Aufklärung.
Die radikale islamistische Bewegung „Ansar al Din“ und Tuareg-Rebellen haben im Norden Malis ihre Vereinigung bekannt gegeben und die Schaffung eines „islamischen Staates“ angekündigt. Die malische Übergangsregierung nannte das Vorhaben „absurd“.
Der niedersächsische Innenminister Schünemann will mit der „Grundrechtsverwirkung“ gegen militante Islamisten vorgehen. Damit kann die verfassungsfeindliche politische Betätigung von Einzelnen verhindert werden. Der F.A.S. sagte Schünemann, er wolle das Mittel gegen den Salafisten und früheren Gangsta-Rapper Denis Cuspert angewendet sehen.
Fünfzig Millionen Wahlberechtigte, 13 Kandidaten: In Ägypten wird heute der Nachfolger des gestürzten Staatspräsidenten Husni Mubaraks gewählt. 150.000 Soldaten sollen für Sicherheit sorgen.
Die Opposition in Ägypten ist gespalten: Ein Teil des Bündnisses vom Tahrir-Platz boykottiert die Wahlen. Manche unterstützen den Kandidaten der traditionellen Linken, andere den unabhängigen Islamisten Abd al Monem Abul Futuh.
Am Sturz des Regimes Mubarak hat er maßgeblich mitgewirkt. Im F.A.S.-Interview spricht der Schriftsteller Baha Taher über Zensur, Literatur und die Präsidentschaftswahl in Ägypten.
Arsala Rahmani, ein früherer hoher Funktionär des Taliban-Regimes, wurde in seinem Auto von Unbekannten erschossen. Er galt als eine Schlüsselfigur in den Bemühungen von Präsident Karzai um Kontakte zu den Taliban.
Die Parlamentswahl in Algerien verlief weitgehend gewaltfrei, die Wahlbeteiligung blieb aber gering. Der Schock des Bürgerkriegs wirkt nach - trotz Unzufriedenheit im Land und der Arabellion in der Nachbarschaft.
Die meisten muslimischen Gemeinden in Deutschland sind nach ethnischer Zugehörigkeit organisiert. Der Salafismus überschreitet diese Grenze - und viele andere auch.
Mit einem eher verhaltenen Auftakt hat die Parlamentswahl in Algerien begonnen. Die Islamisten könnten große Zugewinne erzielen.
Deutschlands Salafistenszene ist in Bewegung: Die jüngsten Ausschreitungen sollen nur der Anfang gewesen sein. Doch untereinander sind sich nicht alle Salafisten einig.
Die Essener Polizei hat einen mutmaßlichen Salafisten in den eigenen Reihen enttarnt. Der Kommissar wurde vom Dienst suspendiert. Er soll auch für den Verfassungsschutz gearbeitet haben.
Die Gewalt der Salafisten kann der Staat durch das Verbot der Mohammed-Karikaturen eindämmen. Doch kehrt er damit unter den Teppich, was schon lange nicht hätte geduldet werden dürfen.
Mit grotesken Pirouetten bereitet der NDR seinem „Tatort“-Helden Cenk Batu das Ende: Gegen eine Irre, die ihn zu Mord am Bundeskanzler pressen will, hat der verdeckte Ermittler zuletzt keine Chance. Was hat nur den Sender geritten?
In Mali soll ein renommierter Wissenschaftler das Land als Regierungschef aus der Krise führen. Doch die Junta ist auch für Raumfahrttechniker Diarra unberechenbar.
Im Norden Malis haben die Tuareg vor kurzem ihren „Staat“ Azawad proklamiert. Auch radikale Islamisten mischten mit. Bei den Nachbarn und in Paris hat das Besorgnis hervorgerufen.
Nach F.A.Z.-Informationen ist ein Internetvideo aufgetaucht, in dem indirekt zur Lynchjustiz gegen einen Islamisten aufgerufen wird. Das Landeskriminalamt schließt nicht aus, dass es von Rechtsextremisten produziert wurde.
Nigerias Präsident Goodluck Jonathan ist nach Berlin gekommen, um Investoren in sein Land zu locken. Das leidet zwar unter islamischem Terrorismus - doch Jonathan zeigt sich optimistisch.
Mubaraks Vertrauter wollte auch Mubaraks Nachfolger werden. Doch der ehemalige Geheimdienstchef Suleiman darf nicht kandidieren. Auch Islamisten werden ausgeschlossen. Ägyptens Präsidentenwahl wird zum Drama.
In deutschen Sicherheitsbehörden mehren sich die Bedenken gegen die Werbungsbemühungen von Islamisten. Salafistische Muslime haben in deutschen Städten mehrere Millionen Exemplare des Koran verteilt. Nach Ansicht von Kirchen und Politikern ist dies allein nicht zu beanstanden.
Tausende Islamisten haben in Kairo gegen die Präsidentschaftskandidatur ehemaliger Mitglieder des Mubarak-Regimes demonstriert. An dem Protest auf dem Tahrir-Platz beteiligten sich Anhänger der Muslimbruderschaft und andere Islamisten.
Die Ulmer Druckerei Ebner und Spiegel will ihre Produktion der Korane, die bundesweit kostenlos von Islamisten verteilt werden, stoppen. Derzeit prüfe man rechtliche Auswirkungen.
Am dritten Tag in Folge haben sich in der Stadt Laudar Islamisten Gefechte mit jemenitischen Regierungssoldaten geliefert. Unterstützt wird die Armee von Einwohnern der Stadt.
Bei zwei Anschlägen in Nigeria sind am Ostersonntag mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. In der Stadt Kaduna explodierten zwei mit Sprengstoff präparierte Autos, in Jos detonierte eine Bombe.
Al Qaida hat sich in Mali eingenistet - das Land wird zu einem afrikanischen Afghanistan. Der Welt droht ein enormer kultureller Verlust.
Lange haben die Behörden Malis mit den Terroristen von Al Qaida heimlich kooperiert. Nun haben die Dschihadisten die Tuareg benutzt, um sich im Land festzusetzen.
Die afrikanischen Staaten sind über die Entwicklung in Mali zu Recht besorgt. Im Norden Afrikas entsteht ein Salafistengürtel, der von Mauretanien bis an das Horn von Afrika reicht.
Die westafrikanischen Staaten haben umfassende Sanktionen über die Junta in Mali verhängt. Islamisten haben in Timbuktu unterdessen die bislang mit ihnen verbündeten Tuareg-Rebellen vertrieben.