IS-Terror in Bayern
Auch nach seiner militärischen Niederlage zieht der IS gewaltbereite Islamisten in seinen Bann. Diese müssen nicht in Syrien gekämpft haben, um gefährlich zu sein.
Auch nach seiner militärischen Niederlage zieht der IS gewaltbereite Islamisten in seinen Bann. Diese müssen nicht in Syrien gekämpft haben, um gefährlich zu sein.
Er sei Anhänger des „Islamischen Staats“, sagt der Verdächtige für mehrere Anschläge in Waldkraiburg. Bei seiner Festnahme hatte er mehrere Sprengsätze dabei. Zum Verhängnis wurde ihm ein fehlender Fahrschein.
Im Norden von Moçambique sind Milizionäre des „Islamischen Staats“ auf dem Vormarsch. Neuerdings inszenieren sie sich als Wohltäter. Die Regierung ist machtlos – und sucht Hilfe bei zweifelhaften Söldnern im Ausland.
Wegen des Verdachts, Corona-Hilfen erschlichen zu haben, hat die Berliner Polizei mehrere Wohnungen prominenter Personen der Salafismus-Szene durchsucht. Einer der Verdächtigen soll ein Bekannter von Anis Amri gewesen sein.
Der Militärische Abschirmdienst hat laut seinem Jahresbericht 2019 insgesamt 14 Extremisten enttarnt. Der starke Zuwachs an Verdachtsfällen geht mit deutlich mehr Meldungen einher.
Anhänger der schiitischen Islamisten-Vereinigung müssen ihre Aktivitäten in Deutschland einstellen. Es kam zu Durchsuchungen der Liegenschaften mehrerer Hizbullah-Vereine. Israel und Amerika begrüßen den Schritt.
Die Gefahr sei zwar keineswegs gebannt, aber die Zahl der Terror-Ermittlungen mit mutmaßlich islamistischem Hintergrund sinken laut Generalbundesanwalt. Im Bereich des Rechtsextremismus gibt es einen deutlichen Anstieg.
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben militante Islamisten am Internationalen Frauentag eine Demonstration für Frauenrechte angegriffen. Die Islamisten warfen Steine, Schuhe und Stöcke.
Das amerikanische Rückzugsabkommen hat die Taliban aufgewertet – sie könnten in Kabul bald wieder an die Macht gelangen. Müssten die Afghanen sich auf eine ebenso grausame Herrschaft einstellen wie vor zwanzig Jahren?
Frankreichs Präsident besucht eine islamistische Hochburg: Er wolle nicht akzeptieren, dass die Werte und Gesetze der Republik im Namen des politischen Islams abgelehnt werden – und stellt einen Plan im Kampf gegen Separatismus vor.
Mindestens 370 Menschen sollen in den vergangenen Monaten von ADF-Milizen getötet worden sein. Im Kampf gegen Islamisten ruft Kongo nun die Nachbarländer zu Hilfe – das könnte gefährlich sein.
Nein, es ist nicht alles schlecht in Afrika. Aber man soll auch nichts beschönigen. Zwei lehrreichen Handreichungen.
Entsteht in den Banlieues von Paris, Marseille oder Lyon gerade ein islamisches Gegenuniversum, in dem demokratische Werte nachrangig sind? Ja, sagt Islamforscher Bernard Rougier – und rüttelt damit an Tabus der französischen Gesellschaft.
Die somalische Islamisten-Miliz Al-Schabaab veröffentlichte ein Video, mit dem sie sich zu einem Angriff auf einen Militärstützpunkt in Kenia bekannte. Aus den Vereinigten Staaten hieß es, die verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen werden.
Terroristen verübten am Wochenende mehrere Anschläge in Afrika. In Burkina Faso explodierte ein Sprengsatz in einem Bus, in Kenia griffen Islamisten eine Militärbasis an. Al Shabaab behauptet, über 20 Soldaten getötet zu haben.
Zerrissene Familien und schlechte Versorgung: Nach der türkischen Invasion herrscht in Nordsyrien Angst und Schrecken. Der Hass auf die Türkei ist groß, vor Russland haben die Menschen jedoch Respekt.
Offenbach gilt als eines der wichtigsten Zentren der salafistischen Szene in Deutschland. Die Stadt zieht Radikale von überall her an, mitunter gefährliche Dschihadisten.
Flüchtlingsarbeit durch konservative Verbände kann Parallelgesellschaften fördern, warnt Islam-Forscherin Susanne Schröter. Liberale Muslime könnten eine Antwort dagegen sein.
Vor 40 Jahren besetzten militante Islamisten die große Moschee in Mekka und nahmen hunderte Geiseln. Der islamistische Terror war geboren. Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Patrick Franke über die Folgen für Saudi-Arabien und die Welt.
Nachdem eine Familie mutmaßlicher Islamisten aus der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurde, sitzt der Vater jetzt in Haft – der Verdachts geht auf gewerbsmäßigen Betrug.
Die Türkei weist eine siebenköpfige Familie nach Deutschland aus. Sie wird dem salafistischen Milieu zugerechnet.
Der legalistische Islam baut Netzwerke in ganz Europa auf. Er zielt auf den Umbau des Staates im Sinn der Scharia. Im Gespräch erklärt der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, wie die Lage in Deutschland ist.
Schwerer Rückschlag für die Friedensbemühungen in Mali: 49 Soldaten sind bei einem vermutlich terroristischen Angriff getötet worden, auch Frankreich beklagt den Verlust eines Soldaten.
Mit dem Tod Abu Bakr al Bagdadis und seines Sprechers scheint der IS führungslos. Besiegt ist er damit jedoch keineswegs. Neue Gefahren lauern.
Islamistische Attentate wie in Paris zeigen einen neuen Tätertyp. An die Stelle einzelner Terrororganisationen scheinen Netzwerke getreten zu sein, die den kulturellen Bruch predigen und radikale Taten provozieren. Ein Gastbeitrag.
688 Islamisten werden von den Sicherheitsbehörden als besonders gefährlich eingestuft. Vor einem halben Jahr waren es noch 60 mehr. Angesichts der Situation in Nordsyrien könnte sich der Trend aber schnell umkehren.
Das Bundeskriminalamt und das Bundesamt für Verfassungsschutz fordern mehr Personal für ihre Rechtsextremismus-Abteilungen. Die Behörden wollen auch Erfahrungen aus dem Bereich Islamismus nutzen.
Mit einer neuen Schulpolitik will Frankreich Jugendliche aus Einwandererfamilien besser fördern – und so dem Islamismus entgegenwirken. Bildungsminister Blanquer hat als Schuldirektor den wachsenden Einfluss des Fundamentalismus erlebt.
Die tödliche Messerattacke im Pariser Polizeipräsidium war die Tat eines radikalen Islamisten. Dennoch geriet der langjährige Mitarbeiter des Polizeipräsidiums nie in das Visier der Antiterrorfahnder. Regierungschef Edouard Philippe lässt die Sicherheitsdienste deshalb nun überprüfen.
Indonesiens Bevölkerung wehrt sich massiv gegen die staatliche Durchsetzung des Islamismus. Nun wurde ein umstrittenes Gesetzespaket in letzter Minute gestoppt.
In Tunesien bewerben sich 26 Kandidaten um das Präsidentenamt, der Favorit aber sitzt in Untersuchungshaft. Er könnte dennoch in der Stichwahl landen – gegen einen Islamisten.
Der legalistische Islamismus ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Sein Einfallstor ist die Bildung – sein Ziel die Errichtung eines islamischen Gottesstaats mit friedlichen Mitteln. Ein Gastbeitrag.
Seit 2017 wird jeder potentielle Neusoldat durchleuchtet. Von mehr als 43.000 Bewerbern sind bisher 63 abgelehnt worden, darunter Neonazis, Islamisten und andere „Gewaltbereite“. Es gibt eine Vermutung, warum es nicht mehr sind.
Die Bundesligaklubs SC Paderborn und Werder Bremen arbeiteten mit Sicherheitskräften zusammen, die Kontakte zu gewaltbereiten Islamisten gehabt haben sollen. Einer davon wurde bereits 2015 auffällig.
Im Fokus der Ermittlungen stand ein Mann aus der Berliner Islamisten-Szene, der erst kürzlich nach Nordrhein-Westfalen übergesiedelt war. Sie gingen davon aus, dass der Mann einen Selbstmordattentat plant.
Nach der Niederlage des „Islamischen Staats“ in Syrien und im Irak kehren Anhänger der Terrormiliz auch nach Hessen heim. Andere wollen, dass Deutschland sie zurückholt. Wie gefährlich sind sie?