De Maizière warnt vor Extremisten aus Syrien
Rund 100 Islamisten sind dem Innenminister zufolge aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt. Bei den Kämpfen hätten sie gelernt zu töten und zu hassen, sagte de Maizière in einem Interview.
Rund 100 Islamisten sind dem Innenminister zufolge aus Syrien nach Deutschland zurückgekehrt. Bei den Kämpfen hätten sie gelernt zu töten und zu hassen, sagte de Maizière in einem Interview.
Die Vereinten Nationen befürchten in der nordirakischen Stadt Amerli ein Massaker der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an der Zivilbevölkerung. Im Osten Syriens haben die Extremisten in den vergangene Tagen schwere Verluste erlitten.
Die Bundesregierung erwägt, auch Kämpfer der PKK mit Waffen gegen den „Islamischen Staat“ zu unterstützen. Die Bedingungen dafür nannte CDU-Politiker Schockenhoff der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
Die PKK wirft den Peschmerga vor, kampflos vor den Dschihadisten geflohen zu sein. Sie will Waffen aus dem Westen - und gibt sich als letztes Bollwerk vor dem „Islamischen Staat“.
Der amerikanische Präsident überlegt offenbar, sich vom Kongress ein Mandat für den Kampf gegen den IS einzuholen. Zuletzt hatte es solche Beschlüsse für Einsätze gegen Al Qaida und vor dem Einmarsch in den Irak gegeben.
Wenn die Kanzlerin am 1. September in einer Sondersitzung über die Rüstungslieferungen in den Irak spricht, wollen viele Parlamentarier nicht nur zuhören. Sie verlangen, den Bundestag entscheiden zu lassen.
Angela Merkel hat sich in der Debatte über Waffenlieferungen in den Irak bisher zurückgehalten. Jetzt will die Bundeskanzlerin am 1. September eine Regierungserklärung im Bundestag abgeben und erklärt in einem Interview, warum Deutschland die Kurden aufrüstet.
Die Arbeiterpartei Kurdistans fordert, dass die Bundesregierung Waffen nicht nur an die kurdische Regionalregierung im Nordirak liefert, sondern auch an PKK-Kämpfer. Diese gingen bislang am effektivsten gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ vor.
Die britische Islamistin Khadijah Dare lobt bei Twitter die Enthauptung des amerikanischen Journalisten James Foley – und kündigt an, selbst einmal einen Soldaten hinrichten zu wollen.
Entführungen von Ausländern haben sich für den „Islamischen Staat“ zu einem Millionengeschäft entwickelt. So wie die Schutzgelderpressung, der Handel mit Rohöl und Beutekunst. Das macht sie unabhängig – und gefährlicher als Al Qaida.
Die Bundesregierung wirft Qatar doch nicht vor, den „Islamischen Staat“ zu unterstützen. Entwicklungsminister Müller habe sich auf Presseberichte bezogen, heißt es. Im Irak wurden derweil bei einem Anschlag mehr als 70 Menschen getötet.
Die schrecklichen Berichte über den drohenden Genozid an den Yeziden haben die Debatte über Waffenlieferungen beschleunigt. Beckmann fragte seine Gäste: Verleiten uns die Bilder zu vorschnellen Entscheidungen?
Der amerikanische Verteidigungsminister Hagel hat die Welt eindringlich vor der Terrorgruppe IS gewarnt. Die Organisation sei gefährlicher als Al Qaida. Die Vereinigten Staaten seien bereit, die Miliz auch in Syrien zu bombardieren.
Die Zahl der IS-Kämpfer im Irak und in Syrien soll sich seit Juni verdoppelt haben, berichtet die „New York Times“. Die Vereinigten Staaten hält Verteidigungsminister Hagel für akut bedroht. Daher will Washington die Luftangriffe nun ausweiten.
Amerika bestätigt erstmals einen Militäreinsatz in Syrien. Die geplante Geiselbefreiung, die auch dem Reporter James Foley galt, schlug aber fehl. Rund 20 Journalisten werden noch immer vermisst.
In einem Aufruf fordern 34 namhafte Wissenschaftler die Einrichtung einer internationalen Schutzzone im Nordirak. Sie protestieren gegen die Verfolgung der Aramäer und die Zerstörung christlicher Städte und Dörfer.
Eine frühere Geisel der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ will den mutmaßlichen Mörder des amerikanischen Journalisten James Foley wiedererkannt haben. Gleichzeitig versucht der britische Geheimdienst den Islamisten, der sich selbst „John“ nennt, zu identifizieren.
Die IS-Kämpfer seien auch von Qatar finanziert worden, sagt der deutsche Entwicklungshilfeminister Müller. Dafür liegen aber keine Hinweise vor. Die Diskussion lenkt vom eigentlichen Problem ab.
Abu Yusaf wurde in Europa geboren, jetzt gehört er zum inneren Kreis des „Islamischen Staats“. Er zieht für die Herrschaft des radikalen Islams in den Krieg. Ein nächtliches Treffen im syrisch-türkischen Grenzgebiet.
Die Bundesregierung will die Grenze des politisch Möglichen ausloten. Die Entscheidung haben die Kanzlerin und zwei Minister hinter den Kulissen vorbereitet. Seit eineinhalb Wochen spricht man in Berlin schon über die „Bestell-Liste“ der Kurden im Irak.
Im Vatikan werden die Stimmen lauter, die eine militärische Intervention im Irak fordern. Deutlich wie selten verurteilt die katholische Kirche die barbarische Gewalt der IS-Kämpfer gegen Christen und Yeziden - und fordert Solidarität.
Über Waffenlieferungen in den Irak soll nicht hinter verschlossenen Türen entschieden werden: Das verlangen Außenpolitiker der Grünen, aber auch Bundestagspräsident Lammert (CDU). Vorausgegangen war eine entsprechende Kabinettsentscheidung.
Das amerikanische Militär ist erst kürzlich daran gescheitert, den inzwischen ermordeten Journalisten James Foley und andere Geiseln mit Hilfe von Spezialkräften in Syrien zu befreien. Offenbar gab es auch eine Lösegeldforderung.
Vor etwa einem Jahr musste der syrische Diktator Baschar al Assad noch amerikanische Luftangriffe fürchten. Nun bringt er sich im Kampf gegen das Dschihadisten-Kalifat des „Islamischen Staates“ selbst als Partner des Westens ins Spiel.
Er beschrieb die Vorläufer des „Islamischen Staats“: Über den großen deutschen Erzähler Sherko Fatah, in dessen Kopf und in dessen Romanen es zum permanenten Crash der Kulturen kommt.
Das Video mit der Enthauptung eines amerikanischen Reporters durch islamistische Terroristen hat Entsetzen ausgelöst. Der amerikanische Präsident Obama verurteilte die Tat scharf und kündigte an, die Luftangriffe auf die Terrorgruppe fortzusetzen. „Wir werden unnachgiebig sein“, sagte er.
Argumentieren zwecklos: Die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ schalten alle Beschränkungen aus, die wir im Laufe des Zivilisationsprozesses verinnerlicht haben. Der Kampf erlaubt ihnen, sich ganz ihren Trieben hinzugeben.
Die Bundesregierung ist einverstanden, Waffen und Munition in den Nordirak zu liefern. Das soll die kurdischen Truppen im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ unterstützen.
In vielen Teilen der Welt bedrohen Kriege das kulturelle Vermächtnis der Menschheit. Mit jedem zerstörten Denkmal und jedem vernichteten Buch verblasst der historische Fingerabdruck unserer Vorfahren. Wie aber lassen sich Kulturgüter in Kampfgebieten retten?
In Kirkuk, der reichsten Stadt des Iraks, ist der Treibstoff knapp. Die Dschihadisten kontrollieren eine wichtige Nachschubroute. Viele setzen auf die Hilfe Amerikas, um sie endlich zu vertreiben.
Schickt Deutschland den Kurden Panzerabwehrraketen vom Typ „Milan“? Zur Stunde berät das Kabinett über Waffenlieferungen in den Nordirak. Offenbar kann die Bundeswehr wegen schlechter Ausstattung nicht alle Zusagen erfüllen.
Das Magazin „Vice“ berichtet über Greueltaten in Syrien wie über die Folgen einer Alkohol-Diät – immer in demselben Duktus. Daran nimmt sich die hiesige Bloggerszene ein Beispiel. Muss das sein?
Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat ein Video veröffentlicht, das die Enthauptung des vermissten amerikanischen Journalisten James Foley zeigen soll. Das britische Außenministerium hält es für authentisch.
Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ begonnen - scheiterte aber offenbar zunächst beim Vormarsch auf die Stadt Takrik. Die Vereinte Nationen starten unterdessen eine Hilfsaktion für 500.000 Flüchtlinge.
Mit seiner guten Organisation und seinem Reichtum lockt der IS junge Gotteskrieger an. Die Propaganda umfasst nicht nur Hetzschriften, sondern auch Fotos von Schokolade und Katzen.
Bislang galt Papst Franziskus als Diplomat. Doch die Gewalttaten der Terroristen des Islamischen Staats im Nordirak lösen in Rom einen Kurswechsel aus: Der Papst spricht sich für eine Militärintervention aus.