Kerry reist nach Jordanien und Saudi-Arabien
Washington sucht Unterstützer für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Außenminister John Kerry reist dafür am Dienstag in den Nahen Osten.
Washington sucht Unterstützer für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“. Außenminister John Kerry reist dafür am Dienstag in den Nahen Osten.
Die Linkspartei hält sich in Brandenburg gut in Schuss - trotz personeller Querelen und weniger Personal. In ihrem Wahlkampf will sie zeigen, dass Regieren keineswegs automatisch Verrat an den eigenen Zielen bedeutet.
Der neue Oberbefehlshaber der Freien Syrischen Armee wirbt um Unterstützung im Kampf gegen den „Islamischen Staat“. Doch Amerika scheint die syrischen Oppositionskämpfer schon aufgegeben zu haben. Nun hofft er auf Europa.
Mit der sogenannten Scharia-Polizei in Wuppertal ist es dem Salafisten-Prediger Sven Lau gelungen, maximale mediale Wirkung zu erzielen. Der frühere Feuerwehrmann, der sich nun Abu Adam nennt, wird bisher nicht zum militanten Teil der Islamisten-Szene gerechnet.
Der amerikanische Präsident kündigt eine Rede an, in der er den Eintritt in eine neue Phase des Kampfes gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ verkünden will. Schon jetzt nimmt seine Luftwaffe weitere Ziele im Irak ins Visier.
Unterstützt von Luftangriffen der amerikanischen Armee erzielen kurdische Peschmerga nahe Mossul militärische Geländegewinne gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“.
Die Videos und Bilder Bilder von den Enthauptungen zweier Journalisten durch die Organisation „Islamischer Staat“ haben weltweit den Ton politischer Reaktionen verändert. Wo genau liegt die Schwelle, die überschritten wurde?
Ist ihm sein Treiben nun selbst unheimlich geworden? In einem Video bezeichnet der Anführer der Wuppertaler Islamisten die von ihm gegründete „Scharia-Polizei“ nun als PR-Gag. Fehler sieht er bei anderen: „Man will uns von der Gesellschaft ausgrenzen.“
Eine Koalition für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“, die die Regierung Obama zusammenstellt, sollte nicht nur westliche Staaten einschließen. Welche Rollen könnten Russland und Iran haben?
Ob in der Ukraine oder beim „Islamischen Staat“: Moskau sieht hinter allem Bösen den Westen. Das wirkt sich auch auf die neue russische Militärdoktrin aus, die bis Ende des Jahres fertig sein soll.
Ukraine, Syrien, „Islamischer Staat“ - Angesichts der Großkonflikte, mit denen sich das westliche Militärbündnis konfrontiert sieht, sind die Kritiker verstummt. Und so entwickelte sich das Treffen der Nato-Staaten zu einem Gipfel voller Überraschungen.
Die sozialen Netzwerke reagieren auf das zweite Enthauptungsvideo des IS wesentlich schneller als auf das der Ermordung Foleys. Eine Verbreitung kann weitgehend eingeschränkt werden. Der IS sucht unterdessen nach Lücken im System.
Helfen sich amerikanische und iranische Einheiten im Kampf gegen die Terrorgruppe IS? Die BBC meldete zunächst, Irans geistlicher Führer habe dies gebilligt. Ein wichtiger Politiker des Landes streitet es ab. Amerika rufe nur dazu auf, „den Dreck wegzumachen“.
Ein erster Transport von Militärgütern der Bundeswehr ist im Irak gelandet. Die Ausrüstung soll den Kurden im Norden des Landes beim Kampf gegen die Terrormiliz IS helfen. Aus innenpolitischen Gründen muss die Lieferung aber einen Umweg nehmen.
Die Staats- und Regierungschef der Nato kommen heute in Wales zum zweiten und letzten Tag ihres Gipfels zusammen.
Bei einem Luftangriff im Nordirak ist angeblich ein enger Vertrauter des Anführers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, getötet worden. Zuvor hatten arabische Medien berichtet, Bagdadi selbst sei ums Leben gekommen.
Nun hat sich auch die Familie des von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ ermordeten Journalisten Steven Sotloff zu Wort gemeldet. Sottloff sei kein „Kriegsjunkie“ gewesen. Für die Berichterstattung über die arabische Welt habe er „letztlich sein Leben geopfert“.
Volker Bouffier traf sich mit Vertretern der Yeziden in Deutschland. Bei dem Termin sprach sich Bouffier für Waffenlieferungen aus und verurteilte die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ scharf.
Barack Obama hat nach dem Mord an dem amerikanischen Reporter Steven Sotloff das Ziel ausgegeben, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ zu zerstören. „Der Gerechtigkeit wird Genüge getan“, sagte der amerikanische Präsident und fügte hinzu: „Unser Arm reicht weit“.
Die militärischen Erfolge gegen den IS nördlich von Bagdad gehen auf das Konto der Badr-Miliz. Dank amerikanischer Luftschläge konnte sie die Dschihadisten aus einigen Orten vertreiben. Groß geworden war die schiitische Gruppierung im Kampf gegen amerikanische Besatzungstruppen.
Deutsche Politiker denken über eine Aufhebung des PKK-Verbots nach. Die kurdischen Kämpfer bieten sich als neue Verbündete gegen die Terrormiliz IS an. Gleichzeitig lässt die Bundesanwaltschaft ein mutmaßliches Mitglied der PKK verhaften. Diesen Widerspruch versteht nicht jeder.
Die Dschihadisten des „Islamischen Staats“ beherrschen und terrorisieren ein Gebiet so groß wie Großbritannien. Ihre finanziellen Mittel sind schier unerschöpflich. Erfahrene Offiziere und Al-Qaida-Kämpfer geben der Gruppe ihre militärische Stärke.
Nach der angeblichen Ermordung des Amerikaners Steven Sotloff haben die Vereinigten Staaten eine stärkere Militärpräsenz im Irak angekündigt. Die Soldaten sollen das diplomatische Personal in Bagdad vor Angriffen schützen.
Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat offenbar einen weiteren als Geisel genommenen amerikanischen Journalisten grausam hingerichtet. Die Enthauptung soll auf einem Video zu sehen sein.
Syriens Präsident Assad will sein Volk und den Westen vor eine infame Wahl stellen: Entweder bleibt sein Regime an der Macht, oder Syrien wird dem IS übergeben. Dabei hat er selbst den Boden für die Terrormiliz bereitet.
Augenzeugen im Nordirak haben Amnesty International von Massenhinrichtungen durch die IS-Miliz berichtet. Ziel der Dschihadisten sei es, „alle Spuren von Nicht-Arabern und nicht-sunnitischen Milizen zu beseitigen“.
Mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen hat sich der Bundestag für die Lieferung von Waffen an die irakischen Kurden ausgesprochen. Kanzlerin Angel Merkel hatte die Entscheidung der Bundesregierung zuvor im Parlament begründet.
Der Bundestag tritt an diesem Montagnachmittag zu einer Sondersitzung zusammen, um sich mit den geplanten Waffenlieferungen in den Irak zu befassen. Bundeskanzlerin Merkel wird dazu eine Regierungserklärung abgeben.
Deutsche Schützenhilfe im Kampf gegen den „Islamischen Staat“: Bis zu 4000 Soldaten der irakische Kurden will die Bundesregierung mit Sturmgewehren, Panzerfäusten und Panzerabwehrraketen ausrüsten. Sie sollen den „Islamischen Staat“ zurücktreiben.
Die amerikanische Luftwaffe hat Stellungen des „Islamischen Staats“ bei der irakischen Stadt Amerli bombardiert und Hilfslieferungen für die Bevölkerung abgeworfen. Der irakischen Armee gelang es darauf, den Belagerungsring der Dschihadisten zu durchbrechen.
Sollte die Bundesregierung Waffen an die Kurden im Irak liefern, könnte das auch in Deutschland Folgen haben. Das Bundeskriminalamt erwartet einem Pressebericht zufolge dann neue terroristische Bedrohungen.
Im „Islamischen Staat“ in Syrien und im Nordirak gelten die Regeln der Scharia. Die Kämpfer agieren barbarisch, junge europäische Muslime lernen dort das Töten. Sie können in Zukunft auch uns gefährlich werden.
Tausende Yeziden sind aus Furcht vor dem Terror des Islamischen Staats in die Berge geflohen. Dort versuchen sie nun zu überleben. Ihre Lage wird immer schlimmer.
Deutsche Islamisten werden im Irak immer öfter als Selbstmordattentäter eingesetzt. Das bestätigten Sicherheitskreise der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Der IS missbrauche deutsche Islamisten, die ohne Kampferfahrung nach Syrien reisten, zudem als Kanonenfutter.
Die Diskussion über eventuelle Waffenlieferungen in den Irak ist in vollem Gange. Der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag Volker Kauder im Gespräch über Waffenlieferungen, die PKK und die Maut.
Die Bundesregierung will über die Abgabe von Waffen an die kurdischen Peschmerga entscheiden. Anders als bei bewaffneten Auslandseinsätzen der Bundeswehr hat das Parlament kein Mitspracherecht. Die Opposition ist empört.