Labours Probleme
Die größte britische Oppositionspartei leidet unter dem Phänomen Ukip – aber mindestens ebenso unter ihrem Vorsitzenden. Ed Miliband wirkt nicht volksnah, sondern wie ein Schauspieler, und er lässt wichtige Themen aus.
Die größte britische Oppositionspartei leidet unter dem Phänomen Ukip – aber mindestens ebenso unter ihrem Vorsitzenden. Ed Miliband wirkt nicht volksnah, sondern wie ein Schauspieler, und er lässt wichtige Themen aus.
Saudi-Arabien lobt eine Amnestie für freiwillige Dschihad-Rückkehrer aus. Eine Bedingung dafür ist der Besuch eines Wiedereingliederungslagers.
Seit einigen Tagen versuchen die internationale Allianz und die Kurden, ihre Strategie in der Verteidigung der Stadt Kobane besser zu koordinieren. Jetzt zeigten sich erste Erfolge.
Ein „perfekter Krieg“: Der Feldzug gegen den Islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne. Die Zeiten sinkender Rüstungsbudgets sind vorbei.
Bayern schiebt einen jungen Salafisten in die Türkei ab. Er hatte angekündigt, notfalls seine Familie töten zu wollen. Doch wie gefährlich er wirklich ist, bleibt unklar.
Nach Angaben von Augenzeugen hat die Terrormiliz IS in Syrien Testflüge mit drei erbeuteten Kampfjets durchgeführt. Ehemalige Offiziere aus der Armee von Saddam Hussein sollen die Piloten angeleitet haben.
Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass die islamistische Gruppe Abu Sayyaf zwei deutsche Geiseln freigelassen hat. Wurde Lösegeld gezahlt?
Islamistische Propagandabotschaften statt Kinoprogramm: Unterstützer des Islamischen Staats haben mehreren deutschen Mittelständlern und ihren Kunden eine böse Überraschung bereitet. Auf Facebook brüsten sie sich mit ihren Erfolgen.
Ägyptische Kampfflieger mit libyschen Piloten sollen in Benghasi Dschihadisten-Stellungen bombardiert haben. Angeblich versuchten Zellen des „Islamischen Staats“ von dort aus, nach Ägypten einzudringen.
Kurden und Amerikaner melden Erfolge im Kampf gegen die Terrormilizen des „Islamischen Staats“ in Kobane. Mehrere hundert IS-Kämpfer seien bei Luftangriffen getötet worden, sagte ein Pentagon-Sprecher.
Die Terrororganisation Abu Sayyaf auf den Philippinen hat angekündigt, am Freitag eine ihrer beiden Geiseln aus Deutschland zu enthaupten. Ein Foto zeigt den Mann gefesselt in einer Grube kniend. Die Bundesregierung will mit den Terroristen offiziell nicht verhandeln.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei hat sich ohnehin eingetrübt. Neue Kämpfe mit Kurden im eigenen Land wären auch dafür Gift - ein ehemaliger Zentralbanker schlägt nun Alarm.
Gemischte Bilanz der Luftangriffe auf die Terrormiliz IS: Die Kurden in Syrien melden Erfolge, im Irak bringen die Dschihadisten aber weitere Gebiete unter ihre Kontrolle.
Auf den Philippinen hat die Terrorgruppe Abu Sayyaf ihr Drohung verschärft und ihre deutsche Geisel nach eigenen Angaben bereits in sein Grab gesetzt. Sie redeten nur mit dem richtigen Vertreter der philippinischen Regierung.
Über Jahre hielten amerikanische Militärs ihre Erkenntnisse geheim: Hunderte Chemiewaffensprengköpfe aus der Zeit des Krieges mit Iran lagern weiter in irakischen Depots. Über Reste von Saddam Husseins gefährlichen Giftgas-Arsenal könnte inzwischen die IS-Terrormiliz verfügen.
Es ist verständlich, dass Obama keine Kampftruppen gegen den „IS“ ins Feld schicken will. Aber auch er kann nicht ignorieren, dass der Einsatz von Bodentruppen unerlässlich ist – wer auch immer sie stellt.
Das Selbstmordattentat am Sonntag im irakischen Qara Tappah, bei dem 20 Menschen getötet wurden, war schon der achte Vorfall, der von Verfassungsschützern deutschen IS-Kämpfern zugerechnet wird.
Nach einem Treffen mit Militärchefs der internationalen Koalition spricht der amerikanische Präsident von „wichtigen Fortschritten“ im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat. Mit einer „schnellen Lösung“ rechnet er aber nicht.
Mitten in der ohnehin aufgeheizten Lage in den Kurdengebieten hat die türkische Luftwaffe Stellungen der PKK bombardiert. Droht nun eine Rückkehr zur alltäglichen Gewalt?
Förderalismus in Schweizer Art: Bei der Vorstellung seines neuen Buches „Scheitert Europa?“ präsentiert Joschka Fischer seine Idee von den Vereinigten Staaten von Europa nach eidgenössischem Modell.
Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen warnt in vertraulichen Berichten vor einer „wachsenden Bereitschaft“ bei Kurden, Yeziden und Schiiten, gegen Salafisten vorzugehen. Im Internet gebe es entsprechende Aufrufe.
Weil die Türkei sich weigert, im Kampf gegen die Terrormiliz IS einzugreifen, hat sich der Konflikt zwischen Ankara und den Kurden zuletzt zugespitzt. Nun hat die türkische Luftwaffe Medienberichten zufolge Stellungen der PKK bombardiert.
Wegen der Untätigkeit der Türkei im Kampf gegen die Terrormiliz IS im kurdischen Kobane spricht die PKK von einem Abbruch des Dialogs und droht damit, zum bewaffneten Kampf zurückzukehren. Doch ein Rückfall in alte Zeiten ist kaum vorstellbar.
Der „Islamische Staat“ entzweit jetzt sogar alte Verbündete in Deutschland. Auch im Streit zwischen SPD und Grünen offenbart sich die Hilflosigkeit des Westens.
Im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ dürften ihre Streitkräfte nun Militärstützpunkte in der Türkei nutzen, hatten die Vereinigten Staaten mitgeteilt. Eine entsprechende Einigung gebe es gar nicht, widerspricht die türkische Regierung.
Drei deutsche Fotojournalisten, die am Wochenende im Südosten der Türkei verhaftet worden waren, sind aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Der Staatsanwalt soll nun offenbar über ihre Ausweisung entscheiden.
Irakisch-kurdische Kämpfer dürfen weiterhin nicht über türkisches Territorium gehen, um die bedrängten Verteidiger Kobanes zu unterstützen. PKK-Führer Bayik droht, die Freischärler könnten ihre Waffen gegen die türkische Armee erheben.
Ihre zögerliche Haltung im Kampf gegen die Terrormiliz IS hat der türkischen Regierung zuletzt viel diplomatischen Ärger eingebracht. Nun macht Ankara Zugeständnisse: Die internationale Allianz darf künftig die Militärbasen im Land nutzen.
Der französischer Philosoph Bernard-Henri Lévy hat die Türkei für ihre Untätigkeit im Kampf um die syrische Stadt Kobane scharf kritisiert. „Wenn Kobane fällt, wird die türkische Regierung dafür direkt verantwortlich gemacht werden müssen“, schreibt Lévy in einem Gastbeitrag für mehrere Zeitungen.
In der Türkei sind drei deutsche Journalisten verhaftet worden. Was ihnen vorgeworfen wird, blieb zunächst unklar. Der Vorfall ereignete sich im südostanatolischen Diyarbakir, einem der Zentren der Kurdenproteste.
Auch im Irak gelingt es nicht, den Vormarsch des „Islamischen Staats“ zu stoppen. Die Terrormiliz erzielt Geländegewinne trotz Luftangriffen. Offenbar hat sich bei einem Selbstmordanschlag in der Provinz Diyala auch ein deutscher Dschihadist in die Luft gesprengt.
Barack Obama will nicht die selben Fehler wie sein Vorgänger George W. Bush machen. Um Amerika aus dem Konflikt in Syrien und im Irak zu halten, geht er merkwürdige Koalitionen ein. Im Weißen Haus rechnet niemand mit einer schnellen Lösung.
Während sich der Belagerungsring des IS um Kobane schließt, fordern deutsche Politiker ein Eingreifen des türkischen Militärs. Amerikas Verteidigungsminister bezeichnet den Kampf gegen die Dschihadisten als schwierig und kompliziert.
Die kurdischen Verteidiger von Kobane fürchten die vollständige Einnahme der Stadt durch den „Islamischen Staat“. Sie bitten dringend um mehr Unterstützung durch Amerika und seine Partner in der Allianz gegen die Dschihadisten.
Mehr als 20.000 Kurden protestieren in Düsseldorf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat und die Angriffe auf die nordsyrische Stadt Kobane. Nach Polizeiangaben verlaufen die Proteste bisher friedlich.