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Die Proteste, die Mitte September nach dem Tod von Mahsa Amini begonnen haben, flauen allmählich ab. Nun ringt Teheran damit, welche Konsequenzen es aus den vergangenen Wochen zieht.
An der Scharif-Universität in Teheran setzten sich Frauen und Männer zusammen. Die Uni-Leitung kündigte daraufhin die Schließung der Mensa an und will die Beteiligten nun melden.
Sie singen und rappen über Familien, die ihre Töchter verkaufen und die Sehnsucht danach, auf den Straßen zu tanzen. Shervin Hajipour und viele andere wurden dafür eingesperrt. Was bringt Protestmusik?
Deutschland ist das Hauptziel für Iraner, die ihr Land in Richtung Europa verlassen. Dass viele von ihnen hohe Bildungsabschlüsse haben, hat damit zu tun, welche Schicht sich zur Auswanderung genötigt sieht.
Um gefangene Demonstranten freizubekommen, haben Hacker ein Atomkraftwerk in Iran gehackt. Die iranische Gruppe hatte sich Zugang zum E-Mail-Verkehr verschafft.
Das Regime in Teheran macht zwei in London ansässige Sender für die Proteste verantwortlich. Nun soll BBC auf die Terrorliste gesetzt werden.
Teheran terrorisiert die Menschen nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb seiner Grenzen. Doch alles, wozu sich die europäischen Außenminister aufraffen können, sind ein paar halbherzige Sanktionen.
2003 erhielt die iranische Juristin Shirin Ebadi den Friedensnobelpreis. Jetzt spricht sie über die Proteste auf den Straßen in Iran, die Angst der Revolutionswächter und das, was sie von deutschen Politikern erwartet.
Auslöser der Unruhen im Iran war der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini. Die Sittenpolizei hatte sie am 13. September in Teheran festgenommen, weil ihr Kopftuch angeblich nicht korrekt saß.
An einen raschen Erfolg der Proteste in Iran glaubt Mohammadbagher Forough nicht mehr. Im F.A.Z.-Interview sagt der iranische Wissenschaftler, es fehle die Führungsfigur und die Agenda.
BBC Farsi und Iran International berichten seit Wochen auch kritisch über die Demonstrationen in Iran. Laut iranischer Justizbehörde würden sie Iraner anstiften, gewaltsam an den Protesten teilzunehmen.
Zehntausende Menschen aus ganz Europa fordern in Berlin das Ende der Unterdrückung durch das islamische Regierungssystem in Iran. Die Polizei bezeichnet die Proteste als „überwiegend störungsfrei“.
Amerikanische Medien berichten, unter den bei Donald Trump beschlagnahmten Regierungspapieren seien auch Unterlagen zum iranischen Atomprogramm. Experten seien besorgt, dadurch könnten Informanten gefährdet werden.
Russland richtet mit Kampfdrohnen mutmaßlich iranischer Bauart massive Schäden in der Ukraine an. Die USA wollen dazu nun eine UN-Untersuchung. Kiew wirft Russland vor, den Getreideexport zu behindern. Der Überblick.
In der iranischen Großstadt Sahedan haben wieder Hunderte Menschen gegen die Regierung in Teheran demonstriert. Nach dem Freitagsgebet marschierten die Menschen durch die Straße. Unterdessen berät Washington mit Starlink über eine Installation.
In Freiburg feiert das Schnitzler-Stück „Professor Bernhardi“ von Amir Reza Koohestani Premiere. Der Iraner sorgt sich um die Situation in seinem Heimatland. Ein Probenbesuch.
Wie die Sportkletterin Elnas Rekabi zum Symbol des Widerstands in Iran wurde – und es trotz propagandistischer Inszenierung bleibt.
Revolten von Kurden und Belutschen setzen das Regime in Teheran enorm unter Druck. Die iranische Führung steckt in einer Zwickmühle, denn ihr Handlungsspielraum ist begrenzt.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Teilnehmer der Frankfurter Buchmesse dazu aufgefordert, das Wissen über sein Land zu vermehren.
Teheran soll tausend Shahed-Drohnen geliefert haben, die Russland vor allem gegen Infrastruktur in der Ukraine einsetzt. Die EU reagiert darauf mit Sanktionen gegen den Hersteller und drei hohe Militärs.
Soll die FIFA den iranischen Verband suspendieren? Das verlangt eine Gruppe iranischer Sportler – mit prominenter Unterstützung.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum Gipfel in Brüssel. Russland erwartet ukrainischen Angriff auf Cherson. Die Ministerpräsidenten beraten über schnelle Entlastungen in der Energiekrise. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Bundesvorsitzende der Grünen, der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour, spricht auf der Buchmesse mit Deniz Yücel über die Lage in Iran. Er fordert mehr Sanktionen.
Was auch immer die Kletterin im Kreis der Sittenwächer erzählt, Elnas Rekabi ist zum Symbol für den Widerstand in Iran geworden. Doch es besteht Grund zur Sorge.
Ein Atomabkommen mit Iran soll verhindern, dass sich das Land nuklear bewaffnet. Über viele Punkte bestand bereits Einigkeit. Aber woher stammen Spuren von angereichertem Uran an Orten, wo sie nicht sein dürften?
Die Sportlerin nahm in Südkorea verbotenerweise ohne Kopftuch an einem Wettkampf teil. Unterstützer der Massenproteste in Iran sehen darin eine Geste der Solidarität.
Für seine Angriffe auf ukrainische Städte setzt Moskau zunehmend auf iranische Waffen. Das Regime in Teheran verfügt über günstige und effektive Flugkörper. Was macht die Drohnen für die Ukraine so gefährlich?
Das Bundeskabinett berät über Änderungen des Atomgesetzes, Iran liefert ballistische Raketen an Russland und in London wird noch in dieser Woche mit dem Rücktritt von Liz Truss gerechnet. Der F.A.Z. Newsletter.
Einer der obersten Regierungsvertreter Irans hat die aktuelle Protestwelle persönlich zu spüren bekommen. Staatsmedien werfen den Kundgebungsteilnehmern vor, „unangemessene und unmoralische Parolen“ skandiert zu haben.
Kim de l’Horizon nutzt die Bühne des Deutschen Buchpreises für eine identitätspolitische Provokation. Die beschworene Parallele zwischen seiner Erfahrung und der iranischer Frauen darf allerdings angezweifelt werden.
Angeblich soll die iranische Kletterin auf dem Weg in ihre Heimat sein. Doch nach ihrem Kopftuch-Protest steigt die Sorge um ihr Wohlbefinden. Nicht zuletzt wegen eines Instagram-Posts.
In Kiew wird am Montagabend zum vierten Mal an dem Tag Luftalarm ausgelöst. Beim Absturz eines russischen Kampfjets in der russischen Stadt Jejsk kommen mehrere Menschen ums Leben. Der Überblick.
Die Mitgliedstaaten gehen gegen jene vor, die sie für den Tod von Mahsa Amini verantwortlich machen. Und sie drohen schon mit weiteren Strafmaßnahmen.
Die europäischen Sanktionen gegen die iranische Sittenpolizei sind weitgehend symbolischer Natur. Ob sich das Atomdossier getrennt davon halten lässt, hängt auch vom Ausgang der Proteste im Land ab.