Das Dilemma der EU
Die europäischen Sanktionen gegen die iranische Sittenpolizei sind weitgehend symbolischer Natur. Ob sich das Atomdossier getrennt davon halten lässt, hängt auch vom Ausgang der Proteste im Land ab.
Die europäischen Sanktionen gegen die iranische Sittenpolizei sind weitgehend symbolischer Natur. Ob sich das Atomdossier getrennt davon halten lässt, hängt auch vom Ausgang der Proteste im Land ab.
Noch sucht die EU konkrete Beweise für eine Beteiligung des Irans an Russlands Krieg gegen die Ukraine. Dennoch werden Drohungen für Sanktionen schon vor der EU-Außenminister Sitzung laut.
Die Proteste gegen das Regime der Islamischen Republik reißen nicht ab. Nun haben sich die EU-Staaten nach Angaben der deutschen Außenministerin auf Sanktionen geeinigt.
Die 33 Jahre alte Kletterin Elnas Rekabi tritt beim Finale der Asienmeisterschaft ohne Kopftuch an. Iranische Medien reagieren empört. In den sozialen Medien ist die Rede von einem „unglaublichen Moment“.
Wegen des harten Vorgehens der Behörden gegen die Proteste in Iran müssten die Gespräche sofort eingestellt werden, verlangt die Parteivorsitzende: „Bis hierher und nicht weiter.“ Aus der Partei kommt Widerspruch.
Der Kreml hält Russlands Potential für ausreichend, um die Ukraine zu besiegen, obwohl die NATO seiner Einschätzung nach schon am Konflikt teilnimmt. Und Musk will die Ukraine weiter unterstützen.
Ein Brand im Teheraner Evin-Gefängnis kostet mindestens vier Gefangenen das Leben. Die Anstalt ist für die Misshandlung ihrer Insassen bekannt.
Mindestens vier Häftlinge sind laut dem Regime in Teheran bei einem Feuer ums Leben gekommen. In dem berüchtigten Gefängnis sind auch viele Demonstranten inhaftiert. Zeugen berichteten von Schüssen und Zusammenstößen.
Das iranische Regime gerät nach einem Übergriff in Erklärungsnot und erfindet eine Fälschung. Doch das fliegt auf. Die Proteste gehen trotz Gewalt der Sicherheitskräfte weiter – aus einem Gefängnis werden Feuer und Schüsse gemeldet.
Der US-Präsident zeigte sich beeindruckt von dem Ausmaß der durch den Tod einer jungen Frau ausgelösten Proteste in Iran. „Es hat etwas ausgelöst, was denke ich lange, lange Zeit nicht beruhigt werden wird“, sagte er in Kalifornien.
Die Führung der Islamischen Republik hat nach wie vor keine andere Antwort auf die Proteste als Gewalt. Doch nun äußert sich eine erste Stimme aus den inneren Zirkeln kritisch über die Regierung.
Wir reden mit der F.A.S.-Politikredakteurin Livia Gerster, die in persönlichem Kontakt mit vielen iranischen Frauen steht. Der Irankenner und Wissenschaftler Ali Fathollah-Nejad spricht über mögliche Szenarien und die Frage, ob die Ereignisse schon als Revolution zu bezeichnen sind.
In Köln hat am Freitag der Muezzin zum Gebet in der Zentralmoschee in Ehrenfeld gerufen. Nicht alle finden das gut.
Nach Warnungen aus Indien könnte Camilla bei der Krönung von Charles III. auf das Tragen des berühmten Diamanten Koh-i-Noor verzichten. Mancher Beobachter sieht Wokeness-Agitation am Werk.
Die Islamische Republik bietet der Bevölkerung keine Vision für die Zukunft, sondern nur düstere Aussichten. Das Land könnte sogar zu einer noch größeren geopolitischen Gefahr werden als heute.
Die Proteste in Iran reißen nicht ab. Das Regime schlägt immer härter zu. Mit jedem Tag wächst auch unter den Demonstranten die Bereitschaft zur Gewalt.
Wie am Mittwoch aus Diplomatenkreisen verlautete, sollen die EU-Außenminister die Sanktionen am Montag bei einem Treffen in Luxemburg offiziell beschließen.
Die Gefahr willkürlicher Festnahmen von Ausländern steigt. Die Zusammenstöße werden blutiger, bislang wurden mindestens 185 Menschen getötet.
Was sie Respekt nennen, ist in Wirklichkeit Unterwerfung: Mit der Bereitschaft, während ihrer Besuche im Iran Kopftuch zu tragen, haben europäische Politikerinnen dem dortigen Regime genutzt und den Frauen geschadet.
Um Kommunikation zwischen Demonstranten zu unterbinden, hatte Iran zunächst WhatsApp und Instagram gesperrt. Nun will das Regime auch noch den Mutterkonzern Meta wegen „Hetzerei“ verklagen.
Die Fälle Belarus und Iran beweisen mal wieder: Die Bekenntnisse der großen Fußballorganisationen zu Menschenrechten werden in der Praxis als PR-Übung entlarvt.
Nach dem harten Durchgreifen der Sicherheitskräfte hat der als Hardliner bekannte Chef der iranischen Justiz den Kritikern der Islamischen Republik einen Dialog angeboten. Sucht die Teheraner Führung nach einem neuen Kurs?
Im Iran protestieren etliche Menschen gegen die Regierung. Französische Schauspielerinnen setzten vergangene Woche mit einem Video ein Solidaritätszeichen – nun greifen auch Kolleginnen aus dem deutschsprachigen Raum zur Schere.
In Iran werden Demonstrantinnen getötet. Trotzdem hofft der Westen auf eine Vereinbarung mit Teheran. Ist das richtig? Die Frage ist berechtigt – aber nicht wegen der Gewalt.
Die iranische Führung ist alarmiert: Hacker senden subversive Botschaften über das Staatsfernsehen. Und konservative Händler schließen sich protestierenden Studentinnen an.
Die Außenministerin will Einreise- und Vermögenssperren der EU wegen Teherans Gewalt gegen Protestierende. Das Regime stehe auf der falschen Seite der Geschichte.
Aufgrund der dramatischen Menschenrechtslage rund um die Proteste in Iran setzt Nordrhein-Westfalen Abschiebungen in das Land bis auf Weiteres aus – und hofft auf eine bundesweite Lösung.
Zahra Mojtahedzadeh ist gelungen, was kein Mann konnte: einen Bundesligastürmer nach Teheran zu vermitteln. Über ihr Geschäft und die Rolle des Fußballs beim Protest gegen das Regime.
Überall in Iran gehen Menschen auf die Straße. Der schlimmste Albtraum der Mullahs: zornige Schulmädchen.
Die Proteste in Iran gehen weiter. Die Teheraner Führung macht dafür ausländische Geheimdienste verantwortlich.
Die Staats- und Regierungschefs der EU treffen sich zum informellen Gipfel in Prag, Putin empfängt zum Geburtstag in Sankt Petersburg und der Friedensnobelpreis wird vergeben. Der Newsletter für Deutschland.
Während die Menschen in Iran gegen das Regime aufbegehren, dreht Erdoğan weiter an der religiösen Schraube. Und sucht die Nähe zu den arabischen Ländern.
In Iran bahnt sich eine Revolution an. Deutschland und die EU müssen den mutigen Demonstranten jetzt helfen – und den Wert eines neuen Atomabkommens hinterfragen. Ein Gastbeitrag.
50 prominente Französinnen unterstützen mit einem Video die Männer und Frauen, die derzeit in Iran auf die Straße gehen. Dafür greifen sie zur Schere.