Irans Einzelkinder geben nicht auf
Die Mullahs wussten Bescheid: Die iranischen Revolutionsgarden waren auf die Jugendproteste in ihrem Land vorbereitet. Das Regime verhaftet Schüler und Studenten und steckt sie in Umerziehungsanstalten.
Die Mullahs wussten Bescheid: Die iranischen Revolutionsgarden waren auf die Jugendproteste in ihrem Land vorbereitet. Das Regime verhaftet Schüler und Studenten und steckt sie in Umerziehungsanstalten.
Als Reaktion auf eine Resolution des IAEA-Gouverneursrats erhöht Teheran die Urananreicherung auf nahezu kernwaffenfähige Höhe. An zwei Standorten sollen neue Zentrifugen in Betrieb genommen worden sein.
Beim WM-Spiel zwischen den USA und Wales macht ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann aus ihrer Haltung zur „One Love“-Binde keinen Hehl – und wagt einen Protest. Auch die betroffenen Teams äußern sich klar.
Ein Bild eines iranischen Frauenbasketballteams geistert durch die sozialen Medien, Spielerinnen und Trainerinnen tragen darauf keinen Hijab. Die Resonanz ist gewaltig.
Mehr als eine Geschichte von Gewinnern und Verlierern: England startet mit 6:2-Sieg gegen überforderte Gegner ins Turnier, doch die setzen das Zeichen des Tages schon während der Hymne.
Die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar ist aus der AfD ausgetreten. Ihre Parteifreunde fordern die Rückgabe des Mandats.
Die Frauenbewegung Open Stadiums hat versucht, der FIFA zu erklären, was iranischen Fußballfans in Qatar drohen könnte. Sie bekamen keine Antwort. Wieder einmal. Ein Gastbeitrag.
Das Zentrum wird laut Verfassungsschutz von Iran gesteuert, als extremistisch eingestuft. Vor dem Hintergrund der brutalen Niederschlagung der Proteste in Iran wurden jüngst Rufe nach einem Verbot der Organisation laut.
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Präsident Raisi ruft die religiösen Würdenträger zum Widerspruch gegen die Protestbewegung auf. Dieser schließen sich auch einzelne Mullahs und Freitagsprediger an.
Unabhängig davon, ob die aktuelle Protestwelle zu einer neuen Revolution führt: Die Islamische Republik Iran ist hohl und brüchig geworden. Sie steht so stark unter Druck wie noch nie.
Es wäre sicherlich vernünftig, die Weltmeisterschaft in Qatar zu boykottieren. Doch dann ist da noch der eigene Sohn, der sich schrecklich auf das Turnier freut. Ein Gastbeitrag.
In Iran nimmt die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten zu. Die Demonstrationen gehen trotz Todesstrafen weiter. Symbole der Revolution werden zu Zielscheiben.
In Iran fanden zum dritten Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Proteste von 2019 die größten Kundgebungen seit Wochen statt. Drahtzieher seien ausländische „Satane“ – unter anderem Deutschland.
Das Schiff soll in Verbindung mit einem israelischen Milliardär stehen und unter liberianischer Flagge fahren. Israel macht Iran dafür verantwortlich. Seit Anfang 2021 gab es mehrere Attacken auf Handels- und Kriegsschiffe in der Region.
Das Regime der Islamischen Republik zieht die Schrauben weiter an. Doch es sendet auch widersprüchliche Signale. So darf der frühere Präsident Mohammad Khatami wieder öffentlich auftreten.
Nachdem die EU und die USA neue Sanktionen gegen Iran verhängt haben, liegen die Verhandlungen über das Atomprogramm auf Eis. Auch die IAEA rügt die Blockadehaltung Teherans.
Außenministerin Baerbock und Justizminister Buschmann haben in Berlin den Weltkongress gegen die Todesstrafe eröffnet. Baerbock nutzt die Gelegenheit für deutliche Worte in Richtung Iran.
Die amerikanische Regierung will künftig gegenüber Teheran vor allem auf Sanktionen und Druck setzen. Grund dafür sind das Vorgehen des Regimes gegen Demonstranten und Drohnenverkäufe an Russland.
Die EU-Staaten verschärfen ihre Sanktionen gegen Iran. Nicht verständigen konnten sie sich darauf, die Revolutionsgarde als Terrororganisation einzustufen.
Auf die Niederschlagung der Proteste in Iran reagieren die EU-Staaten mit neuen Sanktionen. Sie sollen den „inneren Machtzirkel der Revolutionsgarden“ treffen.
Die EU verhängt neue Sanktionen gegen dutzende Regierungsvertreter und Organisationen in Iran, darunter Innenminister Ahmad Vahidi. Das haben die EU-Außenminister in Brüssel beschlossen.
Während das iranische Regime immer härter gegen Demonstranten vorgeht, reagiert die EU mit neuen Sanktionen. Sie sollen die Revolutionsgarden treffen. Auf deren Einstufung als Terrororganisation konnte man sich aber nicht einigen.
Vor zwei Jahren wurde Nahid Taghavi in Iran verurteilt, weil sie sich für Menschenrechte und Meinungsvielfalt einsetzte. Nach einem Hafturlaub aus gesundheitlichen Gründen muss sie nun zurück ins berüchtigte Evin-Gefängnis.
Das Regime in Teheran ist entschlossen, die Proteste niederzuschlagen. Tausende Demonstranten könnten hingerichtet werden. Doch sie haben immer noch die Poesie.
Der nun Verurteilte soll während der Proteste gegen das Mullah-Regimne unter anderem Regierungsgebäude angezündet haben – und ein „Feind Gottes“ sein.
Die Äußerungen seien „provokativ, einmischend und undiplomatisch“, heißt es. Die Staatsanwaltschaft in Teheran fordert derweil mehr Todesurteile – und iranische Sportler schweigen aus Protest bei der Nationalhymne.
Seit Jahrzehnten Hinrichtungen, Folter, Unterdrückung: Anstatt die iranische Realität beim Namen zu nennen, beruhigte der Westen sich mit Geschichten von mutigen Frauen.
18 Jahre lebte ein Iraner auf dem Paris Flughafen. Er inspirierte Steven Spielberg zum Hollywoodfilm „Terminal“. Nun starb Merhan Karimi Nasseri im Terminal 2F des Flughafens.
Nach dem Sieg in Cherson stellt Präsident Selenskyj die Befreiung weiterer Gebiete in Aussicht. Die russischen Besatzer bringen derweil Menschen aus der Staudamm-Stadt Nowa Kachowka weg. Der Überblick.
Beide Länder sind von westlichen Sanktionen betroffen, nun wollen Russland und Iran ihre Wirtschaftsbeziehungen ausbauen. Das teilte Moskau nach einem Telefonat der beiden Präsidenten mit.
Olaf Scholz verteidigt die neuen Sanktionen gegen Iran und kritisiert die dortige Führung scharf. „Wer so handelt, muss mit unserem Widerstand rechnen“, sagt der Bundeskanzler.
Eine iranische Sportlerin zeigt bei der Siegerehrung ihr Haar, macht ein Siegeszeichen und lässt sich filmen. Die Zuschauer jubeln, der Volksaufstand lebt.
Kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft will das iranische Parlament den Sportminister einbestellen. Hintergrund ist offenbar die Angst, durch symbolträchtige Protestaktionen bloßgestellt zu werden.
Die Demonstranten in Iran werden immer häufiger zu Opfern des Sicherheitsapparats und der Justiz. Die Proteste verlagern sich von der Straße weg. Der Hauptstadt droht Wasserknappheit.
Die Mullahs gehen weiterhin mit äußerster Brutalität gegen Demonstranten vor – deshalb wird die EU, laut Außenministerin Baerbock, Sanktionen gegen das iranische Regime ausweiten. Kommende Woche soll das Paket verabschiedet werden.