8000 Meilen bis nach Teheran
Los Angeles ist das Zentrum der iranischen Diaspora. Hier gibt es persische Pizza, Safranreis – und seit zwei Monaten nur noch ein Thema: die Proteste in der Heimat.
Los Angeles ist das Zentrum der iranischen Diaspora. Hier gibt es persische Pizza, Safranreis – und seit zwei Monaten nur noch ein Thema: die Proteste in der Heimat.
Hinter den Anschlägen auf NRW-Synagogen sollen die iranischen Revolutionsgarden stehen. In ihren Diensten: Ramin Y., ein brutaler Rocker aus Mönchengladbach.
Die Sicherheitsbehörden verdächtigen Ramin Y., einen einschlägig bekannten Kriminellen, die Anschläge auf Synagogen in Nordrhein-Westfalen verübt zu haben. Der Auftrag soll von den iranischen Revolutionsgarden gekommen sein.
Eine Hackergruppe offenbart die Beunruhigung in der iranischen Führung. Sie glaubt, dass nicht einmal ein Nachgeben in der Kopftuchfrage die Demonstranten beruhigt.
Weil er mit anderen das Ausscheiden der iranischen Mannschaft bejubelt, wird Mehran Samak in Iran getötet. WM-Teilnehmer Saeid Ezatolahi nimmt Abschied von seinem „alten Freund“ und früheren Mitspieler.
Das Aus der iranischen Nationalelf wird in der Heimat bejubelt. In Doha greift das Regime durch. Abermals zeigt sich, wie die Sportler zum Spielball der politischen Auseinandersetzung geworden sind.
Nur ein Tor fehlte zum Achtelfinale: Die iranische Nationalmannschaft hat bei der WM bemerkenswert gespielt, obwohl die Bedingungen unzumutbar erschienen. Die FIFA tat nichts dagegen.
Irans Regime verfügt über einen riesigen Propagandaapparat, doch gegen den Freiheitswillen richtet er nichts aus. Also greifen die Mullahs zu nackter Gewalt. Und bedrohen Journalisten auch im Ausland.
Aufatmen in den USA: Nach dem Einzug in das WM-Achtelfinale sendet Joe Biden Glückwünsche an das Team und Christian Pulisic meldet sich nach seinem Zusammenprall wieder einsatzbereit.
In Teheran wird nach Irans Niederlage gegen die USA und dem damit verbundenen WM-Ausscheiden spontan protestiert und mit Schadenfreude reagiert.
Im mit Spannung erwarteten Fußball-Duell beider Länder geht das Team der USA als Sieger hervor und zieht so in das Achtelfinale der WM ein. Der Torschütze aber muss ausgewechselt werden.
Seit der Knesset-Wahl fragen sich viele Diaspora-Juden, ob Israel sich verändert. Wenn dort die Rechtsextremen regieren, ist das auch für sie ein Unglück. Ein Gastbeitrag.
Der ehemalige iranischer Fußball-Nationalspieler Woria Ghafuri ist gegen Zahlung einer Kautionssumme aus dem Teheraner Evin-Gefängnis entlassen worden.
Am Berliner Ensemble wird ein Solidaritätsabend veranstaltet
Viele regimekritische Iraner glauben nicht, dass ihnen die Fußballnationalmannschaft bei der WM in Qatar helfen kann. Sie bezichtigen das Gastgeberland der Kollaboration mit dem Regime in Teheran.
Winfried Schäfer hat als Fußballtrainer in Iran gearbeitet. Er spricht über den inhaftierten Profi Vouria Ghafuri, den Einfluss des Regimes, eine Alternative zur FIFA und das Duell mit den USA.
Im Berliner Ensemble lenken deutsch-iranische Schauspielerinnen, Journalistinnen den Blick auf die Menschen, die in Iran seit Monaten protestieren. Es geht um Solidarität.
Die Verkehrsminister von Bund und Ländern sollen Geld für das 49-Euro-Ticket zusichern. Die Inflationsdaten für November werden bekanntgegeben. Und die WM geht in die heiße Phase. Alles Wichtige im Newsletter für Deutschland.
Das iranische Regime bedroht Mitarbeiter der Deutschen Welle massiv. Der Deutsche Journalisten-Verband fordert Außenministerin Annalena Baerbock auf, den iranischen Botschafter einzubestellen.
Mit einem Interview in der BBC über die angeblich unsaubere Spielweise der Iraner zieht Jürgen Klinsmann den Ärger des iranischen Trainers auf sich. Nun rechtfertigt der Weltmeister von 1990 seine Aussagen.
Jürgen Klinsmann hat mit Aussagen zur iranischen Spielweise viel Kritik auf sich gezogen. Nun fordern der iranische Nationaltrainer und der Verband eine Entschuldigung.
In einem Youtube-Video kritisierte Farideh Moradchani, die Nichte von Ayatollah Ali Chamenei, die iranische Führung. Nun muss sie für ihre Aussagen ins Gefängnis – dort sitzt sie nicht zum ersten Mal.
Im britischen TV behauptet Klinsmann, eine unsaubere Spielweise sei Teil der iranischen Fußballkultur. Der Ärger über die Äußerungen ist groß. Irans Trainer Carlos Queiroz und der iranische Verband fordern nun Konsequenzen.
Der Torgala folgt die Nullnummer: Der zweite WM-Auftritt der Three Lions gerät auf der Insel zum Stimmungskiller. Chefkritiker Lineker bringt sich schon wieder in Position.
Wer hat die bessere Mannschaft? Eine Frage, die sich in beiden Halbzeiten zwischen England und USA nicht klären lässt. Die Nordamerikaner demonstrieren, wie man den englischen Sturm kontrollieren kann.
Während sich die Anhänger der Islamischen Republik über den WM-Sieg freuen, gehen die Massaker in Zahedan nach dem Freitagsgebet weiter.
Die Spieler der iranischen Fußball-Nationalmannschaft vollführen bei der WM in Qatar einen Spagat. Das Regime will sie instrumentalisieren, doch sie sehen sich als Stimme der Proteste.
Der Angriff in Essen könnte mit einer weiteren Tat in Bochum zusammenhängen. Die Sicherheitsbehörden halten eine staatliche Einflussnahme durch Iran für möglich.
Vor dem Spiel gegen Wales bewegen die iranischen Spieler zur Hymne die Lippen. Der Druck ist ihnen anzusehen. Doch dann spielen sie so gut wie lange nicht – nur das Glück fehlt. Bis zur Nachspielzeit.
Um die Gewalt gegen Demonstranten in Iran zu ächten, sucht Berlin die Unterstützung des UN-Menschenrechtsrates
Die Behörden werfen Voria Ghafouri vor, „den Ruf der Nationalmannschaft beschmutzt“ sowie „antistaatliche Propaganda“ betrieben zu haben. Ghafouri ist nicht der erste Fußball-Profi der in letzter Zeit festgenommen wurde.
Verantwortliche für die Gewalt gegen Demonstranten in Iran sollen eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb will der UN-Menschenrechtsrat nun Beweise sammeln.
Die EU-Energieminister verhandeln über einen Gaspreisdeckel, die DFB-Auswahl hat sich selbst überschätzt, Orbán erschwert den Neuanfang der Visegrád-Gruppe und Baerbock setzt sich für eine Iran-Resolution ein. Der F.A.Z. Newsletter.
Die iranische Führung ernennt einen General zum Gouverneur Teherans – und geht mit noch größerer Härte gegen Demonstranten vor. Das Ansehen der Regierung sinkt laut Umfragen immer weiter.
Die Mullahs wussten Bescheid: Die iranischen Revolutionsgarden waren auf die Jugendproteste in ihrem Land vorbereitet. Das Regime verhaftet Schüler und Studenten und steckt sie in Umerziehungsanstalten.