Holocaust-Überlebende in Paris ermordet
Mireille Knoll war 1942 den deutschen Besatzern in Paris knapp entkommen. Jetzt wurde sie tot in ihrer verbrannten Wohnung gefunden. Ihre Leiche wies Messerstiche auf.
Mireille Knoll war 1942 den deutschen Besatzern in Paris knapp entkommen. Jetzt wurde sie tot in ihrer verbrannten Wohnung gefunden. Ihre Leiche wies Messerstiche auf.
Arthur Jones nennt den Holocaust die „größte Lüge der Geschichte“ und wird von den Republikanern als Nazi bezeichnet. Trotzdem ist er in einem Wahlbezirk in Illinois nun der republikanische Kandidat für die Kongresswahlen.
Das polnische „Holocaust-Gesetz“ stellt die Freiheit der Forschung in Frage. Mehrere Wissenschaftler haben schon dagegen opponiert. Jetzt versucht das „Institut für nationales Gedenken“, sie zu beschwichtigen.
Bei den österreichischen Bundespräsidentschaftswahlen setzte sie mit einem Youtube-Video ein Zeichen gegen die FPÖ. Jetzt zeigt ein Buch, wovon sie spricht, wenn sie sich an die dreißiger Jahre erinnert fühlt: die Lebensgeschichte Gertrude Pressburgers.
Heidi Benneckenstein besuchte als Jugendliche konspirative Neonazi-Lager und hielt den Holocaust für eine Erfindung. In der Jüdischen Gemeinde hat sie nun über ihre Vergangenheit als „Nazi-Mädchen“ gesprochen.
Die Klage sieht sie als Angriff auf die Meinungsfreiheit: Eine Zeitung in Argentinien ist erstes Ziel eines scharf kritisierten polnischen Gesetzes. Sie hatte in einem Bericht Widerstandskämpfer mit Massakern in Verbindung gebracht.
Polens Nationalkonservative wollen die Geschichte in den Dienst der Staatsräson stellen und das schlechte Gewissen der Bündnispartner aktivieren. Aber die Rechnung geht nur teilweise auf.
Im Antirassismustraining lernt man, was es bedeutet, weiß zu sein – und wie rassistisch Kinderbücher sind. Das ist teils lehrreich, teils sehr seltsam.
Die Aussage des polnischen Ministerpräsidenten Morawiecki, es habe im Holocaust auch „jüdische Täter“ gegeben, vertieft nicht nur die diplomatische Krise mit Israel, sondern verärgert auch den Jüdischen Weltkongress.
Die Kritik am umstrittenen Holocaust-Gesetz ist noch nicht verhallt, da legt die Regierung in Warschau schon nach – und greift abermals zu fragwürdigen Mitteln.
Eine Umfrage zum Geschichtsbewusstsein zeigt: Die Deutschen haben einen überraschend differenzierten Zugang zur Erinnerungskultur.
Ungeachtet der Kritik aus Israel und Amerika hat Andrzej Duda die umstrittene Regelung unterschrieben. Es stellt die Andeutung einer Komplizenschaft Polens beim Holocaust der Nazis während des Zweiten Weltkriegs unter Strafe.
In Polen hat der Präsident Andrzej Duda das umstrittene Holocaust-Gesetz unterschrieben. Der Begriff „polnisches Konzentrationslager“ soll nun unter Strafe stehen.
Aus dem Streit um die Beteiligung Polens am Holocaust wird eine handfeste diplomatische Krise: Ein israelischer Minister wollte nach Warschau reisen – doch die Regierung dort sagt seine Reise ab. Nun wird er sehr deutlich.
Nach der umstrittenen Verabschiedung eines polnischen Gesetzes zum Holocaust hatte der deutsche Außenminister keinen Zweifel an der Schuld der Deutschen gelassen. Der Begriff „polnische Konzentrationslager“ werde nie hingenommen.
In den vergangenen Tagen flammte zwischen Israel und Polen ein Groll auf, der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs besteht. Es fragt sich: Wie hält es Polens Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“ mit dem Antisemitismus?
Polen hat ein Gesetz bestätigt, das jedem Haft androht, der von „polnischen Todeslagern“ spricht. Israel wirft Warschau vor, Antisemitismus leugnen zu wollen.
Laut dem Gesetz soll es strafbar sein, eine Komplizenschaft Polens beim Holocaust der Nazis während des Zweiten Weltkriegs anzudeuten. Das Gesetz muss noch von Präsident Andrzej Duda unterzeichnet werden.
Wer Nazi-Lager wie Auschwitz als „polnisch“ bezeichnet, oder Polen als Holocaust-Komplizen, dem droht demnächst Strafverfolgung. Sowohl Israel als auch Amerika warnen vor dem neuen Gesetz.
Ehrengäste im Bundestag waren zwei Schwestern, die den Holocaust überlebt haben. Die 1925 in Breslau geborene Cellistin Anita ist eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.
73 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz hat Bundestagspräsident Schäuble an die Zerbrechlichkeit der Freiheit erinnert. Und die Holocaust-Überlebende Lasker-Wallfisch warnte bei der Gedenkstunde vor neu aufkeimender Judenfeindlichkeit.
In geschlossenen Facebook-Gruppen hetzen Rechte gegen Flüchtlinge und Juden, leugnen den Holocaust, warnen vor einer „muslimischen Invasion“, rufen zum Mord an Politikern auf. Auch die Namen von AfD-Politikern tauchen in den Foren auf.
Seit dem 1. Januar gilt in Deutschland das Netzwerkdurchsetzungsgesetz. Soziale Netzwerke sollen damit Hassbotschaften konsequenter bekämpfen, sonst drohen hohe Bußgelder. Doch wie sieht die Realität aus?
Anne Will thematisiert den Antisemitismus. Es wird ein Einblick in die Widersprüche unserer politischen Kultur.
Polen will den historisch falschen Begriff „polnische Todeslager“ künftig mit Strafen von bis zu drei Jahren Haft belegen. Israel befürchtet, ein entsprechendes Gesetz könnte missbraucht werden.
Vor 73 Jahren wurden die letzten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Doch die ganze Welt verhält sich so, als hätte sie nicht viel gelernt aus der Katastrophe der Shoah. Ein Gastbeitrag.
Laut Heinz-Christian Strache hat die FPÖ mit rassistischen Burschenschaften nichts zu tun. Nun fordert der FPÖ-Vorsitzende, Themen wie Antisemitismus in der eigenen Partei aufzuarbeiten.
Warum wollen junge Deutsche Auschwitz sehen? Was wissen sie darüber? Wäre es nicht einfacher, wenn keiner eine Ahnung hätte, wie Deutsche fabrikmäßig Menschen töteten? Drei Tage in Oświęcim mit Schülern aus einer Kleinstadt.
Es ging sehr deutsch zu und sehr national. Ein Blick zurück auf die Lutherdekade und das Jubiläumsjahr 2017.
Die antijüdischen Vorfälle in Berlin und anderen europäischen Städten haben nichts mit Donald Trumps Entscheidung zu tun, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die wirklichen Ursachen für den europäischen Antisemitismus liegen viel tiefer. Ein Gastbeitrag.
Der Holocaust kann sich jederzeit wiederholen, sagt Harald Welzer. Im Gespräch warnt der Soziologe vor Gedenkformeln, Vergleichsverboten – und leerem Pathos.
Der AfD-Politiker Björn Höcke hat das Künstlerkollektiv, das vor seinem Haus das Holocaust-Mahnmal nachbaute, als „terroristische Vereinigung“ bezeichnet.
Die Kopie des Holocaust-Mahnmals neben dem Privathaus von Björn Höcke schlägt in Thüringen auch politisch hohe Wellen. Selbst vom Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde kommt Kritik.
Aktionskünstler haben in Björn Höckes unmittelbarer Nachbarschaft ein Stelenfeld aufgestellt. Die AfD fordert eine gesellschaftliche Reaktion, Anhänger blockieren den Zugang zum von den Künstlern angemieteten Grundstück.
Aus Selbstschutz war das Thema Holocaust in den Familien tabu. Begegnungen in der jüdischen Gemeinde in Zagreb. Zeitzeugen und Rabbiner Prelević im Gespräch.
Zeitzeugin Eva Szepesi liest vor bayrischen Schülern aus ihrem Buch „Ein Mädchen allein auf der Flucht“. Das Schreiben hilft ihr beim Trauern.