Amsterdam darf Holocaust-Monument bauen
Aus 102.000 Steinen soll ein von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfenes Monument für Opfer des Holocausts in Amsterdam gebaut werden. Anwohner hatten das zunächst verhindert.
Aus 102.000 Steinen soll ein von Star-Architekt Daniel Libeskind entworfenes Monument für Opfer des Holocausts in Amsterdam gebaut werden. Anwohner hatten das zunächst verhindert.
Seichte Kassenschlager und ernste Holocaust-Filme: Artur Brauner produzierte sowohl „Old Shatterhand“ als auch „Hitlerjunge Salomon“. Jetzt ist der Berliner gestorben.
Die Gebeine von mehr als 1.200 Holocaust-Opfern wurden am Mittwoch im weißrussischen Brest nach jüdischer Tradition beerdigt. Im Februar hatten Bauarbeiter die Toten in einem Massengrab aus der Nazi-Zeit entdeckt.
Sind die Fälle nur sichtbarer geworden, oder nehmen sie tatsächlich zu? Deborah Lipstadt untersucht den gegenwärtigen Antisemitismus.
Trude Simonsohn hat den Holocaust überlebt. Sie tut alles dafür, dass Deutschland nie mehr in die Barbarei abgleitet. Nun feierte die Frankfurter Ehrenbürgerin ihren 98. Geburtstag. Und blickt voraus.
Estland galt lange als europafreundlich, liberal und technologieaffin. Mit dem Erstarken der rechtspopulistischen Partei, die mit Holocaust-Leugnern sympathisiert, beginnt das schöne Bild zu bröckeln.
Die Demokratische Partei in Amerika zerbröselt – sie droht, ein Magnet für extreme Positionen zu werden. Sie fragen sich, was dann aus der Partei wird? Ein Blick auf die britische Labour-Partei mit Anführer Jeremy Corbyn weist den Weg. Ein Gastbeitrag.
Wondering about the future of the Democratic Party? Just look at Britain’s Labour.
Ausgerechnet zum Holocaust-Gedenktag hisst eine hessische Polizeiwache die Fahnen von Bund und Land kopfüber. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
„Bestätigung“ zeigt am Staatstheater Darmstadt unser aller Denk- und Debattenfehler. Nur ist es zu leicht, sich zu den Guten zu zählen. Vor allem, wenn man alles seinem eigenen Weltbild anpasst.
Eine Politikerin der AfD hat für einen rechtsextremen Verein geworben. Der trifft sich in einem Rittergut in Thüringen. Ein Besuch bei Menschen, die glauben, dass Hitler den Frieden wollte.
Irans Außenminister hat die Europäer aufgefordert, trotz des Gegenwinds aus Amerika mehr für die Einhaltung des Atomabkommens zu tun. „Europa muss sich trauen, ein nasses Fell zu bekommen“, sagte Dschawad Zarif in München.
Iran bereite einen neuen Holocaust vor, sagt der amerikanische Vizepräsident. Schon vorher hatte Israels Ministerpräsident mit einer Videobotschaft für Wirbel gesorgt.
Der Mythos des Schweigens ist fraglich. Die Aufarbeitung des Holocaust begann schon vor den sechziger Jahren. Noch während des Weltkriegs dokumentierten jüdische Historiker die Verbrechen der NS-Zeit.
Um die Erinnerung an den Holocaust lebendig zu halten, sprach der jüdische Historiker Saul Friedländer am Donnerstag im Bundestag.
Der israelische Historiker und Holocaust-Überlebende Saul Friedländer hat die Deutschen aufgerufen, für Toleranz, Menschlichkeit und Freiheit, "kurzum: die wahre Demokratie" zu kämpfen.
Bei der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus erinnert der Holocaust-Überlebende Saul Friedländer an die „grundsätzliche moralische Verpflichtung“, das Existenzrecht Israels zu verteidigen.
Zwei Unternehmen, spezialisiert auf Verbrennungstechnik, machten den Massenmord der Nazis möglich. Nach dem Krieg schaute niemand so genau hin – mit einigen wenigen Ausnahmen.
Nach 25 Jahren kommt „Schindlers Liste“ wieder ins Kino. Der Film funktioniert noch immer – aber warum ist er bis heute die wirkmächtigste filmische Waffe gegen das Vergessen geblieben?
Die Kanzlerin beklagt am Holocaust-Gedenktag Antisemitismus und Hetze und Außenminister Maas forderte neue Ansätze der Gedenkkultur. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet legte derweil in Auschwitz einen Kranz nieder.
Die AfD verlässt den Bayerischen Landtag während einer Rede zum Gedenken an den Holocaust – das hat es noch nicht gegeben. Bemerkenswert ist die Debatte, die darauf folgt.
Es gibt nur noch wenige Zeitzeugen, die vom Holocaust erzählen können. Was bedeutet das für die Erinnerungsarbeit in den ehemaligen Konzentrationslagern? Ein Gespräch mit der Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück Insa Eschebach.
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus mahnt nicht nur die Kanzlerin zum Aufstehen gegen Antisemitismus. Die frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden beklagt eine „Pogromstimmung“ in sozialen Netzwerken.
Ein Berliner Pädagoge verbreitet auf Youtube Inhalte, in denen er gegen Politiker hetzt, Verschwörungstheorien verbreitet und den Holocaust relativiert. Dafür wird ihm außerordentlich gekündigt. Zu Recht, urteilte nun das Berliner Arbeitsgericht.
Der AfD-Bundesvorstand hat Doris von Sayn-Wittgenstein die Mitgliedsrechte entzogen. Dies hob das schleswig-holsteinische AfD-Schiedsgericht jetzt auf – auch weil der Vorwurf der Holocaust-Leugnung die AfD-Richter nicht überzeugte.
Angela Merkel reist nach Athen. Dort trifft sie auf Alexis Tsipras, der einst mit seiner radikalen, gehässigen und beleidigenden Anti-Merkel-Rhetorik Wahlkampf machte. Heute sieht das ganz anders aus.
Vor vierzig Jahren zeigten die ARD-Sender die amerikanische Serie „Holocaust“. Jetzt wiederholen sie NDR, SWR und WDR – und erklären, welche Bedeutung sich mit diesem Fernsehstück verbindet.
Die Zahl der Shoa-Überlebenden wird immer kleiner. Doch kein Geschichtsbuch kann Zeitzeugenberichte aus erster Hand ersetzen. Diese Lücke versucht der Heimatsucher e.V. mit seinem Zweitzeugen-Konzept zu füllen.
Um das geplante Museum zum Warschauer Getto tobt in Polen und in Israel ein Streit. Dies auch, weil die Regierung für das Projekt einen prominenten israelischen Historiker gewonnen hat.
Israel verlangt von Deutschland, dem Jüdischen Museum Berlin die Mittel zu kürzen, gleichzeitig arbeitet Netanjahu mit Ungarn an einem fragwürdigen Holocaust-Museum. Noch immer will er die Darstellungen Israels voll kontrollieren.
Als einzige Hochschule in Hessen bietet die Goethe-Universität einen Jiddisch-Kurs an. Wer die Sprache lernt, kann in der Bibliothek in eine umfangreiche Sammlung historischer Bücher eintauchen.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist die erste Antisemitismusbeauftragte in NRW. Im Interview erklärt sie, warum sie die richtige für das Amt ist, wie die AfD die Diskussion verändert hat – und welche Rolle „eingewanderter Antisemitismus“ spielt.
Die AfD-Vorsitzende in Schleswig-Holstein, Sayn-Wittgenstein, hat bestätigt, 2014 Werbung für den als rechtsextrem eingestuften Verein „Gedächtnisstätte“ gemacht zu haben. Heute gehe sie aber „natürlich“ auf Distanz zu ihm, sagte sie der F.A.Z.
Die AfD sieht sich in einem weiterem Fall mit dem Vorwurf der Nähe zu Rechtsextremen konfrontiert. Die AfD-Vorsitzende in Schleswig-Holstein, Sayn-Wittgenstein, hat offenbar einen Verein von Holocaust-Leugnern unterstützt.
Eine Umfrage des amerikanischen Fernsehsenders CNN in sieben europäischen Ländern zeigt große Wissenslücken beim Thema Holocaust – und dass alte Vorurteile über Juden weiter präsent sind.
In Zeiten, in denen rechte Kräfte erstarken, gewährt die Pressefreiheit den Schutz von Minderheiten. Ein Gastbeitrag des Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde.