Deutschstunde für alle Welt
Denkverbot im Namen der Erinnerungskultur: Die Debatte um Achille Mbembe kommt nicht zur Sache – und zeigt dadurch, wie nötig die Kritik der kolonialen Denkungsart ist. Ein Gastbeitrag.
Denkverbot im Namen der Erinnerungskultur: Die Debatte um Achille Mbembe kommt nicht zur Sache – und zeigt dadurch, wie nötig die Kritik der kolonialen Denkungsart ist. Ein Gastbeitrag.
Der Streit um den vom nationalsozialistischen Staat gekauften Welfenschatz sollte in Deutschland verhandelt werden. Mit einer Eingabe an den Obersten Gerichtshof springt die amerikanische Regierung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bei.
In der „Weiberschlucht“ bei Kiew wurden im Krieg hunderttausend Menschen von Deutschen ermordet. Jetzt wollen Oligarchen dort ein neuartiges Museum finanzieren. Wie aber sieht ein würdiger Gedenkort aus?
Der Polizist, der das gesagt hat, konnte erst nach Jahren aus dem Dienst entfernt werden. Bis vor wenigen Tagen war er AfD-Politiker. Braucht es wieder einen Radikalenerlass?
Das Staatsoberhaupt Irans hat wieder einmal erklärt, es wünsche sich „die Eliminierung des zionistischen Regimes“. Doch woher kommt dieser Auslöschungs-Antisemitismus? Der Historiker Matthias Küntzel beleuchtet in seinem Buch „Nazis und der Nahe Osten“ bisher wenig beachtete Aspekte.
Von den Nationalsozialisten verfolgt, von den Briten auf dem Flüchtlingsschiff Exodus angegriffen: Esther Shakine erzählt ihre Geschichte auf ungewöhnliche Weise – als Comic.
Was für Gemeinsamkeiten gibt es zwischen der Literatur über den GULag und der über den Holocaust? Die Slawistin Renate Lachmann plädiert für ein „europäisches kollektives Gedächtnis“.
Jüdisches Leben in Frankfurt nach 1945. Nur wenig hätten das bei Kriegsende für möglich gehalten.
Israels neue Regierung will über die Annexion von Teilen des Westjordanlands abstimmen lassen. Dahinter steckt eine fehlerhafte Ethik: Die Regierung muss ihr Verhältnis zu den Palästinensern überdenken. Ein Gastbeitrag.
Der kamerunische Denker Achille Mbembe steht wegen seiner Haltungen und Äußerungen zu Israel in der Kritik. Seine Verteidiger sprechen von Hexenjagd und einem Klima des Verdachts. Eine Klarstellung.
„Israel, die Juden und wir“: Ein Artikel von Achille Mbembe aus dem Jahr 1992 belegt, dass die Auseinandersetzung mit Israel der Ausgangspunkt seiner ganzen Theorie ist. Ein Gastbeitrag.
Vor 75 Jahren wurde das Getto Theresienstadt in der heutigen Tschechischen Republik befreit. Die Frankfurterin Edith Erbrich war dort als Siebenjährige interniert.
Wer noch nicht wusste, was ein „Zoom-Bombing“ ist, konnte es jetzt erfahren: Antisemiten haben eine über die App Zoom übertragene Veranstaltung zum Holocaust-Gedenken mit judenfeindlichen Parolen gestört.
Der diesjährige israelische Holocaust-Gedenktag steht unter dem Motto: „Rettung durch Juden während des Holocaust: Solidarität in einer zerfallenden Welt“. Verfolgen sie die wegen der Corona-Pandemie aufgezeichnete Zeremonie im Video.
Der Philosoph Achille Mbembe wird zur Ruhrtriennale eingeladen. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung erhebt Einspruch: Mbembe habe den Holocaust relativiert und das Existenzrecht Israels in Frage gestellt. Hat er das?
Neuer Streit um die Ruhrtriennale und Israel: Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wirft dem Philosophen Achille Mbembe vor, den Holocaust zu relativieren.
Bislang haben sich katholische Bischöfe wenig kritisch zur Vergangenheit geäußert. Die Deutsche Bischofskonferenz könnte das jetzt ändern.
Spätestens seit dem Theaterstück von Rolf Hochhuth ist Papst Pius XII. eine kontroverse Figur. Kann die Öffnung der Akten aus dem Geheimarchiv die Diskussion voranbringen?
Es ist der erste Besuch des NRW-Ministerpräsidenten, nachdem er seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz bekanntgegeben hat. In Jerusalem findet Armin Laschet starke Worte gegen Antisemitismus und Rassismus.
Es steht nicht gut um den „kritischen Patriotismus“: Europas neue Gedenkkultur sieht das Leid der Anderen nicht mehr.
In Wiesbaden sorgt die Pfitznerstraße für eine Kontroverse. Denn der Namensgeber war ein Holocaustbefürworter.
Der Name des Rassisten, Holocaust-Befürworters und Antisemiten Hans Pfitzner wird aus dem Wiesbadener Stadtbild getilgt. Das ist eine gute und richtige Entscheidung der Stadtverordneten im Angesicht der Opfer des NS-Regimes.
Die UN haben eine Liste mit Firmen, die in besetzten Palästinensergebieten operieren, veröffentlicht. Präsident Rivlin verurteilt das Vorgehen und zieht eine Parallele zum Holocaust.
Szymon Groskop überlebte den Holocaust im besetzten Polen als Kind. Nach mehr als sieben Jahrzehnten fährt er zum ersten Mal wieder an jene Orte, an denen seine Familie ermordet wurde – die neue Folge des F.A.Z.-Essay-Podcasts.
Israels Präsident bezeichnet Deutschland als „Leuchtturm“ für den Schutz liberaler Werte. 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gelte es, Europa gegen Nationalismus, Fremdenhass und Antisemitismus zu verteidigen.
Antisemitische Äußerungen gibt es oft in der AfD. Zugleich präsentiert sich die Partei gern als Israels treuester Verbündeter. Wie wird sich die Fraktion bei der Rede des israelischen Präsidenten im Bundestag verhalten?
Hunderte Fotos aus dem Nachlass des stellvertretenden Kommandanten des Vernichtungslagers Sobibor werden erstmals öffentlich präsentiert. Was zeigen sie wirklich?
Kokett kommt der Antisemitismus in unserer Gesellschaft wieder daher und entlädt sich mit mörderischem Hass. In vielen Ländern steigt die Zahl judenfeindlicher Straftaten – das ist die traurige Wahrheit.
Im Sommer 1945 nahmen die Briten 732 Kinder auf, die den Holocaust überlebt hatten. Der ZDF-Film „Die Kinder von Windermere“ erzählt ihre bewegende Geschichte.
In Auschwitz gedenken 50 Delegationen und 17 Staatsoberhäupter der Opfer des Holocausts. Der polnische Präsident Duda sagte: „Vor 75 Jahren endete hier der monströseste Albtraum.“
Zofia Posmysz hat den Horror der Massenvernichtung überlebt. Sie sah die Menschen, die ins Gas gingen, und es nicht wussten. Nach dem Krieg schrieb sie die Vorlage für eine Auschwitz-Oper. Eine Begegnung.
Am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz empfängt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier drei Holocaust-Überlebende in Berlin. Gemeinsam reisen sie nach Polen für die Gedenkzeremonie.
Die Erinnerung an den Holocaust bedeutet, an die absolute Unmenschlichkeit zu erinnern. Bekämpft werden muss aber auch die politische Lüge an sich. Die Lehren aus Auschwitz sind der Rechtsstaat und die Menschenrechte.
Unsere Autorin ist 19 Jahre alt und stammt aus dem Münsterland. Im Herbst unternahm sie eine ungewöhnliche Reise.
Beschmierte Gedenkstätten und Lehrer, die sich im Unterricht nicht trauen, über die Judenverfolgung zu sprechen: Fachleute beobachten wachsenden Antisemitismus und Desinteresse an der Geschichte. Eine Recherche aus dem vergangenen Januar.
Selfies, unangemessenes Verhalten, mangelnder Respekt: Holocaust-Gedenkstätten müssen mit wachsenden Touristenzahlen zurechtkommen. Einige Besucher des Konzentrationslagers Auschwitz oder des Holocaustdenkmahls in Berlin benehmen sich leider daneben.