Holocaust-Überlebende Inge Deutschkron ist tot
Sie überlebte den Holocaust und setzte sich als Zeitzeugin immer wieder für Aufklärung und Demokratie ein: Nun ist Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren verstorben.
Sie überlebte den Holocaust und setzte sich als Zeitzeugin immer wieder für Aufklärung und Demokratie ein: Nun ist Inge Deutschkron im Alter von 99 Jahren verstorben.
Nathan Sznaider sichtet die Positionen im Streit um das Verhältnis von Holocaust und Kolonialismus.
Bei seinem Treffen in Israel steht der russische Angriff auf die Ukraine im Mittelpunkt. Bundeskanzler Olaf Scholz schließt einen NATO-Einsatz kategorisch aus. Sein Gastgeber Naftali Bennett tut sich schwer mit klaren Worten.
Dass bei einem russischen Angriff in Kiew auch Teile der Holocaust-Gedenkstätte Babyn Jar getroffen wurden, verurteilt der ukrainische Präsident scharf: „Sie wissen nichts über uns und unsere Geschichte.“ Russland will am Abend abermals verhandeln.
Blanka Zmigrod überlebte die Shoah und fand in Frankfurt eine neue Heimat. 1992 wurde sie von einem Rechtsterroristen ermordet. Fast wäre ihr Schicksal in Vergessenheit geraten.
Die Komik der anderen: Ulrich Matthes über sein Lebensthema, seine Lieblingsfilme und seine Carte Blanche im Deutschen Filmmuseum.
Deutschland wollte den Dschihadismus nicht immer domestizieren: Ein Aufsatz über Karl Neufelds politische Pilgerreise nach Medina im Sommer 1915.
Das Model wurde zum zweiten Mal Mutter, Missbrauchsvorwürfe gegen Snoop Dogg werden laut, und Kanye West hofft auf eine Versöhnung mit Kim Kardashian – der Smalltalk.
Zum Auftakt ihrer Antrittsreise in den Nahen Osten legt Außenministerin Annalena Baerbock in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder – und findet persönliche Worte für ihre Eindrücke.
Kaunas ist in seiner Geschichte oft Spielball seiner mächtigen Nachbarn gewesen. Deswegen rückt die zweitgrößte Stadt Litauens das Erinnern in das Zentrum ihres Europäischen Kulturhauptstadtjahres.
Nach Hassbotschaften auf der Plattform Telegram haben Ermittler die Wohnung eines mutmaßlichen Holocaustleugners in Rosenheim durchsucht. Sie werfen ihm Volksverhetzung in 45 Fällen und versuchte Nötigung in zwei Fällen vor.
Heißer Tanz in Tennessee: Art Spiegelman nimmt über Zoom Stellung zur Streichung seines Holocaust-Comics „Maus“ vom Lehrplan.
Lange durften Israelis nicht in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen. Nun leben manche sogar dort – und genießen die Vielfalt, die sie erleben.
Ein Fehler bei der digitalen Aufbereitung eines Kommentars des „Welt am Sonntag“-Chefredakteurs Ulf Poschardt über Innenministerin Nancy Faeser sorgt im Netz kurz für Wirbel. Der Verlag erklärt, wie es zu dem Fehler kam.
Täter-Opfer-Umkehr als Entlastungsstrategie: Klaus Holz und Thomas Haury versuchen, Antisemitismus und Attacken auf Israel ins richtige Bild zu bringen.
Der WDR und das ZDF wollen den Eindruck erwecken, als könne man heute nicht mehr kritisch über israelische Politik sprechen. Das geht ziemlich schief.
Whoopi Goldberg hat sich nach ihren Äußerungen zum Holocaust entschuldigt, bleibt aber suspendiert. Einige Mitarbeiter des Senders ABC halten die Zwei-Wochen-Sperre für nicht angemessen.
Der Film „Rottet die Bestien aus!“ von Raoul Peck erzählt die Verbrechensgeschichte des Westens. Dabei schert er sich nicht um die Unterschiede zwischen Kolonialismus und Judenvernichtung.
Der Schauspieler Michael Degen ist dem NS-Terror in Berliner Verstecken entkommen. Jahrzehntelang konnte er darüber nicht sprechen: Was ihn am Leben hielt – und ihn heute mehr denn je sorgenvoll in die Zukunft blicken lässt.
Die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher hat in Berlin Blumen vor einem Haus niedergelegt, in dem einst ihre Freundin Ruth Nelly Abraham wohnte. Die beiden hatten sich im KZ Theresienstadt kennen gelernt. Auerbacher sprach am Vortag zum Holocaust-Gedenktag in Bundestag.
Margot Friedländer, 100 Jahre alt und Überlebende des Holocaust, erinnerte am Donnerstag im EU-Parlament in Brüssel an die Verbrechen der Judenverfolgung. Ihre Mutter und ihr Bruder wurden im Konzentrationslager Auschwitz von den Nationalsozialisten ermordet.
In den Lagern für „displaced persons“ blühte nach dem Zweiten Weltkrieg eine erstaunliche Zeitungskultur. Sie legte den Grundstein für spätere Holocaust-Studien.
Im Mai 2021 löste der Historiker Dirk Moses eine Debatte zur deutschen Erinnerung an den Holocaust aus. Jetzt liegt ein Sammelband zur Kontroverse vor, der ausschließlich Beiträge seiner Kritiker enthält.
In einer Gedenkstunde im Bundestag ruft die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher zur Erinnerung und Versöhnung auf.
Inge Auerbacher hat den Holocaust überlebt, sie gehört zu den wenigen und kann davon berichten, auch heute noch, mit 87 Jahren.
In London ist es zu einer schweren Gewalttat auf zwei jüdische Männer gekommen. Eine Überwachungskamera zeichnete den antisemitischen Vorfall auf. Der Angreifer wurde bereits verhaftet.
Bei einer Gedenkstunde für die NS-Opfer in der Frankfurter Paulskirche erinnert Oberbürgermeister Peter Feldmann an die Zeitzeugin Trude Simonsohn, die Anfang Januar gestorben ist. Auch an anderen Orten wurde der Opfer des Holocaust gedacht.
Niemand, der nicht da gewesen sei, kann verstehen, wie es war: Auf Anregung von Prinz Charles wurden Porträts von sieben Holocaust-Überlebenden angefertigt, die heute in England leben.
Vor 77 Jahren wurde Eva Szepesi von der Roten Armee aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Lange dachte sie, als einzige ihrer Familie das Grauen überlebt zu haben. Bis jetzt.
In einer Gedenkstunde wendet sich die Bundestagspräsidentin dagegen, aus falsch verstandener Toleranz nachgiebig gegen Antisemitismus zu sein. Die Holocaust-Überlebende Auerbacher wünscht sich die „Versöhnung aller Menschen“.
Nach einer Umfrage des Jüdischen Weltkongresses denkt jeder fünfte Deutsche antisemitisch. Unter den Jungen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher. Das hängt auch mit den vielen Verschwörungstheorien über die Pandemie zusammen.
Ausgerechnet bei TikTok, wo sonst hibbelige Teenager Tänze aufführen, informiert die Gedenkstätte Neuengamme über die Shoa. Kann das gutgehen?
Die Generalversammlung in New York hat die von Israel und Deutschland verfasste Resolution ohne Abstimmung angenommen und sich auf eine klare Definition der Leugnung des Holocausts geeinigt.
Wenn Palästinenser auf die Schoa angesprochen werden, bringen sie oft die Nakba zur Sprache, die Vertreibungen im Zusammenhang mit der Staatsgründung Israels. Für einen israelischen Holocaustforscher und einen palästinensischen Politikwissenschaftler war das der Anstoß, ein Konzept des Dialogs über die nationalen Traumata zu entwickeln.
Integration von Afghanen +++ Gastbeitrag Wolfgang Reinhard +++ Jüdisch-deutsche Verständigung +++ Klammeritis
Als junge Frau wurde die Ungarin Lily Ebert aus Ausschwitz befreit. Nun ist die heute 98 Jahre alte Frau zum 35. Mal Uroma geworden.