Die Reiseplanung kann beginnen
Der Bund lockert Grenzkontrollen, die EU hilft mit: Selbst Mallorca ist im Sommer wieder in Reichweite. Doch die Urlaubsbranche will mehr.
Der Bund lockert Grenzkontrollen, die EU hilft mit: Selbst Mallorca ist im Sommer wieder in Reichweite. Doch die Urlaubsbranche will mehr.
Von Samstag an will Deutschland wieder mehr Grenzübergänge öffnen und nur noch stichprobenartig kontrollieren. Innenminister Seehofer verspricht eine „deutliche Lockerung und Vereinfachung“. Komplette Reisefreiheit soll Mitte Juni kommen.
Großbritannien entferne sich immer mehr von der gemeinsamen „politischen Erklärung“, sagt der Außenminister. Eine Einigung bis zum Jahresende sei derzeit nicht absehbar. Das sei „besorgniserregend“.
Die Grenzen dürften „keinen Tag länger als nötig“ geschlossen bleiben, sagt der Außenminister, doch man könne „nicht noch einmal eine Viertelmillion Menschen aus dem Urlaub zurückholen“. Auch Innenminister Seehofer warnt vor „vorschnellen“ Öffnungen.
Außenminister Maas sieht zu viele Verzögerungen im Friedensprozess in der Ostukraine. Moskau und Kiew dürften die Corona-Pandemie nicht als Entschuldigung für ausbleibende Fortschritte vorschieben.
Das Auswärtige Amt macht klar, bis zum Pfingstferienende wird es keine Auslandsreisen geben, vielleicht noch länger. Offiziell zeigen Urlaubsmanager Verständnis, hinter den Kulissen ist der Unmut groß .
Es bleibt offen, ob Urlaubsreisen während der Sommerferien möglich sein werden. Eventuell gibt es punktuelle Öffnungen zu Nachbarländern. Fast die Hälfte der Deutschen will Grenzen geschlossen halten.
Nach dem Außenminister dämpft nun auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung die Hoffnung auf Normalität in der Urlaubssaison. Doch zumindest in heimatlichen Regionen soll es „vorsichtige Lockerungen“ geben.
Dürfen Familien, die in zwei Ländern leben, sich trotz Corona sehen? Ja, hat das Innenministerium klargestellt. Außenminister Maas dämpft aber die Hoffnung auf einen normalen Sommerurlaub.
Das Auswärtige Amt wird seine weltweite Reisewarnung nach Angaben von Außenminister Heiko Maas zunächst beibehalten. Die Regierung werde Ende April erneut beraten, wie man weiter vorgehen wolle.
Die Weltgesundheitsorganisation habe bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auch Fehler gemacht, gesteht Deutschlands Außenminister ein. Gleichwohl werde die WHO dringend benötigt.
Mit Krisen kennen sich die Kanzlerin und ihr Vize nur zu gut aus. Sie sind ein eingespieltes Team, sprechen sich stets ab – und haben gemeinsam die EU auf Kurs gebracht.
Besserer Katastrophenschutz, Investitionen als „Wiederbelebungsprogramm“: Außenminister Heiko Maas hat Pläne für die kommende deutsche EU-Ratspräsidentschaft. Auch CSU-Abgeordnete machen Vorschläge, um Europa und Deutschland krisenfester aufzustellen.
Das Rennen Richtung CDU-Vorsitz ist wegen Corona auf Monate eingefroren. Friedrich Merz und Norbert Röttgen konzentrieren sich auf das Thema, das beide seit langem beschäftigt und sie nun Alarm schlagen lässt: den Zusammenhalt in Europa.
Viele Flüge sind in der Corona-Krise gestrichen. Tausende Urlauber sind daher auf das Rückholprogramm der Bundesregierung angewiesen. Noch sollen sich mehr als 40.000 deutsche Reisende im Ausland befinden, davon rund ein Viertel in nur einem Land.
Der frühere deutsche Verteidigungsminister übernimmt den Ko-Vorsitz einer Expertengruppe, die ein Jahr lang beraten wird. Sie ist die Antwort der Nato auf die „Hirntod“-Diagnose des französischen Präsidenten.
Die prorussischen Separatisten in der Ostukraine behindern anscheinend die internationalen Beobachter der OSZE – unter dem Vorwand der Coronavirus-Pandemie. Der deutsche und französische Außenminister fordern für sie einen „sicheren Zugang“.
Zu Beginn der Corona-Krise wählten viele EU-Länder mit Grenzschließungen und Exportverboten den Alleingang. Der europäische Gedanke? Vergessen. Das will Deutschland jetzt wieder gut machen – besonders im Fall von Italien.
Deutschland organisiert die Rückflüge etwa aus Ägypten, Polen holt EU-Bürger aus dem Tschad oder von den Malediven zurück. In manchen Ländern wird jedoch Flugzeugen die Landung verwehrt – aus Sorge vor der „Seuche der Weißen“.
Mit einer bisher einmaligen Aktion will das Außenministerium deutschen Touristen helfen, die wegen der Corona-Krise im Ausland festsitzen. Außenminister Maas bittet sie um Geduld – manche Reiseplanungen stellten seine Mitarbeiter vor Herausforderungen.
Für Tausende Deutsche soll es eine „Luftbrücke“ zurück in die Heimat geben. Das sei eine Aufgabe für die nächsten Monate, sagt Außenminister Maas. Von touristischen Reisen rät er komplett ab.
In den Schengen-Raum sollen kaum noch Menschen einreisen dürfen, wünscht sich der französische Präsident. Er hofft, dass die anderen Staats- und Regierungschefs ihm zustimmen.
Bisher riet die Bundesregierung nur von Reisen in stark vom Coronavirus betroffene Länder ab. Jetzt wird die Empfehlung ausgeweitet. Der Grund: Es wird immer schwieriger, zurückzukommen. Zugleich vollzieht Tui einen drastischen Schritt.
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.
Die vollausgerüsteten Spezialkräfte sollen nach Angaben Ankaras verhindern, dass Griechenland Flüchtlinge zurückdrängt, die versuchen den Grenzfluss Evros zu überqueren. Athen will Migranten ausweisen, die illegal ins Land gekommen sind.
Nach der Grenzöffnung der Türkei fordern Politiker von CDU und FDP, die Grenzen von EU und Deutschland stärker zu sichern. SPD und Grüne dagegen halten eine zügige Registrierung und Umverteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU für wichtiger.
Außenminister Heiko Maas forderte die Türkei auf, das Abkommen mit der EU von 2016 einzuhalten, nach dem die Türkei gegen finanzielle Hilfen Flüchtlinge nicht in die EU weiterreisen lässt.
Unter syrischem Beschuss sind in Idlib zahlreiche türkische Soldaten gestorben. Die Türkei startet Vergeltungsangriffe und fordert Beistand. Russland reagiert.
Für Bundesaußenminister Heiko Maas ist die abermalige Inhaftierung des türkischen Kulturmäzens Osman Kavala „nicht nachvollziehbar". Denn Kavala wurde im Prozess im Zusammenhang mit den regierungskritischen Gezi-Protesten freigesprochen.
Die EU-Außenminister haben sich auf eine neue Marinemission im östlichen Mittelmeer geeinigt. So soll das Waffenembargo gegen das Land überwacht werden. Die Schiffe müssten auch Migranten in Seenot retten.
Vier Wochen nach dem Berliner Libyen-Gipfel haben sich die Teilnehmerstaaten trotz massiver Verstöße gegen ihre Beschlüsse noch einmal dazu bekannt, die Einmischung in den Konflikt beenden zu wollen.
Rund einen Monat nach der Berliner Libyen-Konferenz haben am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz Folgegespräche über den nordafrikanischen Krisenstaat begonnen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kam mit den Außenministern anderer Teilnehmerstaaten der Berliner Konferenz zusammen.
Der amerikanische Außenminister verbittet sich die Kritik der deutschen Gastgeber und ihrer Freunde. Präsident Trump sei nicht der Untergang des Westens. Sondern der Retter.
Frankreichs Präsident will Europa in zehn Jahren sicherheitspolitisch auf eigene Beine stellen. Amerikas Außenminister Pompeo will von Zerfallserscheinungen des Westens nichts wissen.
Bundesaußenminister Heiko Maas hat bei einem Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Wang Yi in Berlin die Besorgnis geäußert, dass das neue Coronavirus Anlass zu Diskriminierung von Asiaten Anlass geben könnte. Dafür dürfe es keinen Platz in der Gesellschaft geben, sagte Maas.
Ein Flugzeug der Bundeswehr ist mit Rückkehrern aus Wuhan in Berlin gelandet. 20 Menschen kommen nun in Quarantäne – und werden auf das Coronavirus getestet.