Ein Provisorium von großer Bedeutung
Seit 2017 setzt sich eine zivilgesellschaftliche Initiative dafür ein, dass in Berlin an das Leid Polens im Nationalsozialismus erinnert wird. Nun wurde ein temporärer Gedenkort eröffnet.
Der ehemalige Außenminister übernimmt den Aufsichtsratsvorsitz von Saarstahl und Dillinger Hütte – und dies ohne großen Bahnhof. Das wirft einige Fragen auf.
Der studierte Jurist und SPD-Politiker Heiko Maas ist seit März 2018 deutscher Außenminister. Er wurde 1966 in Saarlouis geboren und gehört der SPD seit 1989 an.
Kindheit und Ausbildung
Als ältester von drei Brüdern wuchs Maas in einem katholisch geprägten Umfeld in Saarlouis auf. Nach dem Abitur 1987 absolvierte er seinen Wehrdienst und begann 1989 das Jurastudium in Saarbrücken. Sieben Jahre später schloss er sein Studium mit dem Zweiten Staatsexamen ab.
Politische Karriere in der SPD
In der SPD wurde Heiko Maas von
Oskar Lafontaine gefördert und machte schnell Karriere: 1992 wurde er zum Vorsitzenden der saarländischen Jusos gewählt, 1994 zog er als Abgeordneter in den Landtag ein, 1996 avancierte er zum Staatssekretär, zwei Jahre später zum Umweltminister.
Dreimal trat er bei den Landtagswahlen für die SPD im Saarland als Spitzenkandidat an (2004, 2009 und 2012), wurde jedoch nie Ministerpräsident. Vor seinem Wechsel nach Berlin im Jahr 2013 war Maas im Saarland Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident.
Der Minister Maas
Von 2013 bis 2018 amtierte Heiko Maas unter Bundeskanzlerin Angela Merkel als Bundesminister für Justiz und Verbraucherschutz. Im März 2018 wechselte er das Resort und übernahm das Amt des Außenministers.
Seit 2017 setzt sich eine zivilgesellschaftliche Initiative dafür ein, dass in Berlin an das Leid Polens im Nationalsozialismus erinnert wird. Nun wurde ein temporärer Gedenkort eröffnet.
Fast 25 Jahre nach der ersten Trauung: Der frühere Außenminister Heiko Maas hat sich Medienberichten zufolge mit seiner Ex-Frau vermählt – schon vor Wochen am Nikolaustag im saarländischen Neunkirchen.
Der frühere Außenminister Heiko Maas schildert die chaotischen Zustände vor dem Fall Kabuls. Einigungen in der Regierung hätten zu viel Zeit gekostet. Auch Washington sei von den Ereignissen „überrollt worden“.
Das Verfassungsgericht urteilt zur Abschöpfung von Überschusserlösen, Heiko Maas spricht im Untersuchungsausschuss zu Afghanistan, und die neue EU-Kommission hat viel vor. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Büroleiterin der Außenministerin kann weiter aufsteigen. Das Auswärtige Amt betont, dass die Beförderung schon weit vor dem Ampel-Aus eingeleitet worden sei. Die FDP hält den Vorgang für unbedenklich, die CDU nicht.
Selbst die politische Konkurrenz hält Rolf Mützenich für nett. Da fällt kaum auf, wie mächtig der Pazifist geworden ist. Setzt sich der SPD-Fraktionschef auch in der Russlandpolitik durch?
Saarstahl-Chef Stefan Rauber platzt der Kragen. Statt Ratschläge zu verteilen, solle sich die Politik besser um richtige Rahmenbedingungen kümmern. Seine Wut richtet sich vor allem an den Bundesfinanzminister.
Die Machtübernahme der Taliban vor drei Jahren überforderte Deutschland. Der heutige außenpolitische Berater von Scholz schildert jetzt seine Erinnerungen.
Die Justizministerien haben gegenüber Staatsanwaltschaften ein Weisungsrecht. Kritiker halten das für problematisch. Marco Buschmann hat nun einen Reformvorschlag gemacht.
Cem Özdemir und Pia Castro haben ihre Trennung bekannt gegeben. Sie hatten 2003 in den USA geheiratet. Um die beiden Kinder wollen sie sich weiterhin gemeinsam kümmern.
Wörner und Maas hatten sich 2016 erstmals öffentlich als Paar gezeigt. Nach der Trennung wollen die Schauspielerin und der frühere Außenminister aber „freundschaftlich verbunden blieben“.
Nach dem Krieg ist vor dem Krieg: Sigmar Gabriel sucht bei dem Bestsellerautor Rüdiger von Fritsch nach Absolution für seine Russlandpolitik.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will „Flügel“ für die Freiheit seines Landes und wirbt dafür in Brüssel. Die EU-Staaten ringen um einen härteren Migrationskurs. Und: Ignoriert die Gastronomie das Mehrweggebot? Der F.A.Z.-Newsletter.
Boris Pistorius wird Verteidigungsminister. Dafür muss der Kanzler sein Paritätsversprechen aufgeben. Olaf Scholz hatte viel Zeit, über andere Lösungen nachzudenken, fand aber keine.
Im BND wurde ein Spion enttarnt. Das passt perfekt zu den Vorurteilen über den Dienst. Doch oft ist die Geschichte komplizierter.
Mit 56 Jahren lässt Heiko Maas die Politik hinter sich und wagt einen Neustart. Ab Januar 2023 wird er Partner der Großkanzlei GSK Stockmann.
Mit Heiko Maas verlässt der letzte prominente Saarländer die Bundespolitik. Seine Nachfolgerin im Parlament ist erst 22 Jahre alt und will das grüne Gewissen der SPD sein.
Mit 56 Jahren lässt Heiko Maas die Politik nach drei Jahrzehnten hinter sich und wagt einen Neustart. Ab Januar 2023 wird er Partner der Großkanzlei GSK Stockmann.
Nach der Wahl in Brasilien öffnet sich ein Zeitfenster für den Klimaschutz. Von allein geschieht nichts. Es ist Zeit für eine Initiative – und für finanzielle Unterstützung.
Intransparent und undemokratisch: Die Vorgänge um den Deutschen Pavillon in Venedig werfen Fragen über das Auswärtige Amt und den Kunstbetrieb auf.
Vor einem Jahr marschierten die Taliban in Kabul ein. In Berlin hatte man lange weggeschaut, dann ließ man viele Helfer zurück. Einer, der es heraus geschafft hat, findet nun eine neue Zukunft.
Am pakistanischen Außenministerium dürfen Gäste ein Bäumchen pflanzen. Jetzt hat das auch Annalena Baerbock getan. Aber warum ist die botanische Hinterlassenschaft ihres usbekischen Amtskollegen dreimal so groß?
Die neueste Wendung im Fall des Sängers Gil Ofarim lässt nur Verlierer zurück. Aber jetzt, da sich die Täuschung abzeichnet, ist es feige, zu schweigen.
Die Sozialdemokraten im Bund freuen sich über Rückenwind aus dem Saarland. In der CDU will man die Niederlage lieber gleich vergessen.
Im vergangenen Sommer verließen die internationalen Truppen Afghanistan und überließen damit den radikalislamischen Taliban das Land. Der damalige Außenminister Heiko Maas dachte über seinen vorzeitigen Rücktritt nach.
Zu Beginn der Pandemie hat die deutsche Regierung Urlauber für 94 Millionen Euro zurückgeholt. Doch viele haben fast zwei Jahre nach der Rückholaktion ihren Anteil noch nicht gezahlt.
Markus Söder ist empört: Kein Bayer mehr im Kabinett! Dabei zeigt das Saarland: Auch viele Minister bedeuten nicht automatisch einen nachhaltigen Eindruck auf das Land. Die F.A.Z.-Machtfrage.
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit plädiert Außenminister Heiko Maas für eine pragmatische Ausrichtung Deutschlands in der Welt. Das Land sei für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt.
Weil der bosnisch-serbische Präsidentschaftsmitglied Milorad Dodik derzeit eine Abspaltung des serbisch dominierten Landesteils vorantreibt, spricht sich Außenminister Heiko Maas für personenbezogene Sanktionen aus.
Die EU-Außenminister stellen nun auch Schleuserei nach Minsk unter Strafe und erwägen die nächsten Schritte. Die litauische Regierung fürchtet, dass Putin die Krise für seinen nächsten Schachzug ausnutzt.
Außenminister Heiko Maas warnte auch Fluggesellschaften, die Migranten nach Belarus fliegen. Er könne den Entzug von Lande- und Überflugrechten der EU-Staaten nicht mehr ausschließen.
Die Fluggesellschaft Belavia will ab sofort keine Bürger aus Syrien, dem Irak und dem Jemen einfliegen. Außenminister Heiko Maas sagte, man sei mit allen Fluganbietern im Gespräch, die Menschen nach Belarus transportieren.
Im Konflikt zwischen der EU und Belarus hat der geschäftsführende Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) im Bundestag weitere Sanktionen gegen die Regierung in Minsk angekündigt. Polen dagegen verdiene in dieser Situation die europäische Solidarität.
An der belarussisch-polnischen Grenze sollen Flüchtlinge Zäune und Barrieren niedergerissen haben. Über die Ereignisse in der Nähe der Dörfer Krynki und Białowieża berichtete eine polnische Nachrichtenagentur.
Frank-Walter Steinmeier ist als Bundespräsident den harten Fragen der internationalen Politik treu geblieben. Gerne würde er im Amt bleiben. Aber will das auch die SPD?