Mit den Taliban reden, weil sie eine Gefahr sind
Usbekistan und Tadschikistan wollen sich vor den Auswirkungen des Siegs der Taliban schützen. Hilft eine Annäherung an Russland?
Usbekistan und Tadschikistan wollen sich vor den Auswirkungen des Siegs der Taliban schützen. Hilft eine Annäherung an Russland?
Während am Flughafen Kabul auch die Rettungsmission der Amerikaner vor dem Ende steht, reist Außenminister Maas durch die Nachbarstaaten, um Wege für die zurückgelassenen Ortskräfte zu suchen und eine gemeinsame Linie abzustimmen.
Die Türkei war am Sonntag die erste Station für Außenminister Heiko Maas im Ringen um die Bewältigung der humanitären und wirtschaftlichen Folgen des Machtwechsels in Afghanistan. Die Bundesregierung versucht in einer zweiten Phase noch zehntausende Afghanen aus dem Land nach Deutschland zu bringen.
Amerika zieht aus Afghanistan ab, die Kanzlerkandidaten streiten im ersten TV-Triell und Hurrikan „Ida“ trifft auf Land. Was sonst noch wichtig wird, erfahren Sie im F.A.Z Frühdenker.
Außenminister Heiko Maas reist nach Zentralasien, um Möglichkeiten einer sicheren Aufnahme der noch nicht ausgeflogenen Ortskräfte zu erörtern. Die Taliban versichern, sie ausreisen zu lassen.
Nach dem Ende der deutschen Evakuierungsflüge haben die Amerikaner laut Diplomaten rund 150 Personen mit Deutschlandbezug ausgeflogen. Wenn am Montag der UN-Sicherheitsrat tagt, soll über eine „sichere Zone“ in Kabul beraten werden.
Wie weit darf das Lachen gehen? Regisseur und Schauspieler Christian Ulmen über die Grenzen des Humors und Stars, die in seiner Serie „jerks.“ lieber nicht mitspielen wollen.
Die Taliban signalisieren nach Angaben von Außenminister Heiko Maas die Bereitschaft, auch nach Ende der Evakuierungen Ausreisen von Afghanen zuzulassen.
Der US-Präsident will die Terroristen in Afghanistan „jagen“. Die Kanzlerkandidaten bereiten sich auf das erste TV-Triell vor. Und es gibt neue Probleme für Flutopfer. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wie Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer mitteilt, haben inzwischen auch die Fallschirmjäger und weitere Soldaten den Flughafen der afghanischen Hauptstadt verlassen. Außenminister Heiko Maas will weitere Ausreisen aushandeln.
Seit Tagen steht Heiko Maas wegen der Fehleinschätzungen zur Lage in Kabul in der Kritik. Er gesteht ein Versagen ein – aber der gesamten Bundesregierung.
Nach der unerwartet schnellen Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan hat Bundesaußenminister Heiko Maas die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) kritisiert. Indes berichtet der "Spiegel", dass der BND die Bundesregierung seit vielen Jahren vor dem Zusammenbruch des afghanischen Staates gewarnt haben soll.
Außenminister Maas fordert nach der falschen Lageeinschätzung des Bundesnachrichtendienstes zu Afghanistan Konsequenzen. Ex-BND-Chef Gerhard Schindler weist Kritik zurück: Die deutsche Justiz werfe dem Dienst Knüppel zwischen die Beine.
Söder will verhindern, dass Maas auch dem nächsten Bundeskabinett angehört. Das zeigt: Der CSU-Chef glaubt doch noch an den Sieg. Selbst mit Laschet.
Deutschland richtet nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas einen Hilfsfonds für zivilgesellschaftliche Kräfte aus Afghanistan ein. Dafür würden zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt, kündigte Maas an.
Noch zwei Wochen lang will die Bundeswehr versuchen, Menschen aus Kabul auszufliegen. Ob das klappt, ist aus verschiedenen Gründen offen.
Außenminister Heiko Maas hatte gedroht, es gebe keinen Cent mehr, falls die Taliban ein Kalifat errichteten. Doch die EU-Staaten wollen nur die Entwicklungshilfe aussetzen und weiter humanitäre Hilfe leisten.
Die Maschine war am Montag auf dem Flughafen in Kabul gelandet. Die Crew flog spontan Hunderte verzweifelte Afghanen aus. Nach der Landung wurden „menschliche Überreste“ im Fahrwerkschacht entdeckt. Der Vorfall wird untersucht. Die Evakuierung geht derweil weiter.
Hätte man die Entwicklung in Afghanistan vorhersehen können? Welche Rolle spielte Washington bei alldem? Darüber streiten nun deutsche Politiker.
Die Luftwaffe hat eine weitere Maschine in Kabul landen können. Dieses Mal wurden mehr als 120 Menschen nach Usbekistan gerettet. „Die Luftbrücke ist angelaufen“, twittert Außenminister Maas.
Die Bundeswehr hat bei ihrem zweiten Evakuierungsflug mehr als 125 Menschen aus Kabul gebracht. Laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) waren an Bord der Maschine sowohl deutsche wie auch afghanische Staatsbürgerinnen und -bürger und Menschen aus anderen Ländern.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Heiko Maas geben bei der Bewertung der Situation in Afghanistan Fehler zu. Die Opposition macht der Bundesregierung wegen der späten Rückholaktion aus Afghanistan heftige Vorwürfe.
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat eine falsche Lageeinschätzung in Afghanistan eingeräumt. Weder die Bundesregierung noch ihre westlichen Partner einschließlich der Nachrichtendienste hätten die aktuelle Entwicklung so vorhergesehen, sagte Maas in Berlin.
Man setze alles daran, Staatsangehörigen und ehemaligen Ortskräften eine Ausreise in den kommenden Tagen zu ermöglichen, sagte der Außenminister.
Nach dem Vormarsch der radikalislamischen Taliban an den Stadtrand der afghanischen Hauptstadt Kabul verlegt das Auswärtige Amt das Botschaftspersonal an den Flughafen. Für den Nachmittag hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) den Krisenstab der Bundesregierung einberufen. Eene Evaluierungsaktion durch die Bundeswehr ist für Montag geplant.
Die deutsche Botschaft in Afghanistans Hauptstadt Kabul ist am Sonntag geschlossen worden. Laut Vizekanzler Olaf Scholz läuft die Evakuierung an. Am Montag sollen deutsche Staatsbürger und einheimische Ortskräfte über Usbekistan ausgeflogen werden.
Außenminister Heiko Maas nannte die Sicherheit des Botschaftspersonal das „oberste Gebot“. Der US-Senator Mitt Romney sagte, der Rückzug aus Afghanistan versetze der Glaubwürdigkeit der USA einen unabschätzbaren Schlag.
Es sei angesichts des Vorrückens der Taliban auf Kabul und der absehbaren Rückkehr der Bundeswehr nach Afghanistan nicht der Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen, sagt Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer.
Nach der Einnahme von Kandahar durch die Taliban sind die NATO-Staaten zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen. Sie alle wollen ihr Personal schnellstmöglich aus dem Land holen, Dänemark und Norwegen schlossen bereits ihre Botschaften.
Angesichts des Vormarsches der radikalislamischen Taliban sollen laut Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sowohl Deutsche als auch afghanische Ortskräften schneller mit Charterflügen aus Kabul ausgeflogen werden. Ortskräften, die noch kein deutsches Visum hätten, werde dieses künftig in Deutschland erteilt.
Die militant-islamistischen Taliban setzen ihre Gebietsgewinne in Afghanistan fort. In Kandahar befreien sie die Insassen eines Gefängnisses und erbeuten dann nach eigenen Angaben unzählige Waffen und Munition.
Während die Taliban weiter auf Kabul vorrücken, hat der türkische Präsident angekündigt, mit den Aufständischen zu sprechen. Bundesaußenminister Heiko Maas droht derweil mit der Einstellung deutscher Hilfen für Afghanistan.
Die radikalislamischen Taliban haben die afghanische Provinzhauptstadt Ghasni erobert, die nur 150 Kilometer von der Hauptstadt Kabul entfernt ist. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) kündigte an, dass Deutschland seine Hilfe für Afghanistan einstellen werde, falls die Taliban Kabul erobern.