„Den Terroristen nicht auf den Leim gehen“
In der Debatte über humanitäre Hilfe im Gazastreifen stellen sich Unionspolitiker wieder deutlich an Israels Seite. Kanzleramtschef Frei warnt vor der Propaganda der Hamas.
In der Debatte über humanitäre Hilfe im Gazastreifen stellen sich Unionspolitiker wieder deutlich an Israels Seite. Kanzleramtschef Frei warnt vor der Propaganda der Hamas.
Neue Bilder hungernder Entführter prägen die Debatte über den Gazakrieg in Israel. Manche Politiker sagen, man solle sich die Videos überhaupt nicht ansehen.
Hunderte ranghohe israelische Ex-Sicherheitsbeamte fordern die Regierung dazu auf, die militärische Gewalt im Gazastreifen zu beenden. Der Krieg werde nur noch aus politischen Gründen fortgesetzt.
Unter amerikanischen Juden gibt es viele Positionen zum Krieg in Gaza. Die lautesten Kritiker Israels kamen bislang von links. Das ändert sich gerade – viele in der liberalen Mitte wollen Netanjahu nicht mehr unterstützen.
Der israelische Schriftsteller David Grossman nennt das Vorgehen seines Landes im Gazastreifen einen Genozid, die italienische Schoa-Überlebende und Senatorin Liliana Segre hält dagegen.
Seit Langem werfen Aktivisten der Netanjahu-Regierung vor, im Gazastreifen das palästinensische Leben planmäßig zu vernichten. Jetzt wird die Debatte auch in Israel geführt.
Trumps Gaza-Idee, California Forever und Neom: Tech-Unternehmer und Politiker wollen neue Gesellschaften errichten und entwerfen dafür Städte und Regionen. Aber für wen sind diese Projekte gedacht – und wer soll darin wohnen?
Ein ägyptischer Hilfskonvoi mit Diesel, Lebensmitteln und anderen Gütern hat sich auf den Weg nach Gaza gemacht. Doch Hilfsorganisationen kritisieren, dass die Not im Gazastreifen dadurch kaum gelindert wird.
Die USA haben einen Plan zur Beendigung des Gazakrieges. Die Hamas will die Waffen aber nur unter einer Bedingung niederlegen. Bilder einer abgemagerten Geisel lösen in Israel Entsetzen und neue Proteste aus. Der Überblick
Grossman ist seit Langem ein Kritiker der israelischen Regierung. Gegen die Verwendung Worts „Genozid“ habe er sich lange gewehrt. „Aber jetzt kann ich mich nicht mehr zurückhalten“, sagt er.
Eine amerikanische Delegation besucht eine Verteilstelle der „Gaza Humanitarian Foundation“ (GHF). Die Bewohner beklagen die Blockade, eine schnelle Lösung scheint nicht in Sicht.
In Gaza leiden die Menschen Hunger. Um das darzustellen, braucht es keine Bilder, deren Zusammenhang unklar ist oder unterschlagen wird. Das nützt nur den Leugnern des Hungers oder der Hamas.
Der amerikanische Sondergesandte Steve Witkoff ist am Freitag in Gaza, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen. Donald Trump sieht echten Hunger und macht die Hamas dafür verantwortlich.
Die Notlage der Menschen im Gazastreifen dominiert die politische Agenda. Außenminister Wadephul spricht von einem „vollkommen untragbaren Zustand“. Auch der US-Sondergesandte will sich ein Bild von der Lage machen. Der Überblick.
Trumps Zölle werden um knapp eine Woche verschoben, Außenminister Wadephul trifft Palästinenserpräsident Abbas, und zwischen Hamburg und Berlin hat die Bahn ihre nächste Großbaustelle. Der F.A.Z. Frühdenker.
Cihan Çelik behandelt als Lungenfacharzt Patienten mit Mukoviszidose. Er kann nicht nachvollziehen, warum ein Kind mit dieser Krankheit gerade im Zentrum einer Debatte um den Hunger in Gaza steht.
Anderswo auf der Welt sei die humanitäre Lage schlimmer als im Gazastreifen, sagt Außenminister Gideon Saar im Interview. Schuld an der Not sei die Hamas. In Europa gebe es viel Doppelmoral.
Während im Gazastreifen Ruinen und Rauch den Alltag bestimmen, beanspruchen jüdische Siedler das Gebiet für sich. Familien mit Kindern errichten Zelte in den Trümmern von Beit Hanun – ein Signal mit Sprengkraft.
Die Versorgung Gazas aus der Luft reicht nicht. Die europäische Diplomatie sollte sich für eine Waffenruhe einsetzen. Das hat man viel zu lange Amerika überlassen.
Medien berichten von der Hungersnot in Gaza. Ein paar Bilder sind besonders bedrückend. Dabei zeigen sie Kinder, die an schweren Krankheiten leiden. Die Information fällt aber unter den Tisch.
Bisher hatte sich die Kommission gesträubt, wegen der Lage in Gaza gegen Israel vorzugehen. Jetzt trifft sie eine klare Bewertung zu Menschenrechtsverletzungen.
Deutschland will mit Hilfslieferungen aus der Luft die Not der Bevölkerung im Gazastreifen lindern. Wie läuft das ab? Und was bringt die Luftbrücke?
Es geht schnell voran mit der Luftbrücke für Gaza, an der Deutschland sich beteiligt. Aber die Kritik bleibt, dass die Not so nicht gelindert wird.
Zwei Transportflugzeuge der Bundeswehr sind auf dem Weg nach Jordanien, um von dort aus Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Das kündigte Bundeskanzler Merz bei einem Besuch des jordanischen Königs Abdullah II. an.
Die von der Bundesregierung angekündigte Hilfe aus der Luft für die notleidende Bevölkerung in Gaza ist laut Thorsten Schroer, Helfer der Hilfsorganisation Cadus, „überhaupt kein Hoffnungsschimmer".
Die Demonstrierenden sagten, dass es inakzeptabel sei, israelische Touristen zu empfangen, während Menschen in Gaza verhungern. Trotz des Protests konnten alle Touristen von Bord gehen.
Qualität der F.A.Z. +++ Bundeswehr +++ Überleben in Gaza +++ Lage in Gaza +++ Was ist mit Bern?
Laut UN ist in Gaza die Hungerstufe 5, die höchste Stufe einer Hungersnot erreicht. Israel leugnet die Vorwürfe. Nun hat Trump dem israelischen Premierminister widersprochen.
Der UN-Nothilfekoordinator bezeichnet die jüngsten Lieferungen in den Gazastreifen als Tropfen auf den heißen Stein. Israelische Menschenrechtler werfen der eigenen Regierung Völkermord vor.
Nachdem Israel „taktische Pausen“ ankündigte, rollt umgehend Hilfe für die Menschen in Gaza an. Helfer hatten die Menschen dort zuvor als „wandelnde Leichen“ beschrieben.
Israel reagiert auf die internationale Kritik: Es seien sieben Paletten mit Hilfsgütern abgeworfen worden, teilt das Militär mit. Zudem soll es „humanitäre Korridore“ im Gazastreifen geben.
Er ist eine laute Stimme gegen die Hamas in Gaza. Heute kämpft Moumen al-Natour nur noch ums Überleben – verfolgt von Islamisten, bedroht durch Hunger und Krieg.
Vor zwei Wochen haben die EU und Israel eine Vereinbarung über mehr humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza getroffen, aber die Lage wird immer schlimmer. Jetzt wird in Brüssel wieder über Sanktionen geredet.
Die Zweistaatenlösung wird nicht realistischer, wenn Frankreich Palästina anerkennt. Aber die Hamas wird belohnt für ihre Durchhaltefähigkeit, die auf Kosten der Bevölkerung in Gaza geht.