Wie schaffte es Herbert Kickl nach oben?
Jetzt doch: Bundespräsident Van der Bellen hat den FPÖ-Chef Herbert Kickl mit der Regierungsbildung beauftragt. Mit dem möglichen Partner ÖVP verbindet ihn eine zwiespältige Geschichte.
Jetzt doch: Bundespräsident Van der Bellen hat den FPÖ-Chef Herbert Kickl mit der Regierungsbildung beauftragt. Mit dem möglichen Partner ÖVP verbindet ihn eine zwiespältige Geschichte.
Zum ersten Mal könnte die rechte FPÖ in Österreich eine Bundesregierung anführen. Vor solch einem Szenario nach der Bundestagswahl in Deutschland warnen nun Politiker in Berlin. Die AfD dagegen frohlockt.
Herbert Kickl war am Vormittag zum Gespräch in der Wiener Hofburg. Nun soll der Chef der rechten FPÖ eine neue Regierung bilden. Zuvor waren die Koalitionsgespräche zwischen ÖVP und SPÖ gescheitert.
Nach Nehammers Rücktritt steht Österreich vor einer politischen Wende. FPÖ-Chef Herbert Kickl wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit der Regierungsbildung beauftragt. Wird die FPÖ bald regieren?
Die FDP sucht den Weg aus der Krise, Van der Bellen empängt FPÖ-Chef Kickl, Harris muss Trumps Wahlsieg beglaubigen, und die Österreicher machen den Sieg bei der Vierschanzentournee unter sich aus. Der F.A.Z. Frühdenker.
Nach dem Scheitern der Verhandlungen von ÖVP, SPÖ und Neos tritt Karl Nehammer als österreichischer Kanzler und Parteichef zurück. Die ÖVP will nun doch mit FPÖ-Chef Kickl verhandeln. Der könnte sogar Kanzler werden.
Die Koalitionsverhandlungen sind an der Wirtschaftspolitik gescheitert, zu uneins waren sich die beteiligten Parteien. Das Wagnis Blau-Türkis wäre nur möglich, wenn FPÖ-Chef Kickl einlenkt.
Die Wiener Koalitionsgespräche sind im Streit über den Etat und Strukturreformen gescheitert. Ist jetzt der Weg frei für einen Kanzler Kickl?
Nachdem Österreichs Kanzler Karl Nehammer zurückgetreten ist, will Bundespräsident Alexander Van der Bellen FPÖ-Chef Herbert Kickl zu Gesprächen einladen. Nehammer wird in der kommenden Woche die Aufgaben des Kanzlers vorerst fortführen.
Nach dem Ausstieg der Liberalen schaffen Konservative und Sozialdemokraten in Österreich keine Einigung über eine Koalition zu zweit. Kanzler Nehammer kündigt seinen Rücktritt an.
In Österreich verhandeln ÖVP und SPÖ nach dem Ausstieg der Neos weiter. Eine Zweierkoalition der beiden hätte aber nur eine äußerst knappe Mehrheit.
Die rechte FPÖ fordert nach dem Scheitern der Gespräche über eine Dreierkoalition Neuwahlen. Aber die würden das Problem nur verschärfen.
In Wien sind die liberalen Neos aus den Koalitionsgesprächen mit ÖVP und SPÖ ausgestiegen. Wie kann nun in Österreich überhaupt eine Regierung gebildet werden?
Welche Folgen der Rückzug der Liberalen für die Regierungsbildung in Wien hat, ist noch nicht abzusehen. ÖVP und SPÖ haben zusammen nur eine Stimme Mehrheit.
In der Steiermark regiert künftig ein Bündnis aus FPÖ und ÖVP, mit dem FPÖ-Politiker Mario Kunasek an der Spitze. Damit gibt es mehr als der Hälfte der Bundesländer eine rechte Regierungsbeteiligung.
Ihren Sieg in der Nationalratswahl konnte die FPÖ bisher nicht für sich nutzen. Aber in der Steiermark führt sie jetzt die neue Landesregierung an.
FPÖ-Chef Herbert Kickl soll in einem U-Ausschuss falsch ausgesagt haben. Abgeordnete sollen ein NS-Lied gesungen haben. Am Mittwoch beschloss das Parlament die Aufhebung der Immunität von vier Abgeordneten.
Die Regierung in Wien verkündet ein „Rückführungs- und Abschiebeprogramm“ von Syrern. Das dürfte dem Druck der rechten FPÖ geschuldet sein. In Frankreich warnt der Rassemblement National vor einem Zustrom nach Assads Sturz.
In seinem Podcast „Pulp“ finden der Rapper Fedez und der Ex-General Roberto Vannacci über Fremden- und Schwulenhass schnell zueinander. Italiens Ultrarechte gibt sich lässig.
Ein einstiger Gefolgsmann von Kurz soll als Kronzeuge gegen den ehemaligen Kanzler aussagen. Derweil gibt es Anzeichen, die Spekulationen über ein politisches Comeback von Kurz schüren.
Der Triumph der FPÖ bei der steirischen Landtagswahl bedeutet einen politischen Erdrutsch in Österreich. Was heißt das für die Koalitionsverhandlungen im Bund?
Kunst, Architektur, Küche und die Verstörung ländlich-sittlichen Empfindens: Was ist vom Erbe der Habsburger geblieben, was wird von der Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut bleiben? Vorläufige Bilanzen.
Nach der Europawahl und der Nationalratswahl geht die rechte FPÖ wieder aus einer Wahl in Österreich als stärkste Kraft hervor. Mario Kunasek könnte dort zum ersten „blauen“ Landeshauptmann seit Jörg Haider werden.
FPÖ-Chef Herbert Kickl findet es undemokratisch, dass er bei der Koalitionsbildung rechts liegen gelassen wird. Wieso? 70 Prozent der Wähler waren gegen ihn.
Zwei Jahre lang hatte Österreich den Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum grenzkontrollfreien Raum blockiert. Jetzt ist der Weg frei – auch weil es für Wien nun innenpolitisch besser passt.
In Wien treten ÖVP, SPÖ und Neos in Koalitionsverhandlungen ein. Für die Volkspartei eine Zerreißprobe, für die Sozialdemokraten womöglich noch mehr: Das Thema Migration spaltet.
„Sächsische Separatisten“ stehen wohl AfD und FPÖ nahe. Vor allem der AfD gefällt der Eindruck nicht. Sie will Ausschlussverfahren für drei Mitglieder der Gruppierung in Gang bringen.
Österreichs Blockade des Schengen-Vollbeitritts Rumäniens und Bulgariens könnte bald gebrochen werden. Noch im November ist ein Treffen in Budapest geplant.
An den Landgrenzen von Bulgarien und Rumänien könnten demnächst die Kontrollen fallen. Geopolitisch wäre das ein Gewinn für die EU, migrationspolitisch ein Wagnis.
Im österreichischen Bundesland Vorarlberg regiert die ÖVP künftig mit der FPÖ. In Wien zeigt ÖVP-Chef Nehammer FPÖ-Chef Kickl weiter die kalte Schulter. Doch gibt es Absetzbewegungen.
In einer Erklärung hatten Ungarns Ministerpräsident Orbán und FPÖ-Chef Kickl gemeinsame Prinzipien von „Ungarn und Österreich“ festgehalten – dabei ist die FPÖ nicht an der Macht. Die regierende ÖVP kritisiert „politische Amtsanmaßung“.
Es ist nicht lange her, da waren die Grünen in Österreich fast flächendeckend an Regierungen beteiligt. Davon ist nach den Wahlen in diesem Herbst kaum etwas übrig.
Der amerikanische Außenminister setzt seine Nahost-Reise fort, Rückschläge für die „neue industriepolitische Agenda“ des Kanzlers, und Bayern München bekommt es in der Champions League mit dem FC Barcelona zu tun. Der F.A.Z. Frühdenker
Der österreichische Präsident hat recht, dass er die ÖVP mit der Regierungsbildung beauftragt. Die FPÖ war zwar stärkste Partei in der Wahl, aber mit ihrem Chef will keiner zusammenarbeiten.
Die FPÖ unter Herbert Kickl wurde in der Wahl stärkste Kraft. Aber niemand will eine Koalition mit ihr eingehen. Deshalb soll der amtierende Kanzler Nehammer nun Verhandlungen mit den Sozialdemokraten aufnehmen.
In Österreich versucht Wahlsieger Herbert Kickl, einen Keil in die ÖVP zu treiben. Auf Landesebene finden FPÖ und ÖVP hingegen schnell zusammen.