In den griechischen Alpen
In Kärnten grassiert die Angst vor der Pleite. Das liegt an dem Debakel um die Hypo Alpe Adria; sie kostete das Bundesland Milliarden. Doch für die Kärtner steht der Schuldige fest: Die Hauptstadt Wien.
In Kärnten grassiert die Angst vor der Pleite. Das liegt an dem Debakel um die Hypo Alpe Adria; sie kostete das Bundesland Milliarden. Doch für die Kärtner steht der Schuldige fest: Die Hauptstadt Wien.
Das Problem, auf das Bewegungen wie Pegida oder neue Parteien wie die Piraten und die AfD reagieren und das ihren Nährboden bereitet, sind nicht die Flüchtlinge, die Ausländer oder die Muslime, selbst wenn deren Anhänger das glauben mögen und deren Organisatoren das geschickt vorgaukeln.
Kein Geld für Kultur? Von wegen! Überall in Europa eröffnen neue Musiktheater. Sie stehen für wirtschaftlichen Aufschwung und Selbstbewusstsein der Regionen.
Deutsche Gläubiger wie die HRE-Bad-Bank klagen gegen den Schuldenschnitt der österreichischen Krisenbank Hypo-Alpe-Adria - weil sie dafür haften sollen. Das Kärntner Institut wird aber auch für Österreichs Staatsfinanzen zur Last.
Die Reaktionen auf Österreichs neues Islamgesetz gehen auseinander. Befürworter sehen die Muslime im Land angekommen. Kritiker wittern hinter den Regelungen ein generelles Misstrauen gegenüber dem Islam.
In einem Hotel in Wien wird Gastfreundschaft neu definiert: Das „Magdas“ beschäftigt hauptsächlich Flüchtlinge, die sonst auf dem Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben. Ein Besuch kurz vor der Eröffnung.
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz kritisiert den Abbruch der Troika-Zusammenarbeit durch Griechenland. Und der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Barthle, sieht keine Basis für neues Hilfsprogramm. Das berichtet die F.A.S.
Im Anschluss an die Proteste in der Wiener Innenstadt gegen den Akademikerball ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei nahm 35 Personen fest.
Zunächst ging von Athen eine ökonomische Gefahr für Europa aus, jetzt eine politische: Radikale und populistische Bewegungen schlagen aus der Euro-Schuldenkrise Profit. Ein Kommentar.
In Dresden offenbart sich, dass in der deutschen Parteienlandschaft eine Position unbesetzt ist. Einen Anwärter darauf gibt es schon.
Österreicher trauen sich im Fernsehen viel mehr als Deutsche. Sie kennen einfach keine Geschmacksgrenzen. Ein Gespräch mit den Schauspielern Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader über Österreich.
Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz will mit einer „Stolz-Kampagne“ für Integration werben. Mit Hilfe sozialer Medien wie Twitter oder Facebook soll eine Diskussion über Heimat und Heimatgefühl in Österreich ausgelöst werden.
Rechtspopulisten munitionieren sich mit ressentimentgeladenen Argumenten. Umso mehr ist es die Aufgabe der konservativ-christlichen Parteien, für die Attraktivität eines geeinten Europas zu werben.
Die Nostalgie als Waffe der Demagogen: Von populistischen Parteien ist nicht mehr zu erwarten als Stimmungsmache - und zwar zugeschnitten auf Wähler, die sich ein vermeintlich goldenes Zeitalter zurückwünschen.
In Sachsen hat die AfD gute Chancen, in den Landtag gewählt zu werden. Nicht immer gelingt ihr der Balanceakt zwischen nationalkonservativen Positionen und dem Vorwurf des Rechtspopulismus.
Putins Besuch in Wien bringt Österreich in Verlegenheit. Das Abkommen über ein neues Gasleitungs-Projekt wird eher verschämt unterzeichnet. Militärische Ehren gab es trotzdem.
Die rechtsextremen Parteien sind im Europaparlament mit ihrem Versuch gescheitert, eine gemeinsame Fraktion zu bilden. Der Niederländer Geert Wilders und Front-National-Chefin Marine Le Pen fanden dafür nicht ausreichend Partner aus fünf weiteren Ländern.
Rechte Politiker aus Russland, Frankreich und Österreich gedenken des Wiener Kongresses. Und suchen die Nähe zu Putins Russland. Ganz vorn mit dabei: die FPÖ und der Front National.
Die Vorsitzende des Front National, Marine Le Pen, und der Niederländer Geert Wilders kündigen bei einem gemeinsamen Auftritt in Brüssel an, eine gemeinsame Fraktion mit weiteren rechtsextremen Parteien zu bilden.
CDU und CSU erzielen bei der Europawahl rund 35 Prozent der Stimmen und bleiben trotz Verlusten stärkste Kraft. Deutliche Zugewinne erreicht die SPD, die auf mehr als 27 Prozent kommt. Die AfD zieht mit 7 Prozent ins EU-Parlament ein. Die FDP bricht ein.
Europa hat abgestimmt: In allen 28 Mitgliedstaaten der EU gibt es offizielle Hochrechnungen oder erste Endergebnisse. Ein Überblick über die Auszählung der Wählerstimmen in den Ländern.
Die konservative EVP mit ihrem Spitzenkandidaten Jean-Claude Juncker ist die stärkste Kraft im neuen EU-Parlament. Juncker erhebt Anspruch auf das Amt des Kommissionspräsidenten - doch SPD-Spitzenkandidat Martin Schulz will kämpfen.
Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel reklamiert nach den Zugewinnen seiner Partei bei der Europawahl das Amt des EU-Kommissionspräsidenten für Martin Schulz. Die Union sieht das anders und sieht sich durch Hochrechnungen bestätigt: Denn die EVP wird stärkste Kraft im Europarlament.
In Österreich ist die konservative ÖVP laut ersten Hochrechnungen weiter stärkste Kraft bei der Europawahl. Die SPÖ bleibt stabil. Deutlich zugelegt hat zwar die europakritische FPÖ, die aber dennoch schlechter abschneidet als erwartet.
Die prorussischen „Separatisten“ im Osten der Ukraine sind nicht nostalgische Bolschewiken, sondern zum Teil rechtsextreme Schlägertrupps. Von Kampf gegen Faschismus kann keine Rede sein.
Der Sieg von Conchita Wurst beim Grand Prix hat in Österreich eine Debatte über das Partnerschaftsrecht für Homosexuelle befeuert. Der Zeitpunkt ist günstig: Wer würde jetzt Widerworte wagen?
Bei den Europawahlen droht eine weitere Zersplitterung des EU-Parlaments in Straßburg. Eine neue Umfrage sagt euroskeptischen Parteien Zugewinne voraus. Mehrheiten sind dann schwer zu organisieren.
Graz ist eine Hochburg der Kommunisten, die KPÖ feiert dort Erfolge, die in Europa heutzutage ihresgleichen suchen. Warum eigentlich? Über Vergangenheit und Gegenwart Grazer Kommunisten.
Der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Partei Österreichs, Andreas Mölzer, verzichtet wenige Wochen vor der Europawahl auf seinen Listenplatz. Er hatte die EU mit dem Nazi-Regime verglichen und vor einem „Negerkonglomerat“ gewarnt.
Die Euroskeptiker würden im Europaparlament am liebsten alles verhindern. Bei bei der Europawahl im Mai könnte die kleine destruktive Truppe noch deutlich wachsen.
Heute Abend steigt der Wiener Opernball und ist wieder allgegenwärtig. Doch Kenner tanzen gern anderswo.
Eine Mehrheit der Schweizer fühlt sich fremdbestimmt, bedroht. Die EU sollte sich sorgfältig überlegen, wie sie auf das Ergebnis der Volksabstimmung reagiert.
Erhebliche Schäden seien bei Protesten gegen den Akademikerball in Wien entstanden, teilte die österreichische Polizei mit. Rund 6000 Menschen haben gegen die Veranstaltung der rechten FPÖ demonstriert.
Ein für Freitag geplanter „Akademikerball“ versetzt die Wiener Polizei in Alarmbereitschaft. Rechtsextreme und Burschenschaftler aus ganz Europa reisen an - entsprechend groß sind die Proteste.
Heinz-Christian Strache strebt mit seiner Freiheitlichen Partei Österreichs ein europaweites Bündnis rechter Parteien an.
In Italien sitzen die Populisten meist in der Opposition und befinden sich ständig im Wahlkampf. Deshalb ist der Ton der Auseinandersetzung oft schrill.