Italienische Betteltour in Russland
Der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord reist regelmäßig nach Moskau. Matteo Salvini wünscht sich enge Beziehungen zu Putin und Russland – auch finanziell.
Der Chef der rechtspopulistischen Lega Nord reist regelmäßig nach Moskau. Matteo Salvini wünscht sich enge Beziehungen zu Putin und Russland – auch finanziell.
Mit mehr als 98 Prozent wird Heinz-Christian Strache als FPÖ-Chef bestätigt. Österreichs führender Rechtspopulist sieht in dem eindeutigen Ergebnis ein Signal der Stärke – und gibt erste Ziele für den anstehenden Wahlkampf aus.
Der politische Aschermittwoch wirft seinen Schatten schon jetzt auf die Bundestagswahl. Vor allem die Wahlkampflaune in Bayern zeigt, welche Schwierigkeiten noch bevorstehen.
Bei ihrem Besuch in Moskau trifft die AfD-Vorsitzende Frauke Petry auch den Nationalisten Schirinowskij – parteiinterne Kritiker sind irritiert.
Die Grünen stehen zu Beginn des Wahljahres schlecht da. Triviale Debatten und Konzeptlosigkeit zum aktuellen Zeitgeschehen haben die Glaubwürdigkeit der Partei angeschlagen. Gerade beim Thema innere Sicherheit herrscht Ratlosigkeit.
In Graz sind die Kommunisten wieder zweitstärkste Kraft bei der Gemeindewahl geworden – und landen damit vor den Rechtspopulisten.Was ist da los?
Nach seiner Vereidigung in Wien geht Österreichs neuer Bundespräsident Alexander Van der Bellen in die Offensive und zeigt sich als leidenschaftlicher Europäer. Seine Amtseinführung wird von einer schweren Krise der Regierungskoalition überschattet.
Wegen seiner umstrittenen Aussagen zum Holocaust-Gedenken fordern Politiker den hessischen Kultusminisinter auf, ein Disziplinarverfahren gegen Björn Höcke einzuleiten. Der ist in Hessen als Lehrer verbeamtet. Auch seine Partei geht auf Distanz zu ihm.
Der österreichische Bundeskanzler schlägt eine große Wirtschaftsreform für sein Land vor, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Dabei geht es nicht nur um einen Mindestlohn.
Die AfD-Vorsitzende Petry will sich in Koblenz mit Marine Le Pen, Geert Wilders und anderen Vertretern rechtspopulistischer europäischer Parteien treffen. In ihrer Partei stößt ihr Vorstoß nicht auf viel Zustimmung.
Das rechtspopulistische Internetportal Breitbart berichtet über islamistische Unruhen in der Dortmunder Silvesternacht – auf Grundlage falscher Darstellungen. Ein Vorgeschmack.
Der größte Hackerkongress Europas widmet sich dem nicht erst seit Donald Trumps Wahl brisanten Phänomen der Fake News. Wie kann man den absichtlich im Netz gestreuten Gerüchten, Halbwahrheiten und glatten Lügen wirksam etwas entgegensetzen?
Es wiederholt sich das Reaktionsmuster auf Terroranschläge: AfD-Politiker wollen nicht auf Fakten warten, bevor sie schuldig sprechen. Andere reagieren: Die AfD missbrauche die Toten für ihren Wahlkampf.
Ein „Arbeitsabkommen“ verbindet von nun an „Einiges Russland“ und Österreichs FPÖ. Ziel sei die Stärkung von „Patriotismus und Arbeitsfreude“ einer junger Generation.
Die türkische Regierung hat einen Verfassungsentwurf vorgelegt. Der sichert Erdogan viel Macht zu. Doch eines fehlt: die Todesstrafe.
Nach einem langen Wahlkampf wirkt der neue österreichische Präsident Alexander Van der Bellen erschöpft. In seiner ersten Rede nach dem Wahlsieg wirbt er dafür, einander zuzuhören.
Nach der Auszählung der Briefwahlstimmen ist klar: Van der Bellen hat die Präsidentenwahl noch deutlicher gewonnen als erwartet. Jetzt kann das Land zur Ruhe kommen. Aber diese Ruhe birgt auch Gefahr.
Nach der Auszählung aller Briefwahlstimmen liegt Alexander Van der Bellen sehr deutlich vor seinem Rivalen Norbert Hofer. Die FPÖ könnte das amtliche Endergebnis nun anfechten – will aber darauf verzichten.
Aufatmen in der CDU: Vor dem Parteitag hat wenigstens nicht der Rechtspopulist Hofer in Österreich gewonnen. Man muss sich ja selbst der Herausforderung AfD stellen – und beginnt deshalb eine Kurswende nach rechts.
Die Wahl in Österreich zeigt, dass die rechstpopulistische FPÖ über einen treuen Wählerstamm verfügt. Doch die Niederlage könnte für die Partei unangenehme Konsequenzen haben.
Durch Van der Bellens Sieg bleibt die FPÖ auf Bundesebene weiterhin ohne Verantwortung. Sie wird die rot-schwarze Regierung mit immer größerem Schwung vor sich hertreiben.
War der Sieg von Van der Bellen absehbar? Gab es einen Umschwung in letzter Sekunde? Und wie wird sich das Ergebnis politisch auswirken? Wolfgang Bachmayer, Leiter des Meinungsforschungsinstituts OGM, im Gespräch mit FAZ.NET.
Die Kanzlerin reagiert auf die Rücktrittsankündigung des italienischen Ministerpräsidenten. Sie lobt die Zusammenarbeit mit Renzi – und bietet der nächsten Regierung eine enge Partnerschaft an.
In Brüssel treffen sich die Finanzminister der Euro-Gruppe. Weltweit werden die Befragungsergebnisse der Einkaufsmanager veröffentlicht.
Österreich ist gespalten: Stadt gegen Land, Akademiker gegen Hauptschulabschluss, Mann gegen Frau. Am meisten verdankt Alexander van der Bellen seinen Sieg aber seinem Gegenkandidaten.
Europa erlebte am Sonntagabend ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst wurde es in Wien gerettet, um anschließend in Rom wieder kurz vor dem Untergang zu stehen. Dazwischen ging es bei Anne Will um die Frage, warum die EU so verletzlich wurde.
Die Mehrheit der Italiener hat Prognosen zufolge gegen die Verfassungsreform und damit gegen die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi gestimmt. Luxemburgs Außenminister sieht im Nein keine Niederlage für Europa.
Noch wenige Tage vor der Bundespräsidentenwahl hatte es nicht nach einem so klaren Sieg für Van der Bellen ausgesehen. Doch im letzten Moment konnte er genug Österreicher mobilisieren.
In anderen EU-Staaten löst die Bundespräsidentenwahl der Österreicher vor allem Erleichterung aus. SPD-Chef Sigmar Gabriel twitterte: „Ganz Europa fällt Stein vom Herzen.“ Die Reaktionen im Überblick.
Van der Bellens Sieg in Österreich sollte man als Entscheidung gegen Hofer verstehen, nicht als Rückbesinnung auf linksliberale Ideale. Denn in den Umfragen ist die FPÖ noch immer stärkste Kraft.
Der frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen liegt bei der Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten uneinholbar in Führung. Sein Gegenkandidat Norbert Hofer von der FPÖ hat seine Niederlage bereits eingestanden – und will wieder antreten.
Österreichische Handynutzer beschweren sich über unerwünschte und irreführende SMS am Wahltag. Darin heißt es, die Wahllokale seien überfüllt, ein „Chaos“ drohe.
In Österreich könnte ein rechter Kandidat Staatspräsident werden. Welche Gründe seine Wähler antreiben, darüber gibt es verschiedene Ansichten.
Ein Jahr lang dauerte der Wahlkampf um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten. Er hat die Machtverhältnisse zwischen den Parteien ziemlich durcheinander gebracht.
An diesem Sonntag stimmen die Italiener stimmen nicht nur über eine Verfassungsreform ab, sondern auch über die Zukunft ihrer Regierung. FAZ.NET berichtet laufend und bietet Ihnen schnelle Einordnung und Analyse.
Bei der ersten Stichwahl im Mai gewann der Grüne Van der Bellen vor dem Populisten Hofer - aber nur dank der Briefwahlstimmen. Jetzt zeichnet sich ab, dass am Sonntag deutlich weniger Österreicher per Brief abstimmen werden.