Steinmeier reist in den Irak
Außenminister Steinmeier reist am Wochenende in den Irak. Die Ankündigung kommt nur kurz, nachdem die Bundeswehr mit Hilfsflügen in die Region begonnen hat.
Außenminister Steinmeier reist am Wochenende in den Irak. Die Ankündigung kommt nur kurz, nachdem die Bundeswehr mit Hilfsflügen in die Region begonnen hat.
Angesichts des Vormarschs der Terrorgruppe Islamischer Staat wird Frankreich die Kurden im Irak mit zusätzlichen Waffen ausrüsten. Die Lieferungen sollen laut Präsident Hollande noch heute beginnen.
Von bloßer humanitärer Hilfe zu militärischem Gerät und Waffen: Wie die Bundesregierung ihren Kurs im Irak-Konflikt änderte.
Bislang sperrte sich die Bundesregierung gegen Waffenlieferungen an den Irak und die Kurden. Nun ändert Berlin diese Position. Außenminister Steinmeier wagt sich nach F.A.Z.-Informationen am weitesten vor.
Die Schlacht um die eingekesselte Rebellenhochburg Donezk spitzt sich zu. Ukrainische Regierungstruppen sind nicht nur dort auf dem Vormarsch. Eine von den Aufständischen angebotene Feuerpause lehnt Kiew ab.
Als politische Führungsnation sei Deutschland in der Pflicht, sich im Nahen Osten stärker einzubringen, sagt Israels Außenminister Avigdor Lieberman. Dazu gehöre auch, Waffenschmuggel der Hamas zu verhindern.
Der israelische Soldat Hadar Goldin ist doch nicht entführt worden, sondern tot. Die Armee zieht Truppen aus dem Inneren des Gazastreifens ab, aber die Kämpfe gehen weiter. In Rafah soll eine UN-Schule getroffen worden sein.
Außenminister Steinmeier hat Kritik an seiner Diplomatie zur Beilegung der Ukraine-Krise zurückgewiesen. Die Bundesregierung sei nicht blauäugig gegenüber Moskau, sagte er der F.A.S.
Bei Gesprächen haben die prorussischen Separatisten und die ukrainische Regierung einen Gefangenenaustausch vereinbart. Zwei Wochen nach dem Absturz des Flugs MH17 können die Experten an der Absturzstelle endlich ihre Arbeit aufnehmen.
Der russische Präsident hilft den Separatisten in der Ukraine mit all seinen Mitteln. Dazu gehören Kämpfer, Panzer, Geld – und Lügen. Doch alle Scheinheiligkeiten haben auch für Russland ihren Preis.
Mehr als 1000 Menschen sind seit Beginn des Gazakrieges ums Leben gekommen, darunter zahlreiche Kinder. Viele Palästinenser sind auf der Flucht. Doch der Tod droht überall. Die Vereinten Nationen warnen vor Kriegsverbrechen.
Moskau hat die neuen Sanktionen der EU gegen Russland scharf verurteilt. Das Außenministerium geißelt die Strafmaßnahmen als Aufkündigung der gemeinsamen Sicherheitspolitik.
Seit Samstagmorgen gilt im Gazastreifen eine halbtägige Feuerpause. Israels Armee kündigte jedoch an, weiterhin Tunnel der Hamas zu zerstören. Zudem tötete die Luftwaffe wenige Stunden vor Inkrafttreten der Waffenruhe 20 Menschen.
Die Bundesregierung droht Russland, noch in dieser Woche weitere Sanktionen auf den Weg zu bringen. Der Kreml habe offenbar kein Interesse an einer Aufklärung des MH-17-Absturzes und mache seinen Einfluss auf die Separatisten nicht geltend.
„Dena“ heißt eine Staatsagentur, die uns zum Dämmen bekehren will. Die Industrie findet es prima. Und der Bürger zahlt die Rechnung.
Die Europäische Union und die Bundesregierung verschärfen ihren Ton gegenüber Moskau: Restriktive Maßnahmen sollen in Zukunft nicht nur Personen, sondern auch einzelne Unternehmen und staatliche Organisationen treffen.
Für den Flug MH 17 habe es keine Einschränkungen gegeben. Das sagte der malaysische Transportminister. Mehr als ein Dutzend anderer Fluglinien hätten das Gebiet ebenfalls überflogen.
Nachdem erstmals ein israelischer Zivilist durch eine Rakete aus dem Gazastreifen getötet wurde, will Ministerpräsident Netanjahu die Angriffe ausweiten. Außenminister Steinmeier und UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rufen derweil weiterhin zur Waffenruhe auf.
Der ägyptische Vorstoß, im Gazastreifen eine Waffenruhe zu vermitteln, scheiterte nach kurzer Zeit. Die Hamas lehnte ihn ab – sie witterte ein falsches Spiel.
Die am Morgen von Israel ausgerufene Waffenruhe ist nach dem andauernden Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen schnell wieder vorbei. Die internationalen Friedensbemühungen sind vorerst gescheitert.
Die Regierung in Kiew und die Separatisten im Osten der Ukraine haben Gesprächen über einen Waffenstillstand zugestimmt. Vorerst aber gehen die Gefechte weiter - und es gibt weitere Tote.
UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat eine Waffenruhe im Nahen Osten gefordert. Ein Vorstoß israelischer Bodentruppen werde zweifellos zu mehr Leid unter Zivilisten führen. Außenminister Steinmeier reist am Montag zu Krisengesprächen in die Region.
Am Rande der Atomverhandlungen in Wien haben die Außenminister Steinmeier und Kerry über die Spionageaffäre gesprochen - und beteuert, wie „unverzichtbar“ die Beziehungen seien.
Bei den Atomgesprächen in Wien herrscht ein reges Kommen und Gehen. Warum ein Abkommen trotzdem noch in weiter Ferne liegt.
Israelischer Beschuss tötet abermals mindestens 18 Palästinenser. In der selben Nacht dringen Kommandotruppen in den Gazastreifen ein. Die Hamas feuert weiter Raketen auf Israel. Nun will Außenminister Steinmeier in die Region reisen.
Angela Merkel würde sich gerne auf andere Dinge konzentrieren. Aber die jüngsten Spionagefälle zwingen Berlin zum Handeln - mit der faktischen Ausweisung eines CIA-Repräsentanten.
Nach Bekanntwerden eines weiteren möglichen Spionagefalls hat die Bundesregierung erste Konsequenzen gezogen. Der Repräsentant der amerikanischen Nachrichtendienste an der amerikanischen Botschaft in Berlin wurde aufgefordert, Deutschland zu verlassen.
Das Auswärtige Amt ehrt endlich seine 1942 hingerichtete Mitarbeiterin Ilse Stöbe. Sie war lange Zeit nicht als Gegnerin Hitlers anerkannt worden. Die junge Frau war zudem „Kundschaftlerin“ Stalins.
Die Straßen nach Donezk sind unter der Kontrolle von Regierungssoldaten, und auch vor Luhansk stehen nach Regierungsangaben ukrainische Soldaten. Dort verschanzen sich die Separatisten seit dem Fall von Kramatorsk – und drohen mit dem Abbruch der Friedensgespräche.
Schon die NSA-Spähaffäre habe das deutsch-amerikanische Verhältnis stark belastet. Sollten sich die Spionage-Vorwürfe gegen einen BND-Mitarbeiter bestätigen, sei es an der Zeit zu sagen, „jetzt reicht’s auch einmal“, warnt Bundespräsident Gauck in Richtung Washington.
Der Westen setzt im Ukraine-Konflikt auf die neue Kontaktgruppe. Außenminister Steinmeier dringt auf ein baldiges Treffen. Kanzlerin Merkel und der amerikanische Präsident Obama sehen in Russland den Impulsgeber.
Bis zum Wochenende wollen die Konfliktparteien in der Ukraine über eine neue Feuerpause verhandeln. Russland ist außerdem zu gemeinsamen Grenzkontrollen bereit. Das haben die Außenminister bei ihrem Treffen in Berlin vereinbart.
Der deutsche Außenminister startet eine neue Initiative, um die Lage im Osten der Ukraine zu beruhigen. Am Mittwoch treffen sich die Außenminister Deutschlands, Frankreichs, Russlands und der Ukraine in Berlin.
Die prorussischen Kämpfer im Osten der Ukraine haben das zweite OSZE-Beobachterteam nach 32 Tagen Gefangenschaft freigelassen. Trotz Waffenruhe kam es zu Kämpfen, in denen drei ukrainische Soldaten starben.
Die EU-Außenminister wollen weitere Sanktionen von der russischen Antwort auf den Friedensplan des ukrainischen Präsidenten Poroschenko abhängig machen. „Wir hoffen, dass Russland sich zur Kooperation bereit zeigt“, sagte Außenminister Steinmeier in Luxemburg.
Die Türkei muss nun schon mit den Folgen von zwei Kriegen in ihren südlichen Nachbarstaaten zurechtkommen. Nicht nur die Geiselnahme in Mossul wird zu einer Herausforderung für Ministerpräsident Erdogan. Jetzt reist Außenminister Steinmeier zu Beratungen nach Ankara. Eine Analyse.